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Verborgene SchützensteIlungen, felsenfeste Steinplatten und teils zerfallene Verbindungswege erinnern auf dieser Route wortlos an den Aktivdienst. Geblieben sind die vom Gletscher geschliffenen Rundhöcker, die karge und doch irgendwie sanfte Granitlandschaft, die wir auf der alpinen Route in wechselnder Umgebung durchwandern. Das Wetter kann hier unberechenbar sein. Die Gegend und die Berge sind wild, ruppig und manchmal auch besonders trutzig, wie der Gotthard selbst.

Von der "Galleria Banchi" (ca.1980 m) auf der Südseite des Gotthardpasses (Postautohaltestelle  nach  dem  Tunnel)   wandern wir auf gutem Weg weiter zu Pt. 2045 und erreichen unter dem Pizzo di Fieud die Rosso  di  dentro  (2090  m).  Beim  Punkt  2063 steigt der Weg in steilem Zickzack-Weg Richtung Punkt 2454 hinauf, vereinigt sich über dem Geländekessel "Ganone" mit dem Weg aus dem Bedrettotal (Villa) und erreicht nach schroffem Aufstieg in engen Serpentinen nach ca. 150 m den Cavannapass (2613 m). Vom Cavannapass folgt man dem ausgeprägten Weg auf dem Grat Richtung Westen an alten Militärstellungen (teilweise rückgebaut) vorbei, bis sich der Grat verschmälert. Dort quert man fast waagrecht stets nördlich des Ronggergrates in die Nordabdachung und erreicht schliesslich auf der Höhe 2695 m den Hüenersattel. Vom Hüenersattel nördlich abwärts auf neuem Weg unter dem grossen Schwemmtrichter hindurch zu einem kleinen Seeli (2433 m). Nach Überqueren der Brücke steigt die Route 140 m aufwärts zur Rotondohütte (2571 m).

 

Wanderzeit 5 ½ Std. vom Gotthardpass
Höchster Punkt 2695 m
Karte 1: 25'000 1251   Val Bedretto
Urner Wanderkarte Blatt    Gotthard
   
Besonderes:
Der Abstieg vom Cavannapass Richtung Oberstafel ist weder markiert noch wird er unterhalten (Alpen 9 / 2002).
   
Schwierigkeit  

T5  weiss-blau-weiss