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Getrennt durch den Oberalppass durchwandert man zwei landschaftlich unterschiedliche Täler, verschieden ist die Sprache, ähnlich sind die ErlebnisweIten. Der steilen Plattenflucht des Oberalp Schijens steht der sanfte Gipfel des Pazolastocks gegenüber und statt "willkommen" wünscht man "bein vegni".

Von der Treschhütte (1475 m) folgen wir dem Taleinschnitt des Fellitales nach "Hinter Waldi", wo ein riesiger Felsbrocken am Wegrand liegt. Hier wechselt der Weg auf die andere Talseite zu den Alphütten von Obermatt (1839 m) und leitet gut markiert weiter nach "Murmetsbüel" (2010m). Oft liegen in der grossen Mulde von "Breitplanggen" bis weit in den Sommer noch Schneereste, dann wird der Anstieg steiler und erreicht über Blockschutt nach 2½ - 2¾ Std. die Fellilücke (2478 m). Der Ausblick zeigt links vom Pazolastock den Eingang des Val Maighels und der Gletscher des Piz Ravetsch  weist  uns die Richtung. Entlang dem Hinter Fellibach geht's über "Hinter Felli" (2264 m) abwärts zum Oberalppass (2044 m). Etwas unterhalb des Passes Richtung Tavetsch zweigt neben der zweiten Kehre der Hüttenweg durch die steilen Hänge unter dem "Piz Nurschals" durch die "Plauncas Cuflegl"  nach  Süden ab (Wegweiser). Geschützte Moorlandschaften und seltene Alpenblumen säumen den gutangelegten Weg, in den  Alpweiden des  Tales  bieten  einheimische  Tavetscher
"Unterländer Braunvieh" Sommerferien. Es folgen "Trutg-Nurschalas" und "Plidutscha" (2174 m) und nach einer Talstufe der azurblaue "Lai Urlaun "(2248m). Das Tagesziel ist in Sichtweite: am Fusse des Piz Cavaradi flattert die Bündnerfahne der "Camona da Maighels", Sektion Piz Terri, SAC (2310 m).

 

Wanderzeit Treschhütte - Maighelshütte 5 bis 6 Std.
Höchster Punkt 2478 m
Karte 1: 25'000 1212  Amsteg
1231   Oberalppass
Urner Wanderkarte Blatt    Maderanertal
Blatt    Gotthard

 

Schwierigkeit  

T2    weiss-rot-weiss