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Zugang: Von Erstfeld mit dem Alpentaxi durch die kurvenreiche Strasse zur Ebene der Bodenberge (1000 m). Aufstieg Hüttenweg Richtung Alp Chüeplangg entlang des ungebändigten Alpbaches dem tiefen Talhintergrund entgegen und über den Fulfad - vorbei an der national geschützten Hochmoorebene Fulensee - zur Kröntenhütte oder direkter unter den Sulzplatten über die verwitterte Hutzitanne durch den Geissfad. Es ist wunderschön, sich beim ruhigen Aufstieg im hintersten und wilden Teil des unberührten Erstfeldertales auf die Bergwanderungen einzustimmen. Von den Bodenbergen ansteigend, zweigt der kürzeste Weg zur Kröntenhütte beim Wegweiser in der Mettlen links ab. Nach einer kurzen Waldpartie, an den grossen Felsbrocken des Hasenrüteli vorbei, leitet der Bergweg unter einer dominanten Felswand in die steil angelegten Kehren des Geissfads. Seltene Blumen säumen den Weg, da und dort ragt ein Türkenbund aus dem Farn, aber auch Erika, Rapunzel und Prachtsnelken zeigen ihre Blüten. Weniger selten, aber nicht minder schön, wechseln sich während des ganzen Aufstiegs Alpenrosen und Heidelbeerstauden ab. Unter der Wandflucht der mächtigen Sulzplatten schlängelt sich der Weg zwischen kleinen Bächlein in vielen Schlaufen recht steil aufwärts und leitet neben einstigen Streue-Tristbetten hinauf zu den grossen Buchen. Nach dem Überqueren einer Bachrunse erreicht man die kleine Ebene vom Droselboden. Vorbei am Streuegebiet des „Hutzi“ wandert man über die Trittplatten des Geissfadbaches hinauf zum Bänkli der verwitterten „Hutzitanne“. Ein grosser Ameisenhaufen teilt die Rast, dazu geniesst man eine herrliche Aussicht hinab ins Erstfeldertal und in die eindrücklichen Türme der Sonnigstöcke. Weiter geht’s über treppenartig angelegte Steinplatten bis auf eine markante Kuppe nochmals kräftig bergan, bevor der Weg in eine langezogene Senke abflacht. Über ausgedehnte und von der Eiszeit geschliffene Steinplatten leitet der Weg zum gut sichtbaren Steinmanndli, wo sich das Landschaftbild verändert. Die Sicht Richtung Reusstal wird abgelöst durch die Flanken des Oberseemanndlis und auf der gegenüberliegenden Talseite wirken die verwitterten Säulen des Schlossbergs greifbar nahe. Noch ein paar Richtungswechsel durch die Windungen der „Servelatskehren“ und erstmals sieht unter dem Gipfel des Krönten das ersehnte Ziel, die Kröntenhütte. Vorbei an der „Hüehnergand“ vereinigt sich der Geissfad mit dem Anstieg über die Chüeplangg, bevor nach dem letzten Wegstück über einige flache Gneisplatten auf 1903 m die gastliche Kröntenhütte mit ihren schwarz-gelbgeflammten Fensterläden auftaucht. Wir beginnen den Start in den Bodenbergen, wandern zum Bergheimwesen Mettlen und folgen dem Wegweiser Richtung Sulzwald. Mitten durch ein altes Bergsturzgebiet über dem tief eingeschnittenen Alpbach schlängelt sich der Weg durch schattigen Wald zum einsamen Sulzwald. Die Vegetation mit wilden Pfefferminze, Brombeeren und seltenen Alpenpflanzen ist hier besonders augenfällig, Türkenbund, Knabenkraut, Trollblume, Akeleien, Alpen-Küchenschelle mit ihrer punkigen Frisur, Hauswurz, Teufelskralle und nicht zu vergessen die Alpenrosen sind unser Blickfang. Nach den grossen Gneisblöcken überquert der Weg den Alpbach und erreicht nach kurzem, plattigem Aufstieg das eindrückliche Erlebnis „Stäuben“. Eng schmiegt sich der eingehauene Weg an die Felsen, tief unten eingezwängt donnert in unbändiger Wildheit der Alpbach tosend über grosse Felsbrocken und steile Geländeabsätze zu Tal. Nach dem grossen Felsblock „Tirlistei“ überqueren wir die Stäubenbrücke