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Die Wanderung durch das romantische Muttental erinnert an die Skitouren in dieser Gebirgslandschaft. Kühn ragen die Zacken des Piz Rotondo über den Gerengletscher, markant treten die Spitzen der Muttenhörner aus dem langen Hauptkamm. Ruhe liegt über dem Tal, und die unbeantworteten Briefe auf dem Schreibtisch werden immer unwichtiger.

Man verlässt die Rotondohütte (2571 m) in nordwestlicher Richtung und steigt hinauf zum "Rottäligrat" (weiss-blau-weiss) dann NE zum Sattel und über Schroffen und Blockschutt hinunter zu Pt. 2456. Die nachfolgende Wegstrecke leitet westwärts über dem "Hinteren Wyssbach" zur "Chrummegg" (2427 m). Vom "Chrummegg" steigt der Weg durch eine Moränenflanke des Muttengletschers hoch zum "Deieren-Älpetli" (2587 m) und über den Sattel Pt. 2732 zu den drei kleinen Seelein ob den "Stotzigen Firsten". Weiter verläuft die Route NW durch die Flanke unterhalb des "Blaubergs" gegen die gabelige Einsenkung Furkapass (2431 m) und durch ein Weglein kurz über der Passstrasse weiter zu den Galenböden (Hotel Furkablick). Hier bietet sich eine unglaubliche Kulisse.  Stolz thront der Galenstock über dem Tal, daneben steigen unbeschreiblich steil bizarre Granitnadeln in den Himmel. In dieser felsigen Szenerie liegt unser Tagesziel, die Sidelenhütte. 1 Stunde 20 Minuten nennt der Wegbeschrieb der Infotafel. Leicht steigen wir über dem Furkapass und  "Galenbödmen"  weiter  gegen den Moränenkamm des Sidelengletschers und erreichen nach Überqueren des Sidelenbaches (2524 m) durch die Stufen des Hüttenwegs im Gletscherschutt nach einer letzten Steigung auf 2708 m die markante Sidelenhütte.

 

Wanderzeit Rotondohütte - Sidelenhütte 5 ½ bis 6 Std.
Höchster Punkt 2748 m
Karte 1: 25'000 1231   Urserental
Urner Wanderkarte Blatt    Gotthard
 
Schwierigkeit  

T3   weiss-rot-weiss