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Der legendäre "Felli-Tresch" ist Namenspate der heutigen Treschütte, SAC. Viele Jahre lebte der 1835 in Silenen als Sohn des "Grossen Tresch" geborene Strahler und Bergführer Johann Josef Tresch- Indergand einsam im Fellital. 1902 verunglückte er bei einer Bergtour auf dem Bristenstock.

Um über "Spillaui" die Pörtlilücke zu erreichen, verlassen wir die Etzlihütte (2052 m) in westlicher Richtung und gelangen über eine erste Rampe nach einer Stunde steilem Aufstieg in eine Senke. Dort liegt, zwischen Vorder- und Hinterspillaui, auf 2233 Meter der kleine, tiefblaue Spillauisee, umringt von der steilen Gebirgskette Sunnig- und Schattig-Wichel, den Bündner Grenzbergen Piz Giuf und Piz Nair und den südlichen Gratausläufern des Bristenstockes. Der Weg steigt oberhalb der Senke bei Hinter Spillaui (2289 m) durch feinsplittriges und später grobblockiges Gelände steiler weiter nach dem "Hubel" (2416 m) und über eine letzte Steilstufe hinauf zur 2506 m hoch gelegenen Pörtlilücke. Dort ändert sich das Panorama: über dem Taghorn grüssen die westlichen Urner Alpen. Der steile Abstieg zwischen dem "stotzigen" Ruchen und dem nicht minder steilen "Sunnig Wichel" durch eine Geröll- und Schuttrinne leitet gegen "Hinter-Pörtlistäfeli" und eine Stufe tiefer neben dem Pörtlibach zu den Alpruinen von "Pörtlistäfeli" (1872 m). Weiter geht's abwärts, bis das Wegprofil nach den Alphütten von "Vorder Waldi" (1508 m) etwas flacher wird. Schliesslich gelangen wir  nach  mehr als eintausend Metern Abstieg in den Knien über den Steg des Fellibachs zu unserem Tagesziel, zur tiefgelegenen Treschhütte (1475 m) der Sektion am Albis, SAC.

 

Wanderzeit Etzlihütte - Pörtlilücke - Treschhütte  41/2 Std.
Höchster Punkt 2506 m
Karte 1: 25'000 1212  Amsteg
1231   Oberalppass
Urner Wanderkarte Blatt    Maderanertal
   

Speziell:
Das Fellital ist eidg. Jagdbanngebiet sowie Natur- und Pflanzenschutzgebiet.

   
Schwierigkeit  

T3   weiss-rot-weiss