und erreichen nach den Kehren der meist feuchten Wasserstiege den flachen „Schattig Boden“ der Alp Chüeplangg (1451 m). Nach einer kurzen Rast geht’s unter dem Fulenfall, einem der schönsten Wasserfälle der Schweiz, über das Holzbrücklein des Fulbachs und zwischen abgeschliffenen Steinplatten über das untere und das obere Hirzenegg in die Ebene vom Grund. Hier dominiert der Gletscherabruch des Glatt Firn und die mächtige Kalkbastion des Schlossbergs zeigt Einblicke in die Schluchten und Wände seines schaurig tiefen Chessels. Bevor der Weg die alpine Flora vom Grund und den imposanten Talkessel verlässt und sich um 180 Grad in die Felsen wendet, wandern wir am Zeichenstein vorbei und erreichen durch den gut angelegten Felsweg „Fulfad“ die geschützte Hochmoorebene vom Fulensee, wo Frösche und Libellen als Empfangskomitee amten. Ein Bad inmitten dieses Naturgartens gefällig - oder verlockt bereits die Kröntenhütte, die auf einer Aussichtskanzel sichtbar wird? Das letzte Teilstück führt durch die Ebene des Fulensees bis zum beträchtlichen Wassersturz, der sich aus dem Obersee über grosse Stufen in die Ebene des Fulensee ergiesst. Nach ein paar Kehren wendet der Weg und vereint sich, umgeben von prächtigem Legföhrenbestand mit dem Anstieg vom Geissfad. Ein kühlendes Getränk in der gastlichen Kröntenhütte rundet den erlebnisreichen Anstieg ab. Verpassen
Sie den kurzen Ausflug zum nahe
gelegenen Obersee nicht. Von der
Landschaft schwärmte vor mehr als 200
Jahren schon der bekannte Schwyzer Maler
Franz Xaver Triner oder der deutsche
Vedutenkünstler Delkeskamp. CSS-Wandertipp für Familien: Kröntenhütte SAC Kinder in bester Gesellschaft Bereits beim Aufstieg zur Kröntenhütte lässt sich einiges erleben : Ein 120 Meter hoher Wasserfall stürzt in nächster Nähe des Wanderwegs zu Tal. Der Wildbach wird Sie beim Aufstieg mit seinem Rauschen begleiten und Ihre Schritte beflügeln. Fahren Sie mit dem Alpentaxi bis Bodenberg ( 1000 m) – von hier sind immerhin noch 900 Höhenmeter zu überwinden. Und spätestens ab hier wird der Weg abwechslungsreich : Wildbach, Wasserfall und Hochmoor ziehen ihre Augen in den Bann. Im Moor können Sie den geschützten, fleischfressenden Sonnentau finden. Falls Sie heiss haben vom Anstieg, lockt schon bald der Fulensee zu einem Bad. Und dann ist der Weg schon fast geschafft. Ihre Kinder werden in der Hütte mit Sicherheit Gesellschaft haben. Das Hüttenwartpaar hat nämlich selber drei Kinder, die einen erfrischenden Wind in die Steinmauern bringen. Sie können deshalb auch sicher sein, dass man hier oben weiss, was Ihre Kinder brauchen. Wer will kann zum Beispiel das Dach der Hütte besteigen! Der Rückweg führt über Geissfad nach Bodenberg zurück. Insgesamt müssen Sie mit rund 3 Stunden Marschzeit rechnen. Die Hüttenwartin empfiehlt, mit kleineren Kindern für den Abstieg den Hinweg zu nehmen. Kröntenhütte- Oberseee- OberseemandliLohnend ist der Ausflug an die Schwemmebene zum naheliegenden Obersee und dann durch gras- und felsdurchsetztes Gelände über den leichten Grat hinauf zur Kuppe zum Oberseemandli. Eine fantastische Sicht zeigt nördlich der ruinenartigen Spannortgruppe den zerrissenen Gletscherabbruch des Glatt Firns und neben der Schlossberglücke mit dem auffällig gelblichen Dolomitgestein die gewaltig steilen Flühe des breiten Schlossbergs. Über dem Erstfeldertal türmen sich neben der Älplilücke die bizarren Formen der Sonnigen Stöcke senkrecht in dem Himmel, ostwärts liegt tief eingeschnittenen im Reusstal das Eisenbahnerdorf Erstfeld und man staunt über die Aussicht Richtung Windgällen und gegen Haldi- Schächental.
