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Das Göscheneralptal mit dem viel besuchten Stausee, dem halben Dutzend Berghütten, den bekannten Kletterrouten und der gewaltigen Bastion der vergletscherten Dammagruppe ist nicht nur für die Kletterer ein Traumland. Auch viele Tagestouristen geniessen hier die unmittelbare Nähe der Alpen.

Über den treppenartig angelegten Weg steigen wir von der Dammahütte (2439 m) ab, folgen den Kehren des Hüttenweges und wandern mit Sicht über das Göscheneralptal talwärts. Ohne die junge Dammareuss zu überqueren, folgt die Route leicht absteigend dem  Rundweg  um  den   Göscheneralpsee bis zur Wegkreuzung der Chelenalpreuss. Bei der "Vorder Röti" (1807 m) überqueren wir die Chelenreuss und zweigen Richtung Chelenalp ab. Umrahmt von einer fantastischen  Kulisse  in  grandioser  und  einsamer Bergwelt führt der Hüttenweg über alpine Weiden und felsdurchsetzte Wegpartien, vorbei an vielen Steinmännchen und  farbigen Wegzeichen, ins einsame Chelenalptal hinein. Der Weg zieht sich etwas. Aber der gewaltige  Talschluss  mit  Chelengletscher, die Aussicht auf die Winterberge und die zahlreichen  Bäche,  die   eine   willkommene Abkühlung bieten, verkürzen den Weg. Nach Alpgebäuden und Ruinen der "Hinter Röti"  (1925  m)  und   dem   nachfolgenden Pt. 2041 der LK  überwindet  der Weg  einige mit Fixseilen gesicherte Felsstufen und trifft auf einen gut sichtbaren Steinmann (2127 m). Dann  überwindet  der Aufstieg  in vielen Kehren die letzte Steilstufe und erreicht  über  rötlich  angewitterte  Felshöcker - kurz nachdem sie ins Blickfeld rückt - die 1990 umfassend sanierte Chelenalphütte (2350 m) der Sektion Aarau SAC.

Wanderzeit Dammahütte - Chelenalphütte 3½ - 4 Std.
Höchster Punkt 2439 m
Karte 1: 25'000 1231   Urserental
1211   Meiental
Urner Wanderkarte Blatt    Gotthard
 
Schwierigkeit  

T2   weiss-rot-weiss