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Im Leutschachtal befindet sich der geometrische Mittelpunkt des Kantons Uri. Dieser wurde 1984 mit Hilfe von Computern ermittelt und durch die Urner Regierung mit einem steinernen Uristier- Relief und einer Metalltafel bezeichnet. Zwei Bergseen, zwei Berghütten, ausgezeichnete Fernsicht in die Urner Berge, steile Kletterberge mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden sowie leichte bis anspruchsvolle Wanderungen sind ein besonderes  Erlebnis.

Die Verbindungsroute von Sunniggrathütte zur Leutschachhütte unter dem Gebirgszug Ruchälplistock - Jakobiger - Chapferplanggenstock führt durch eine grossartige Naturlandschaft und ist weiss-rot-weiss markiert. Man verlässt die aussichtsreiche Sunniggrathütte (1978 m) in westlicher Richtung, wandert vorbei an reizvollen Moortümpeln und folgt dem Höhenweg ansteigend bis zum Langchälengrätli (2095 m). Dann senkt sich der Weg, die ersten hundert Meter abfallend, und leitet vorbei an prächtiger und vielfältiger Alpenflora ins Aelpli (ca. 1950 m). Der Weiterweg dem steilen Berghang entlang der Glatt Planggen, in wechselndem Auf und Ab durch zerklüftete Felsen, ist gut markiert und weist uns bei den steilen Chapferplanggen ca. 100 Meter nördlich der Hütte, vereint mit anderen Routen zur 2208 Meter hoch gelegenen Leutschachhütte.

Variante
Wir verlassen den Höhenweg beim Aelpli und wandern über die Hangseite mit herrlicher Alpenflora auf gutem Weg direkt in die Talsenke des Leutschachtales hinunter zum Alpstafel Furt (1761 m). Dann folgen wir dem Hüttenweg und erreichen über den aussergewöhnlich dunkelblauen Nidersee die heimelige Leutschachhütte.

 

Wanderzeit Sunniggrat - Leutschachhütte 2 Std.
Höchster Punkt 2208 m (Leutschachhütte)
Karte 1: 25'000 1191   Engelberg
1212   Amsteg
1192   Schächental
Urner Wanderkarte Blatt   Maderanertal
 
Schwierigkeit  

T2  weiss-rot-weiss

T3  weiss-blau-weiss