Route 1: Isenthal - St. Jakob - Steinhüttli - Biwaldalp - Sassigrat - Chlital - Isenthal
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Route |
Höhe in m |
Hinweg |
Rückweg |
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Isenthal |
771 |
- |
6 h 15 min |
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St. Jakob |
990 |
1 h 05 min |
5 h 25 min |
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Steinhüttli |
1400 |
2 h 30 min |
4 h 20 min |
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Biwaldalp |
1694 |
3 h 35 min |
3 h 35 min |
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Sassigrat |
1868 |
4 h 05 min |
3 h 15 min |
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Musenalp |
1486 |
4 h 45 min |
2 h 05 min |
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| Isenthal | 771 | 6 h 05 min | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Route 1 beginnt bei der Post Isenthal. Sie führt an schmucken Häusern vorbei taleinwärts, immer dem Isitaler Bach entlang, bis nach St. Jakob (Postautohaltestelle). Die nach 300 m beginnende Naturstrasse zweigt beim nächsten Wegweiser in den Rüti- und Gross Wald ab. Unser Wegstück führt jedoch über die Alpen Chimiboden, Steinhüttli, Wilderbutzenstafel zur Biwaldalp. Der von Anfang Juni bis Mitte Oktober bewirtschaftete Berggasthof Biwaldalp, mit Zimmern und einem Massenlager für 60 Personen, gilt als wohltuender Rastplatz und ladet zum Verweilen ein. Der Wegweiser zwischen Haus und Stall weist uns über die Alpwiesen in nördlicher Richtung zum tiefsten Punkt des Sassigrates. Vom Grat geniessen wir die Aussicht hinunter in die beiden Täler und auf die umliegenden Berge. Der Abstieg über die steile Grashalde ist gut sichtbar. Das Berggasthaus Musenalp, geöffnet von Mitte Mai bis Mitte Oktober, bietet Unterkunftsmöglichkeiten für 70 Personen. Die Felsen des Uri-Rotstock-Massivs sind bedrohlich nahe. Bei der Musenalp weist ein blauer Wegweiser auf den zur Vorsicht mahnenden "Alpinen Pfad" in Richtung Uri-Rotstock. Für den Abstieg ins Chlital kann während der Alpzeit die Seilbahn benützt werden. Das Fahrsträsschen, das einen Hartbelag aufweist, führt talauswärts bis ins Dorf Isenthal. Route 2: St. Jakob - Chimiboden - Biwaldalp -Jäntli - Gross Wald - St. Jakob
Die Postautohaltestelle St. Jakob ist Ausgangspunkt der Route 2. Die nach 300 m beginnende Naturstrasse führt bis zur Alp Chimiboden. Hier zweigt der Weg ins Witental (Ober Rüteli) ab. Für den weiteren Aufstieg stehen dem Wanderer der leichte Wald- oder der alte, steile Bergweg als Variante bis zur Biwaldalp zur Verfügung. Der während der Alpzeit bewirtschaftete Berggasthof bietet Verpflegungs- und Unterkunftsmöglichkeiten an. Für den Abstieg nach St. Jakob benützen wir bis zur Verzweigung Witental den Weg über Jäntli oder den direkten Abstieg Biwaldalp - Witental - Gross Wald - Rüti - St. Jakob. Route 3: Biwaldalp- Gitschenhörelihütte - Urirotstock
Die
Route 3 zweigt als Bergweg beim Berggasthaus Biwaldalp in Richtung Uri-Rotstock
ab. Der Weg führt durch Alpweiden zum Hoch Egg und über Breit-Planggen zum
Wegweiser auf der Anhöhe "Im Lauberz". Hier weist der Bergweg
weiss-rot-weiss markiert zur nahe gelegenen Gitschenhörelihütte
(Privathütte). Der Schlüssel für die erhältlich Gitschenhörelihütte ist
auf Biwaldalp erhältlich. Der blaue
Wegweiser und die weiss-blau-weissen Markierungen signalisieren den
"Alpinen Pfad". Er führt über die Seitenmoräne des
Blüemlisalpfirns in Richtung Aussichtspunkt 2753 und über P. 2740 westlich an
P. 2826 vorbei zum Sattel 2798. Über die SW-Flanke erreicht man das lohnende
