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Namen wie Cavardiras, Val Strem, Caischavedra, usw. weisen deutlich auf die romanische Sprachgrenze. Die hoch gelegene Cavardirashütte steht auf Bündner Boden, denn 1928 erhielt die Sektion Winterthur den notwendigen Hüttenplatz vom Kloster Disentis. Natur pur, einsame Unberührtheit und eine grossartige Gebirgslandschaft prägen diese Route.

Von Hinterbalm folgt die Route östlich des Brunnibachs über Waltersfire bis Liegegg (1900 m) und wechselt dann auf einer Naturbrücke auf die westliche Talseite. Am imposanten Wasserfall führt der Bergweg beim Bocki vorbei zum Brunniboden und leitet über die wunderschöne Schwemmebene weiter zu den Ruinen von Brunnistafel  (2061m).  Bei  der  nächsten  Kuppe wechselt die Route links über einen Steg wieder auf die Ostseite des Baches. Erst noch flach, dann ansteigend, leitet der Weg durch das immer karger werdende Tal über Ochsenplanggen und Griess zum Bündner Biel. Über mehrere Felsstufen und mit Hilfe von Halteketten gelangen wir zur grossen Markierung (2483 m) und queren nach Geröll und Schnee die Mulde am Fusse des Gwasmet. Der weitere Anstieg leitet  nun auf neuem Weg südwärts markiert zu einem gut sichtbaren Steinmann (2619 m). Dann zwängt sich die Route zwischen dem Ende des Brunnifirns und dem Fuss des Gwasmet Südgrates zur Furcla da Cavardiras. Leicht ansteigend erreicht man von der Lücke aus die 2649 Meter hoch gelegene Cavardirashütte.

 

Wanderzeit Hinterbalm - Cavardirashütte 31/2  Std.
Höchster Punkt 2649 m
Karte 1: 25'000 1212  Amsteg
Urner Wanderkarte Blatt    Maderanertal
   
Für Konditionsstarke lässt sich die Route mit der Besteigung des Oberalpstocks (3327.8 m) kombinieren. Ansonsten sollte für diese einfache Gletschertour ein weiterer Tag eingeplant werden.
   
Schwierigkeit  

T3  weiss-blau-weiss