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Ein währschaftes Frühstück mit frischer Alpenmilch, dazu Kuhglockengeläute auf den Alpweiden, diese Idylle erlebt man auf der Musenalp. Über den Sassigrat bekommt der Wanderer Zugang zum Isenthaler Grosstal. Urirotstock, Gitschen und Schlieren stehen den Alpinisten zur Auswahl.

Vom Touristenrestaurant Biwaldalp folgen wir einem guten Pfad und gelangen zuerst zwischen grossen Steinblöcken hindurch, dann durch Alpweiden mit einer abwechslungsreichen Pflanzenwelt, leicht ansteigend hinauf zum tiefsten Einschnitt des Überganges Sassigrat (1868 m). Gleichzeitig wechseln wir vom Isenthaler Grosstal hinüber ins Kleintal, und im Eidg. Jagdbanngebiet lassen sich uns einzelne oder ganze Gruppen von Gämsen beobachten. Neben dem Schartihöreli ist die Aussicht offen bis über den Urner See  nach Sisikon, und die nahen Berge Gitschen, Schlieren und der Urirotstock beeindrucken durch ihre Grösse und Schönheit. In der Ferne grüssen  Mythen Rophaien, Schächentaler Windgällen und Glärnisch. Vom Sassigrat steigen wir über die Ostseite der  nahezu  unbewaldeten Bergflanke durch eine farbenfrohe Flora bis Aebnet steil hinunter und durchqueren oberhalb der Musenalp einige feuchte Abschnitte, in denen neben Grasfröschen auch die entsprechende Pflanzenwelt vorhanden ist. Dann wandern wir durch einen botanisch sehr interessanten Hang weiter bis zum Berggasthaus Musenalp. Es ist auch Ausgangspunkt für den Aufstieg zum Urirotstock. Auf ca. 2000 m zweigt  der  Weg zum Gitschen ab. Beide Touren sind  sehr steil und als alpine  Routen  weiss-blauweiss markiert. Die  Musenalp  bietet  sich an für eine Rast oder zum Essen und Übernachten. Wer die Route von Isenthal aus in Angriff nimmt und wieder dort zurückkehrt, muss ca. 5 Stunden einrechnen.

 

Wanderzeit 1½ Std.
Höchster Punkt 1868 m
Karte 1: 25'000           1171  Beckenried
1191   Engelberg
Urner Wanderkarte Blatt   Urnersee
Naturkundlicher  Höhenweg  Isenthal
   
Schwierigkeit  
     T2  weiss-rot-weiss