Anstieg im Winter durch den Rossfirn ( Zwächten in der Mitte)

Ansicht vom Hoch Geissberg

     Zwächten 3079 m links im Bild,  anschließend rechts der Felsrücken vom Glatten Stock (3048m), daneben mit der Schneehaube das Klein Spannort (3140 m) rechts Gross Spannort, (3198 m) mit der Adlerspitze (3021 m). Der schwarze Grat  mitten im Gletscher heisst Schwarz Stöckli (2642 m)  links davon das Oberseemandli (2227 m) dahinter der Graw Stock (2456m).

Name: Zwächten , mundart Zwächte; Gwächti.

 Der mit einer dominaten Wächte ausgestattete Gipfel des Zwächten im hintersten Erstfeldertal gelegen, trug früher den Namen „Gwasmet“, der Glatt Firn hiess entsprechend Gwasmet Firn. Der Gipfel bildet den Vereinigungspunkt des Haupkammes der Spannort - Krönten – Kette mit dem zum Bächenstock und Hoch Sewen sich hinabziehenden Grat. 

Erwähnungen 1872: "der Schlossberggletscher und weiter rechts der in prachtvollen Kristalltreppen steil abstürzende Spannörter- Gwasmet - und Krönletfirn". (UNB).

Als 1875 Herrn Nager, den Gwasmet beim Jakobiger erstieg, stellte er klar: "Wir erreichten die Spitze des Gwasmet (2228 m) nicht zu verwechseln mit dem großen Gwasmet zwischen Kröntlet und Spannort “. Eine Panoramazeichnung im Jahrbuch der Alpen 1875, beschriftet den markanten Gipfel: Zwächten oder Gwasmet. Als der Gipfel definitiv als „Zwächten“ bezeichnet wurde schrieb der Chronist Zähringer im Jahrbuch SAC 1875: „Zwischen Klein Spannort und Krönte tritt ein Schneehühnerstock auf und der Punkt 3079 Gwasmet heisst nun Zwächten. Diese Änderung entspricht etwa der Vertauschung von Schwarzhorn mit Weisshorn; Gwasmet ist ein Punkt wo Wasen und Rasen vorkommt, Zwächten sind Punkte wo überhängender Schnee vorkommt“. (UNB).