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Wanderzeit: 5 1/4 Stunden Schwandi Bergstation
1113m , Plattenbach (tal)1233 m, Ronen 1538m, Öfeli 1754m,
Bälmeten 2414m, Butzenboden 1900m, Pfaffenwald 1460m , Von der Bergstation der Luftseillbahn Schwandi führt ein sehr guter Wanderweg bis zum Plattental, wo unsere Route zum Bälmeten abzweigt. Links neben dem Plattental und dem gleichnamigen Bach steigt man durch den Gebirgswald hoch und überquert den Bach mit ein wenig Vorsicht (glitschige Steine zum Übersteigen). Die Ronenalp ist bereits über der Waldgrenze. Zuerst über Alpenwiesen und dann immer steiniger treffen wir nach dem Öfeli auf der Höhe von 2252 m auf den Sattel Bälmetergrätli. Auf dem Gipfel des Bälmeten (2414m) mit seiner wunderbaren Sicht auf die Urner Gebirgswelt stehen wir 40 Minuten später. Mit einer grandiosen Fernsicht über den Urnersee geht der Abstieg über den Butzenboden weiter durch den Pfaffenwald und den Bergheimet der Haldiberge auf einem Kiesweg zur Bergstation der Luftseilbahn - Schattdorf- Haldi. Dort, direkt neben der Bergstation genießen wir im Berggasthaus Haldi eine wohlverdiente Abkühlung!
Die landschaftlich abwechslungsreiche Route führt bogenförmig um den Chli Windgällen. Von Schwandi über die Orgelpfeifen der einsamen Paffentürme bis zum Golzernsee durchziehen tief eingeschnittene Ribi- und Lawinentäler den Verbindungsweg. Längst sind die Erzgruben der kleinen Windgälle verlassen und nur noch die Namensgeschichte verweist darauf, dass der Berg früher Seewlistock hieß. Durch steile Bergwiesen wandern wir von der Strengmatt zum markanten Einschnitt vom Öfital und durchqueren unter den bizarren Pfaffentürmen eine Blockschutthalde. Runsen und Täler prägen den Weiterweg zu den Chilcherbergen (Luftseilbahn). Dann folgen wir der Hanglehne bis kurz vor Geisnossen und steigen durch den schützenden Riggwald hinauf zur Wegkreuzung (1400 m) Waldiberg-Golzern (Luftseilbahn). Dann durchzieht der weitere Routenverlauf den teilweise steil geneigten und bewaldeten Sonnenhang bis gegen die LSB Golzern und steigt dann hinauf zur neuen Bergstation. Auf dem breiten Weg gelangen wir mühelos zur Häusergruppe von Golzern und erreichen kurz dannach auf 1409 m, das attraktivste Gewässer in der Gemeinde Silenen, den Golzernsee. Im beliebten Badesee, der in einer von Gletschern geformten Mulde zwischen Rundhöckern und einer kleinen Endmoräne liegt, ist eine Abkühlung angesagt. Neu motiviert folgen wir auf der Nordseite des tiefblauen Sees dem Hüttenweg, der sich über saftige Bergwiesen durch teils leicht bewaldeten Berghang zum gut sichtbaren Steinmannli (1919 m) hinaufwindet. Nach einer guten halben Stunde Wanderzeit erreichen wir über der eindrucksvollen Schwemmebene des ausgedehnten Örtlibodens die Windgällenhütte (2032 m). Naturkundlicher Höhenweg Maderanertal. Der nicht markierte geologische Höhenweg von der Windgällenhütte dem Stäfelbach entlang bis zum Beginn des Stäfelfirns (2320 m) erlaubt einen hochinteressanten Einblick in ein Kapitel Alpengeschichte.
Wanderzeit Schwandi - Golzern 4 ½- 5 Std.
Wir fahren von Schattdorf mit der Luftseilbahn aufs Haldi (1078 m Berggasthaus Haldi) und marschieren auf dem Strässchen bis zur Kapelle am Sodberg und dann nach wenigen Minuten gegen die Liegenschaft von Angelingen. Beim Böschberg gehen wir gegen den Waldrand über dem Riedertal zum Punkt 1405. Nun wandern wir zurück in nördlicher Richtung auf dem Pfad immer knapp der Geländekante entlang zum Sunntigsboden. Auf dieser Höhenroute hat es hübsche Plätzchen für eine Rast, wo wir die Aussicht über die Urner Bergwelt geniessen können. Auf dem Säumli bietet das Skihaus Oberfeld Touristenlager an. Auf dem Weg zum Sunntigsboden treffen wir auf einen Wegweiser, der uns den Weg hinunter ins Riedertal weist. Zuerst geht es recht steil über etliche Kehren den Hang hinab. Unterhalb Talberg erreichen wir den Grund. Auf dem Talweg gehen wir nun nach Nordwesten und erreichen relativ schnell die Riedertaler Chappelen. Die alte Kapelle mit den mittelalterlichen Fresken gehört zu den ältesten Wallfahrtskapellen des Kantons Uri. Wir wandern weiter durch das unbekannte Riedertal und nach Obrieden folgen wir dem Strässchen über die Felder bis Schattdorf. Wanderzeit:
4.15 h, Höchster Punkt: 1405 m, Kartenmaterial: Landeskarte :
1:25 000 Blatt 1192 Schächental |
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