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Das mit zwei Seilbahnen erschlossene, autofreie Naherholungsgebiet Arni bietet für Wandere verlockende Treffpunkte. Einer davon ist die leicht erreichbare Sunniggrathütte. Neben der sonnigen Lage und der grandiosen Umgebung bieten verschiedene Wanderrouten ins Leutschach-, Intschialp-, Schindlach-, Gorneren-, und Erstfeldertal attraktive Vielfalt und herrliche Aussichten.

Hoch über der sonnigen Geländeterrasse des Arnisees (1370 m) liegt unter dem aussichtsreichen Sunniggrat (2033 m) die private, im Sommer   bewirtschaftete   Sunniggrätlihütte. Der gut markierte Zugang zieht zuerst am dicht bewaldeten, malerischen Arnisee entlang. Am westlichen Seeufer, bei einer Materialseilbahn, beginnt der Hüttenweg. Dieser ist mit Schlaufen   und   Wegkehren   durch   den   schattigen "Grüenwald" recht steil angelegt. Auf 1778 m beginnt die flachere Partie mit dem Riedboden, eine faszinierende aber auch geschützte Landschaft. Legföhren mit ihren kleinen Zapfen, Riedgras und Moorweiher säumen den Hüttenweg, und in einer Mulde liegt auf 1939 m ein kleiner  Teich. Weiter  geht  der  Weg  zwischen dichten Heidelbeersträuchern nochmals eine Hangstufe hinauf nach der Grossgand mit seinen versteckten kleinen Seelein. Bis zum Ziel der Wanderung ist es nicht mehr weit, die Route holt jedoch noch etwas nach Westen aus und führt, neben einem grösseren Seelein, hinauf zur  Sunniggrätlihütte  (1978m).

Sunniggrat
Eine ausdrucksvolle Gipfelgestalt ist der Sunnig Grat nicht, eher eine Bergschulter (2033 m). Die steht aber so dicht über dem Urner Reusstal, dass man sich dort oben kaum satt sehen kann am erstaunlichen Tiefblick. Offen liegt auch das grüne, sonst so  verborgene  Fellital bis zu seiner Lücke gegen den Oberalppass und natürlich auch das vielgerühmte Maderanertal mit seiner gletscherreichen Hochgebirgswelt. Am besten kommt das alles im Frühherbst zur Geltung. Dann ist das Riedland ringsum bunt, die eingelagerten Seeaugen erscheinen tiefblau und die Urner Dreitausender wirken im ersten Winterkleid wie Himalaya-Riesen. Der eigentliche Gipfelanstieg verläuft im letzten Teilstück bis zum Gipfelkreuz durch ein wahres Labyrinth vielfältig geformter Granitblöcke.

 

Wanderzeit Arni - Sunniggrathütte ca. 2 Std.
Sunnigrathütte - Sunniggrat ca. ¼ Std.
Höchster Punkt 2033 m
Karte 1: 25'000 1212   Amsteg
1192   Schächental
Urner Wanderkarte Blatt   Maderanertal

 

Schwierigkeit  

T2  weiss-rot-weiss