Gipfelziel Uri-Rotstock 2928 m. Literatur: Arbeitsgruppe Naturkundliche Höhenwege Uri, 6460 Altdorf Tellweb Naturlehrpfad Gitschenen Der neue Naturlehrpfad Gitschenen soll zum Verständnis der Kultur- und Naturlandschaft und der Bergebietsproblematik beitragen. Zum Geniessen: Der Naturlehrpfad Gitschenen ist so angelegt, dass er von jung und alt ohne grosse Anstrengung begangen werden kann, im wahrsten Sinne des Wortes die Natur genossen werden kann. „Wenn wir die Bergstation der Seilbahn St. Jakob-Gitschenen verlassen, befinden wir uns in einer herrlichen Kulturlandschaft, umrahmt von einer eindrucksvollen Bergwelt.“ Mit diesem Satz beginnt der Faltprospekt, der eigens zum Naturlehrpfad Gitschenen herausgegeben wurde. Die naturkundlichen Schönheiten und Eigenheiten dieser Landschaft hat Walter Brücker beschrieben. Die Fotos dazu lieferte Georges Eich. Beide haben sich mit grossem Engagement für diesen Naturlehrpfad eingesetzt. Chneuwis - Schrindihaus -Geissboden Der Naturlehrpfad Gitschenen ist ein leichter Spazierweg mit Rastplatz und Feuerstelle. Ausgangspunkt der Wanderung ist die Bergstation der Luftseilbahn Gitschenen, wo Sie auch den Prospekt über den Naturlehrpfad Gitschenen beziehen können. Wenn wir die Bergstation der Seilbahn verlassen, befinden wir uns in einer herrlichen Kulturlandschaft, umrahmt von einer eindrucksvollen Bergwelt. Die Landwirte haben auf den flacheren und tiefgründigeren Böden eine dem Lebensraum angepasste Vieh- und Milchwirtschaft erarbeitet. Die Mähwiesen beidseits des Weges bestehen aus den typischen Goldhaferwiesen, in denen sich je nach Düngerangebot Wald-Storchschnabel, Schlangenknöterich und Blacken breit machen. Im Frühling sind die Wiesen mit Krokus und Soldanellen übersät. Das Feuchtgebiet und der Tümpel vor dem Heimwesen Kneiwies zeigen, dass der Boden in den Senken kein Wasser versickern lässt. Bulten mit Torfmoosen und wassergefüllte Schlenken mit verschiedenen Seggen und Fieberklee wechseln in rascher Folge. Diese Feuchtgebiete sind wichtige Lebensräume für Grasfrosch, Erdkröte und Libellen. Dass im vorderen Teil von Gitschenen wasserzügige Böden vorherrschen, sehen wir auch im ausgedehnten Flachmoor gegen das Schrindihaus. Diese grossflächige Moorlandschaft bestand früher aus einem ausgedehnten Hochmoor mit umgebenden Flachmooren. Die Rasenbinsen und das Pfeifengras prägen mit ihren herbstlichen Braun- und Gelbtönen das Landschaftsbild. Vom Wald her hören wir die Rufe des Kuckucks und über den feuchten Wiesen sucht der Wasserpieper seine Insektennahrung. Beim Kneiwies bemerken wir im Garten grössere Flächen von angebauten Kräutern, wie Minze und Frauenmantel, die zur Teebereitung gesammelt und ins Unterland geliefert werden. Hinter Kneiwies können wir die Abfolge von trockeneren durchlässigen Karstböden und von feuchteren Stellen mit dem Weissen Hahnenfuss ablesen. Am unteren Ende des Hanges sehen wir einige für Kalkgebiete charakteristische Dolinen, in denen das Oberflächenwasser im Boden verschwindet. Vorbei an noch teilweise mit Schindeln gedeckten Alpgebäuden erreichen wir die Alp Geissboden. In der Nähe sind die Kalkschichten der unteren Kreide als kleinere Felsen und Abbrüche sichtbar. Das Wasser löst den Kalk langsam auf, und es entstehen Karren und Löcher, die teilweise wieder mit Humus gefüllt sind. Hier ist die Vegetation sehr farbenfroh mit Blaugras, gelber Felsenprimel, Kreuzblume und Erika als Frühlingsblüher. Der Trauben–Steinbrech besitzt am Rand seiner Blätter weisse kalkausscheidende Grübchen. Am steilen Hang hat das Vieh seine Wege, so genannte „Höhenkurven“, angelegt. Die wichtigsten und nahrhaftesten Kräuter sind das Adelgras (Alpenwegerich) und die Romeye (Alpen-Rispengras). Über den von der Sonne beschienenen Flächen fliegen viele Schmetterlinge, wie Apollofalter und hie und da ein Schwalbenschwanz. Ein kleines Fichtenwäldchen mit vielen dürren Spechtbäumen spendet etwas Schatten. Als wenige Laubbäume und Sträucher finden wir Vogelbeeren, Bergahorn