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Fantastisch ist die Sicht auf die vergletscherte Bastion der Dammagruppe, steil ragen aufstrebende Plattenfluchten in den Himmel, nahe ist das Chelenalphorn. Einsame Stille in eindrücklicher Urlandschaft begleitet uns auf dem Verbindungsweg zur Bergseehütte.

Der Aufstieg  von  der  Chelenalphütte  (2350 m)  Richtung  Sustenlimi  überquert  zuerst den teils wilden Bachlauf und gelangt  kurz oberhalb der Chelenalphütte über einige Halteseile gesichert, in steilen  Wegkehren zur gut erkennbaren Verzweigung Richtung Bergsee (2590 m). Die Route zieht nun südostwärts über festes Geröll mit  steinigen Platten und über mehrere Wildbäche, (zum Teil über montierte Brücken) gegen die Felslandschaft der "Hinter Mur" zu einem markanten Steinmann. Unterschiedliches Geröll und grobblockiges Gestein verlangen   Trittsicherheit.   Dann   leitet   der   Weg durch eine Rippe des Hoch Horefellistocks zur "Vorder Mur" ab und senkt sich dann durch nur wenig abweichend beschaffene Wegabschnitte hinab zum blaugrünen Bergsee. Er ist 2,1 ha gross, 10 m tief und liegt auf 2339 in einer absolut kargen, doch wunderschönen Mulde, die ganz nach Süden ausgerichtet ist. Der See weist einen starken aber kleinwüchsigen Bestand an Bachsaiblingen auf und ist als Übungsgewässer für Fliegenfischer sehr gut geeignet. Still und ruhig liegt er in der sagenhaften Umgebung, nur das Rauschen einer installierten Tyrolienne vermittelt die Betriebsamkeit der nahen Hütte. Der nachfolgende, kurze Aufstieg bringt uns hinauf zur Bergseehütte der Sektion Angenstein SAC (2370 m). Die behagliche Atmosphäre und die Kletterrouten in den nahen Südgräten zwingen unsere Aufmerksamkeit fast magisch in die unglaublich steile Granitlandschaft.

 

Wanderzeit Chelenalphütte - Bergseehütte 3 ½ - 4 Std.
Höchster Punkt 2590 m
Karte 1: 25'000 1231   Urserental
1211   Meiental
Urner Wanderkarte Blatt    Gotthard
 
Schwierigkeit  

T3  weiss-blau-weiss