Kröntenhütte-
Steinchälen – Leutschachhütte Der
enge, V-förmige Gebirgseinschnitt südöstlich der Kröntenhütte
zwischen dem Mäntliser und dem Sunnig, heisst Steinchälenfurggi oder
Ruchpass. Kurz nach dem Verlassen der Hütte steigen wir östlich vom
Obersee zwischen engen Felsen neben den Päuggenstöckli recht steil
hinauf in eine ausgeprägte Moränensenke. Grosse Felsblöcke,
Blockschutt, Geröll und eine eindrückliche Felslandschaft sind die
Merkmale des folgenden Aufstiegs und bei jedem Schritt wird deutlicher,
warum dieser Taleinschnitt Steinchälen heisst. Neben den Rot Stock wird
im Westen der Hängegletscher des Krönten sichtbar, dann windet sich
die Route steil hinauf in’s enge Felsentor und überquert auf 2657 m
das Steinchälenfurggi. Der wiederum stotzige Abstieg Richtung
Leutschachtal erfordert bei vorhandenen Schneefeldern Vorsicht. Eine
Schutt- und Grashalde leitet hinab zu einer Geländeterrasse und einige
Wegkehren tiefer ist unser Ziel in Sicht. Durch die grasdurchsetzte
Flanke folgen wir dem Bergwanderweg und erreichen in östlicher Richtung
über dem tiefblauen Niedersee die 2208 m hoch gelegene Leutschachhütte
der Sektion Zimmerberg SAC.
Die weiss-blau-weiss markierte Verbindungsroute zur Leutschachhütte heisst "Panoramaweg". Anstieg über den Rücken des runden "Päuggen", anschliessend durch wilden "Hundtschingel"- teils mit Drahtseil und Ketten gesichert - und über das nicht mehr bestossene Älpli hinauf zum geheimnisumwitterten, tiefschwarzen Leidsee, dann weiter zu den Gratzacken zum Leidseepass 2329m. Abstieg hoch über dem Leutschachtal - wieder zum Teil mit Drahtseil gesichert- durch die stotzige, gras- und felsdurchsetzte Flanke der "Chapferplanggen" zur schon lange "gesichteten" Leutschachhütte, 2208m, der Sektion Zimmerberg SAC. Die Route geizt nicht mit landschaftlichen Reizen und Aussichten, etwas kraxlige Stellen bringen Abwechslung. Falls der Panoramaweg infolge viel Altschnee Probleme aufweist, nehmen wir den etwas weniger ausgesetzten Weg über das Steinchelenfurggi ( Ruchpass ) 2657m. Für konditionsstarke Alpinwanderer steht von der Leutschachhütte auf der linken Talseite des Leutschachtales unter den Glatt Planggen Richtung Sunniggrathütte- Arni eine zusätzliche Route in den Urner Alpen zur Verfügung.
Leutschachhütte-
Leidseepass- Kröntenhütte Der Panoramaweg zwischen den beiden SAC- Hütten ist für trittsichere Wanderer eine abwechslungsreiche Verbindungsroute mit einer grossartigen Fernsicht. Tiefschwarz liegt der Leidsee in der Karmulde nach dem Passübergang, flankiert vom Jakobiger, Chapferplanggenstock, Ruchen und Gwasmet. Von der Leutschachhütte der Sektion Zimmerberg SAC führt der teils gesicherte Anstieg unter dem Ruchen zum Felsausläufer des Chapferplanggenstockes. Dann erleichtern Halteseile den Weiterweg, der durch felsdurchsetzte Grashänge und eingeschnittene Felsrunsen zum Grat westlich der tiefsten Einsattelung (2400 m) weiterleitet. Eine ausgeprägte Gebirgslandschaft entschädigt hier für die Schweisstropfen des Aufstiegs. Über den leichten Verbindungsgrat führt die Route oberhalb vom dunklen Leidsee weiter zum Leidseepass (2329 m) hinunter. Nach dem Znünihalt am Ufer des geheimnisvollen Sees zieht der Weg am Fusse des Jakobigers entlang zum Riedfurggi. Nun wenden wir uns westwärts, gelangen in einigen Wegkehren hinunter bis gegen das Unter Älpli (Pt. 1926 m) und steigen dort westlich links hoch in die steil geneigte Nordostflanke des Hundtschingels. Nach dem Durchqueren dieser Flanke, die an zwei Stellen mit Ketten und Drahtseilen gesichert ist, mündet der Panoramaweg bei Pt. 1940 in den markierten Winterweg, der von den Bodenbergen über das Päuggenegg zur Kröntenhütte führt. Beim grossen Holzkreuz geniessen wir eine traumhafte Kulisse. Imposant wirken die massigen Steilwände der Schlossbergkette, vergletschert zeigt sich hinter dem Glatt Firn die Spannortgruppe und wir staunen über die weite Aussicht durchs Erstfeldertal hinaus Richtung Schächental, Haldi und Strengmatt. Der Abstieg führt uns neben reizenden Moorflächen, kleinen Tümpeln und zwischen kolossalen Gneisblöcken am gut eingerichteten Klettergarten vorbei zur gastlichen Kröntenhütte.