und Roter Holunder. Zwischen den zerstreuten Buchen leuchten uns die weisse Alpenanemone, die Bewimperte Alpenrose und die lila Blüten oder die roten Beeren des Seidelbasts entgegen. Im Herbst fallen der Blaue Eisenhut, das Alpen-Kreuzkraut und die violett-blaue Bergflockenblume auf. Diese lockere Vegetation ist der ideale Lebensraum für Fuchs, Dachs und Schneehase. Die im Frühling herabstürzenden Lawinen haben die Grünerlen zu Boden gedrückt. Sie richten sich im Sommer wieder auf, bilden aber ein beinahe undurchdringliches Dickicht mit ausgedehnten Hochstaudenbeständen. Dazu gehören der blaue Alpen-Milchlattich, die grossen Blätter des Pestwurz, der Kälberkropf und selten die Akelei und der Quirlige Weisswurz. Wo der Bach eine Schlucht herausgeschnitten hat, bewirkt die feuchte Luft, dass an den Ästen lange Bärte von Flechten wachsen. Die Bäume werden von verschiedenen Meisenarten und selten vom Fichten-Kreuzschnabel bewohnt. Bevor wir den breiten Weg zum Sulztal erreichen, finden wir in den Nähe noch eine ausgedehnte flache Riedwiese mit Wollgräsern, Torfmoosen und mehreren Seggenarten. Durch fette Wiesen wandern wir wieder zur neuen Kapelle und zum Bergrestaurant zurück. Auch hier können wir die Wirkungen der verschiedenen Düngermengen sehen. Auf verdichteten Böden breitet sich der Alpenampfer als lästiges Unkraut aus. Daneben blühen der blaue Wald-Storchschnabel und die Rautenblättrige Glockenblume. Über der farbenfrohen Wiese segeln Aurora- und Apollofalter. Zum Schluss des Rundganges lohnt sich ein Besuch der stilvollen, gut in die Landschaft passenden Kapelle. In der sonst schon ruhigen Bergwelt bietet das Innere der Kapelle eine lautlose Insel. Text aus dem Faltprospekt von Walter Brücker Marschzeit ca. 1¼ Std. Bauen - Hinter Bärchi - Dorf Isenthal - IsletenDie Wanderung beginnen wir in Bauen beim Parkplatz eingangs des Dorfes. Dem Bach entlang schreiten wir bergwärts, anschliessend zwischen den Häusern hindurch zum Choltalbach. Die Wiesen sind hier länger als anderswo mit Blumen übersäht, und es duftet immer wieder nach Kerbel oder Thymian. Der Weg steigt leicht an zur Oberen Cholrüti. Vom oberen Rand des Harderbandes fällt der Fels mehr als 300 Meter zum See ab. Aber keine Angst der Pfad ist gesichert. Im Zickzack geht es durch den farnbewachsenen grünen Wald zur verlassenen Unteren Bärchi. Es folgen die Liegenschaften Mittlere und Hintere Bärchi. Hier, auf 910 Meter, ist der höchste Punkt erreicht. Auf einem Natursträsschen geht es weiter durch den Bannwald zu dem Dorf lsenthal. Der Talweg führt uns nach lsleten. Die Strasse wird kurz nach dem Dorf verlassen, und man überquert sie nur noch ein einziges Mal. Etwas ausserhalb des Ortes gelangen wir auf einem schönen Wanderweg auf die rechts des Baches gelegene Talseite. Fast geradeaus geht es auf Wiesenwegen hinaus zum grossen Haus Birchi und unter dem altertümlichen, nicht mehr bewohnten Haus Usser Birchi gegen den Saum. Der Name Saum ist wirklich treffend, denn auch hier fällt das felsige Gelände steil und tief zum See ab. Die Felsenflora zeigt sich bei einigen luftigen Aussichtskanzeln: Feuerlilien, Steinnelken, Roter Storchenschnabel und die Felsenbirne sind einige der Raritäten. Beim Chäppeli (es befindet sich etwas abseits unseres Weges) wird die Strasse überquert. Erst nach rechts, dann in kurzen Kurven auf beide Seiten, geht es hinunter gegen das Tobel. In einzelnen Waldausschnitten sieht man hinunter zu den Hauswaben der Sprengstoffabrik. Beim Seerestaurant Isleten befinden wir uns am Seeufer und bei der Postauto-Haltestelle. Wanderzeit: 3 1/2 Stunden Klewenalp - Hinterjochli- Gitschenen Eine
Wanderung über die Kantonsgrenze, ein leichter Passübergang, sanfte
Alpweiden
und ein gemütlicher Wandergipfel bilden den Einstieg zum Urner
Alpenkranz.
