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Das hochalpine Furkagebiet mit seinen bizarren Felstürmen zieht Kletterfreaks und Alpinisten ebenso in ihren Bann wie Naturfreunde und Wanderer. Sie alle finden in diesem Eldorado des Urgesteins aktive Erholung. Für den Wanderer steht neben dem bekannten Urschner Höhenweg, der sonnseitig von der Furka hoch über das ganze Urserental führt, auch eine Reihe von Übergängen zur Auswahl.

Von der Felskanzel der Albert-Heim-Hütte folgt man westwärts dem gut markierten Bergweg, der uns über eine Ebene rechts hinauf nach Saas zum Pt. 2439 weiterleitet. Von Saas führt der Weg östlich durch eine Mulde gegen den Blaubergstock, dann steigt die Route über gut gestuftes Felsgelände bogenförmig zur Lochberglücke an (2815m). Nahtlos vereint sich das Urserenmit dem Göscheneralptal. Hier wechseln die Gämsen zum Winterquartier. Von der Lochberglücke geht's der weiss-blau-weissen Route folgend abwärts zu Pt. 2780 und dann nach rechts über ein Band hinunter in ein Flachstück. Über Geröll und Felsblöcke steigen wir anschliessend hinab zum Älpergensee und dann über felsige Stufen zur Brücke (1927 m), wo man auf den Göscheneralpsee-Rundweg trifft. Diesem folgen wir am südlichen Seeufer entlang auf- und absteigend westwärts bis zur Hinweistafel Dammahütte. Nach Überquerung der Dammareuss steigt der Weg bis auf 1970 m Höhe an. Dann wendet sich der Hüttenweg nach Nordwesten und windet sich  über gut angelegte Wegstufen hinauf, bis sich der Rücken vom Moosstock verflacht. Dort steht, 2439 m ü. M., in prächtiger Lage und mit wunderschöner Aussicht, die in ihrer Ursprünglichkeit erhalten gebliebene Dammahütte.

 

Wanderzeit 5 ½ Std.
Höchster Punkt 2815 m
Karte 1: 25'000 1231   Urserental
Urner Wanderkarte Blatt    Gotthard
 
Schwierigkeit  

T4  weiss-blau-weiss