Kröntenhütte-
Älpeligriess- Brusti Von der Kröntenhütte steigt man auf dem Hüttenweg hinab zum Fulensee und weiter durch den Fulfad bis in den Talgrund „uff den Gründen“ ab. Dort verlässt man den Hüttenweg und steigt östlich der Schlosslauwi im Zickzack entlang der weiss-blau-weissen Markierungen bis ca. 1860 m zum Hoch Biel auf. Ein gut sichtbares Band ermöglicht den Zugang von Osten her über Pt. 1912 zum Geröllfeld des Älpli. Durch dieses steigt man rechts haltend (evtl. Schneereste) hinauf bis zu einer Rampe (2130 m) und folgt den Fixseilen Richtung Älpliplatte. Das ansteigende Band führt am Fusse eines Felsriegels ostwärts und ist mit mehreren Fixseilen abgesichert. So erreicht man Pt. 2219 und steigt auf einer Grasnase in der Falllinie wiederum gesichert bis ca. 2400 m auf. Hier dreht man nach Nordwesten ab und zielt mehr oder weniger in direkter Linie auf den Sattel der Älplilücke. Felsige Passagen und feinsplittriges Geröll aus Kalkschiefer leiten hinauf zum gut sichtbaren Steinmann ca. 40 m östlich des tiefsten Punktes in die Älplilücke (2531m). Der Abstieg NNW - Richtung Guggital ist weiss-blau-weiss markiert (Vorsicht bei Schneefeldern). Auf der Höhe von ca 2400 m steigt man durch eine offene und nur mässig steile Flanke über mehrere Felspassagen hinab gegen Landeggen zum Hinter Angi (ca.2050 m). Die geschützten Edelweiss lassen wir stehen und folgen dem Weg durch das Guggital, queren auf ca. 1560 m den Bach und erreichen mühelos den hinteren Waldnachterboden. Nach dem langen Weg durch die die ebenen Alpweiden entscheiden wir in der Nähe des Stausees Waldnacht beim Bachhüttli über den Weiterweg. Um die Seilbahn Brusti- Attinghausen zu erreichen, sind rund 150 Höhenmeter Aufstieg zu überwinden. Wir können auch den Abstieg durch den Viehweg nach dem Oberwiler unter die Füsse nehmen und weiter zur Bergstation der Wilerli Seilbahn wandern. Wer noch nicht genug hat, dem steht der Abstieg durch die Waldungen des „Titschi“ nach dem Erstfeldertal als Dessert zur Verfügung.
Die Älplilücke liegt in der Kette der Sunnigen Stöcke, welche sich
nördlich des Erstfeldertals zum Schlossberg hinzieht und den Zugang
zum Guggital ermöglicht. Diese Kette zu umrunden ist eine Alpine
Route in grandioser Gebirgslandschaft. DieTour beginnt auf der
Bergliegenschaft Wilerli (1065m). Sie wird mit einer luftigen LSB
erreicht. Von Wilerli geht's berauf bis zum Bogli und dann auf dem
Höhenweg im Auf und Ab, hoch über dem Erstfeldertal zur Alp-Matt bis
nach Hoch Biel (1815m), östlich von Schlosslaui. Diesen Punkt
erreicht man in 2 1/2 -3 Std. Ab Hoch Biel geht es dann ziemlich steil
aufwärts, vorerst im Geröll, später über Kalkplatten, Bänder und
feinsplittriges Geröll in ca. 21/2 Std. zur Älplilücke (2531m). Die
Aussicht auf die wilde Umgebung des Schlossbergs-Krönten-Jakobiger
ist traumhaft. Nach gebührender Rast steigen wir ab ins Guggital. Auf
dem Guggitalfirn geht es dann zügig hinunter bis in den Talboden der
Alp Waldnacht. Von der Waldnacht geht der Weg auf dem alten Surenenweg
hinab bis zur Abzweigung Richtung bis Bergstation Wilerli. LSB.
