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Das Furkagebiet zählt zu den bevorzugten Wander- und Bergsteigerparadiesen unseres Landes. Es bietet für fast alle Bergfreunde eine Fülle von schwierigen Routen, aber auch landschaftlich reizvolle Wanderungen. Unterkunft und Verpflegung fand man am Tiefenbach schon 1875, denn bereits damals wurde hier gewirtet. Im Verlaufe der Jahre entwickelte sich hier ein regelrechter Weiler mit eigener Kapelle.

Nach ausgiebigem Schlaf führt uns der Weg vom Hotel Tiefenbach zur Albert-Heim- Hütte rund um den Schafberg. Zuerst folgt man dem markierten Fussweg bis zum sogenannten Tätsch. Anstelle vom kurzen, direkten Anstieg zur Hütte wandern wir dem Urschner Höhenweg entlang zum Gspenderboden. Umgeben von einer prächtigen Bergwelt mit den eindrücklichen Felsformationen des Furkagebietes zweigt der Bergweg Richtung Saasegg (2308 m) ab und leitet über glatt geschliffene Rundhöcker und durch grasdurchsetzte Wegpartien zum Lochbergbach. Diesem folgen wir bergwärts und erreichen auf einer aussichtsreichen Felskanzel inmitten der Gletscherwelt den prächtig gelegenen Hochsitz der Albert- Heim-Hütte (2543 m).
Tiefenbach ist Ausgangspunkt der fünfeinhalbstündigen Wanderung (Urschner Höhenweg) entlang der felsigen Südosthänge hoch über dem Urserental. Die Route ist auch für Gelegenheitswanderer gut zu begehen und führt über den Tätsch, Lipferstein, Blauseeli und Luterseeli, nach Andermatt. Bis vor der Urschner Metropole Andermatt verläuft die Route ohne grössere Steigung oder Gefälle. Zum Abschluss geht's dann ziemlich steil "nidsi". Wer noch eine gute Wanderstunde mehr erträgt, macht einen Umweg über die Albert-Heim-Hütte und geniesst die Stille und Würde  der  versteinerten  Gletscherlandschaft.

 

Wanderzeit Tiefenbach - Albert- Heim-Hütte 2½ Std.
Höchster Punkt 2543 m
Karte 1: 25'000 1231   Urserental
Urner Wanderkarte Blatt    Gotthard
 
Schwierigkeit  

T2   weiss-rot-weiss