Ideal um sich einzulaufen und beschaulich die liebliche Voralpenlandschaft zu
geniessen. Eine Naturstrasse umgeht den Klewenstock und weist uns hinab zum
Bergrestaurant Tannibüel. Dort leitet ein Wegweiser zum Melchgädeli weiter zum
Hoch Stand, und dem Chälenegg entlang zum Hinterjochli (2105 m). Nach dem
Wandern durch bestossene Alpweiden und dem Anstieg gegen die sanften
Voralpengipfel fasziniert der Blick vom Hinterjochli gegen die vergletscherten
Urner Alpen. Beim Abstieg Richtung Gitschenen legen wir bei Verzweigung Pt.2047
eine kleine Zugabe ein. Der Gipfel des Schwalmis (2246 m) lockt. Zuerst leicht
absteigend und dann zwischen Felsbänder am Schwalmisgaden vorbei steigen wir
auf die Grathöhe zum Gipfel. Hier
entschädigt eine traumhafte Fernsicht den Abstecher. Das Atomkraftwerk Gösgen
scheint greifbar nahe, die Mythen streben wie Zinnen in den Himmel und die
Berge der Zentralschweiz vermitteln Wanderlust. Noch liegt das Wanderziel
Gitschenen ca. zweieinhalb Stunden vor uns. Vom Schwalmis steigen wir auf
gleichem Weg wieder abwärts zum Punkt 2047, wo die Anhöhe "Bi den
Seelenen" (1967m)zum gemütlichen Zwischenhalt anregt. Dem Ziel immer näher,
geht's über die Isenthaler Alpen Oberbolgen Unterbolgen, weiter abwärts durch
saftige Alpwiesen im Chneuwies zum Alpenkurszentrum und Berggasthaus Gitschenen
(1538 m). Eine Luftseilbahn verbindet das ganzjährig bewohnte, lieblich sanfte
und sonnige Gitschenen mit der Talstation St. Jakob. Dort besteht
Postautoverbindung mit dem Dorf Isenthal und den Urner Talgemeinden. Oberrickenbach- Urnerstafel - Sinsgäuer Schonegg - Gitschenen
Von der Seilbahn- Bergstation direkt oder vom Urnerstaffel, Bannalp, zur Haghütte 1510 m. Über den Flüelenboden und dem Rinderstaffel erreicht man die Sinsgäuer Schonegg 1924 m. Bis dahin benötigt man rund 2 3/4 Stunden. Der Abstieg führt durch das liebliche Sulztal an der Sulztalerhütte vorbei und nach etwa 1 1/4 Stunden Wandern erreicht man das Gasthaus Gitschenen auf 1538 m. Wer gute Knie und starke Waden hat, kann auf dem steilen Weg zu Fuss in einer Stunde nach St. Jakob ins Isenthal hinunter wandern. Für die anderen steht eine Luftseilbahn zur Verfügung. Wanderzeit
Urner Stafel - Gitschenen: ca. 4 1/4 Stunden, Aufstieg 450 m,
Abstieg 550 m
Empfohlene Route : Karte Bannalp In Oberrickenbach links von der Seilbahn Chrüzhütte die private, vom Kanton konzessionierte Gondel für 4 Personen ( resp. 400 kg. ) benützen bis Spis. Die zweite Sektion ist eine offene Gondel. Wer vorzieht, von Spis die Wanderung in Angriff zu nehmen, erreicht über prachtvolle Blumenwiesen vorbei an der Haghütte die Bergstation der zweiten Sektion ( ca. 1 Std. 15 Min.) Den Aufstieg zur 1942 m hohen Sinsgäuer Schonegg bewältigt man in einer Stunde, für den Abstieg nach Gitschenen ist mit 5/4 Stunden zu rechnen ( Gasthaus und Seilbahnstation, Gitschenen- St. Jakob, Isenthal, Busverbindung in den Urner Talboden). www.gitschenen.ch Totale Wanderzeit rund 3 1/2 Stunden. Übersichtskarte Rugghubelhütte
Bannalp: Berggasthaus:
Urnerstafel, Tel. 041 628 15 75 (Seilbahn Oberrickenbach -
Chrüzhütte)
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