Kröntenhütte - Schlossberglücke – Spannorthütte Der ebene Weg von
der Kröntenhütte zum Obersee überquert bei der Brücke dessen
Auslauf und steigt rechts gegen das Oberseemanndli an. Vor dem letzten
Aufschwung zweigt die Route links gegen den Grat, dem er bis zum
Steinmannli auf dem Graw Stock (2456 m) folgt und über
glattgeschliffene Felsen und Firnfelder das obere Graw (2570 m)
erreicht. Vor uns liegt der weite Gletscher des Glatt Firns, den wir
in nächsten zwei Stunden angeseilt durchwandern. Doch Halt! Im Kopf
prägen wir uns zuerst die spaltenärmste Variante ein. Erst dann
ziehen wir die Spur in leichtem Linksbogen gegen die westlichstenFelsrippen
des Schwarzstöckli. Eine faszinierende Hochgebirgswelt umgibt die
Route. Senkrecht fallen die Steilwände des Schlossbergs in die Tiefe
und die verwitterten Türme der versprengten Spannortgruppe vermitteln
einmaliges Bergerlebnis. Zwischen dem Schwarzstöckli und östlich vom
Gross Spannort umgeht die alpine Route das Spaltengewirr und erreicht
nach einer Gletschermulde mit kleinem Gegenanstieg das auffällig
gelblichrote Dolomitgestein der Schlossberglücke (2627 m). Wieder
festen Boden unter den Füssen steigen wir über Schneefelder und
Griessschutt neben der mächtigen Schlossberg- Südwestwand ab und
freuen uns, nach fast 700 m Abstieg auf der 1956 m hoch gelegenen
Spannorthütte Kalorien nachschieben zu können.
Spannorthütte
- Surenenpass – Ski- und Berggasthaus
Z'GRAGGEN In ungeheurer Steilheit schiesst aus dem Geröll über der Spannorthütte die nahezu 800 Meter hohe und einen Kilometer breite Schlossberg- Südwestwand senkrecht in die Höhe. Nach verschiedenen Versuchen wurde hier 1971 Klettergeschichte geschrieben. Kurt Grüter und Gerry Egloff durchstiegen in insgesamt 12 Tagen und 7 Biwaks die bisher als unbesteigbar geltende Wand. Der Abstieg von der Spannorthütte zur Alp Stäfeli folgt den Wegkehren des schmalen, grasbewachsenen Geissrückens, mal links vom Grat, mal rechts davon. Beim Stäfeli überquert der Weg den jungen Stierenbach und nimmt eine erste Steilstufe Richtung Blackenalp in Angriff. Hier, wo der Sage nach das Greiss von Surenen vor einer Jungfrau kapitulieren musste, verweilen wir gerne bei den Urner Älplern und geniessen in der gastlichen Hütte einen unverfälschten Urner Kaffee. Der Weiterweg neben den Felswänden des Blacken- und Brunnistocks wird nun steiler und erreicht nach einer kleinen Schutzhütte den Surenenpass (2291 m). Doch eigentlich ist dies falsch, denn bei den Urnern geht man: „Uber d’Eggä“. Der Abstieg über die noch vorhandenen Schneefelder geht zügig voran. Vorbei am Angistock gelangen wir zum Nussfrutli, (1953 m) und über den Geissrüggen auf gut gesichertem Grat gegen das floristisch interessante Gebiet des felsigen Chraienhöreli. Nach dem Grat folgen wir dem Alpweg und steigen durch lichten Bergwald mitten durch das buntscheckige, farbenprächtige Pflanzenschutzgebiet zur aussichtsreichen Sonnenterrasse des Ski- und Berggasthaus Z'GRAGGEN im Brüsti ab.
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