Links: Gross Spannort - Spannortjoch - rechts Falkenturm 

Links abstehender Falkenturm; Klein Spannort mit Schneehaube;  Felsblock des Glatt Stock 3048m; Vertiefung Spannortjoch; rechts: Gross Spannort 3198 m

1961 wankte der Falkenturm.  In der Nacht vom 27. auf den 28. Dezember 1961 löste sich am Kleinsten Spannort eine grössere Felsmasse. In mehreren Phasen stürzten über eine Million Kubikmeter Gestein auf Nidersurenen, unterhalb der Alp Stäfeli ab. Mit ungeheuerer Wucht zersplitterte das Kalkschiefergestein nach dem Absturz und begrub den vorderen Teil der Alp Nider Surenen. Auf der Hanggegenseite wurde durch den Druck einige hundert Meter hoch alle Vegetation vernichtet. Der Felssturz umfasste den W- Gendarmen des Kleinsten Spannorts, der auf den schwarzen, nordwärts einfallenden Opalinusschiefertonen, welche von der hellen Dolomitenbank des Trias unterlagert sind, abrutschte. Seit jenem Felssturz hält man von den grotesken Türmen des Falkenturms manierlich Abstand.