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Der
Schächentaler Höhenweg vom Klausenpass zu den Eggbergen ist ein Kernstück vom
Urner Alpenkranz. Die ganze Route ist als Bergwanderweg weiss-rot-weiss markiert
und weist keine grossen Höhenunterschiede auf, dazu präsentiert sich ein
abwechslungsreiches Bergpanorama.
Anreise: Mit Postauto von der Urner Talebene auf
der Klausenpassroute
bis kurz vor dem Pass, Haltestelle untere Balm.
Verschiedene Seilbahnen erlauben unterschiedliche Varianten.
Neues Kombi-Billett:
Postauto Zentralschweiz, die Auto AG Uri
und die Luftseilbahnen Eggbergen, Ruogig,
Biel/Kinzig und Ratzi bieten ab 1. Juni
2004 ein gemeinsames Kombi-Billett an.
Mit diesem Billett können die
vorgenannten Verkehrsträger zwischen
Flüelen und Klausen (Balm) benützt
werden. Der Gast kann also noch
unterwegs entscheiden, welche
Luftseilbahnen er benutzen und von wo er
mit dem Postauto oder der Auto AG Uri
wieder zurückfahren will. Bei einer
Übernachtung im Gebiet ist das
Kombi-Billett auch noch am Folgetag
gültig. Die Kombi-Bilette sind bei
allen beteiligten Verkehrträgern
erhältlich und kosten für Erwachsene
22 und für Kinder 11 Franken.
Postauto
ab Flüelen auf den Klausenpass:
Flüelen
ab 07.45 Uhr Klausen Balm
an 08.53
Uhr
Flüelen
ab 09.35 Uhr Klausen Balm
an 10.43 Uh r
Fahrplan:
Auto
AG Uri
Luftseilbahn
Altdorf Mossbad -
Eggberge
eggberge.ch
Luftseilbahn
Biel - Kinzig, Talstation Bürglen
www.biel-kinzigag.ch/
Luftseilbahn
Ruogig, Talstation Bürglen
http://www.ruogig.ch/
Luftseilbahn
Spiringen - Ratzi, Talstation Spiringen ratzi.ch
Ausschnitt
Landeskarte
Wandergebiet
Bei
der 'unteren Balm' (1800 m) beginnt auf der rechten Talseite der
Schächentaler Höhenweg vorerst mit einer breiten Naturstrasse bis zur
Alp Heidmanegg (1862m). Dann
wechselt ein Wanderweg in leichtem Auf und Ab
durch die sonnigen
Geländestrukturen bis zu den heimeligen Hütten der Alp Mettenen (1750m).
Unter den eindrücklichen Felsbastionen der Schächentaler
Windgälle
passiert der Weiterweg in
landschaftlicher Vielfalt zu „ob den Hegen“ und weiter zum Älpeli.
Weit verstreut liegen die gepflegten Bauerngehöfte unter den Bergflanken
des Schächentals, auf der gegenüberliegenden schattigen Talseite,
fallen die gewaltig steilen Flühe der Ruchen- Windgällen- Kette
gegen das tief eingeschnittene Brunnital. Mitten im Höhenweg bietet bei
der Bergstation LSB - Spiringen - Ratzi, auf 1520 m das Berggasthaus
Ratzi Unterkunft und Verpflegung. Unsere nächsten Orientierungen
heissen "Obflüe, hintere und vordere Gisleralp sowie
vorder Weissenboden" (1720 m), wo beim deutlichen
Taleinschnitt eine gut sichtbare
Hinweistafel zwei Bergrestaurants, Edelweiß
und Biel und
eine Seilbahn ankünden. Über der Route
liegt nun der Chinzipass der ins
Muotathal weiterleitet, ihm stehen
zwei markante Gipfel zur Seite:
Rossstock und Fulen. Unsere Wanderung ab
Vorder Weissenboden führt gut markiert
zum Ruogig (1730m, wiederum eine
Seilbahnstation) und
weiter zu "Selez"
hinauf zur beliebten
Feuerstelle der Schweizer Familie
in die Mulde
des trägen 'Fleschseeli'. Das
Seeli ist nur 0,3 ha gross und liegt
1800 m hoch. Das im Sommer recht
warme Wasser lädt ein zum Baden in
Gesellschaft der
Regenbogenforellen. Der
Wanderweg Richtung Bergkreuz bietet
großartige Rundumsicht: Hüenderegg
heißt der Punkt und liegt auf
1874m.
Im Nordosten die
schroffen Felskragen der Bergkette mit dem 2461
Meter hohen Rossstock, im Osten die sanft
abfallende Sonnenterrasse des eben durchquerten
Wandergebietes, im Süden den Blick über das
tief eingeschnittene Urner Reusstal und im
Westen die markanten Gipfel des 2928 Meter hohen
Uri Rotstocks und des 2952 Meter hohen
Brunnistocks. Richtung Norden runden Ober- und
Niederbauen das Panorama ab. Der
Höhenweg leitet nun abwärts nach Angelingen
und dem Strässchen entlang weiter nach
den Eggbergen (1445m). Hier haben wir die Wahl
der Qual. Entweder direkt mit der Luftseilbahn
talwärts Richtung Altdorf- Flüelen oder
Einkehr ins Bergrestaurant
Birchweid
oder Seeblick.
Wanderzeit Unter
Balm – Vorder Weissenboden
4 1/2 Std.
Weissenboden-
Eggberge
2 1/2 Std.
Karten LK
1: 25'000
Blatt 1172
Wanderkarte Uri: Blatt Schächental /
Urnersee
Vom
Chinzigpass (2073 m), den
man von der Bergstation Biel
(1620 m,
Berggasthaus
Biel) der Kinzig-LSB in
einer Stunde erreicht, beginnt
man zuerst mit einem kurzen
Abstieg gegen die Alp
Chinzertal. Nach 100 m biegt
rechts die blau-weiss markierte
Route gegen Osten in Richtung
Gamperstock ab und führt den
Wanderer anfänglich etwas
mühsam über verkarstetes
Gelände in eine
sensationelle Kalklandschaft,
die ihresgleichen sucht. Weg ist
keiner vorhanden, so dass mit
Vorteil die nächste Markierung
im Gelände ins Auge gefasst
werden muss. Nördlich des
Geissgrätlis wird ein
ausgedehntes Karrenfeld
(Karstlandschaft) überquert.
Die Vielfalt der Formen ist
faszinierend und zwingt
förmlich zum Verweilen. Bei
intensiver Sonnenbestrahlung ist
das Spiel von Licht und Schatten
besonders schön zu beobachten.
Nehmen Sie sich Zeit und
entdecken Sie eine neue Welt aus
Kleingebirgen, Spalten,
messerscharfen Kanten und immer
wieder Pflanzen, die sich diese
unwirtliche Wildnis erobert
haben! Der Gamperstock wird ohne
allzu grossen Höhenverlust im
Norden umgangen. Im Osten des
Berges steigt man hinauf bis zum
Grätli (2190 m). Wer Lust hat,
kann vom Grätli den knapp 100 m
höheren Gamperstock besteigen.
Eine grossartige Rundsicht
entschädigt für diesen
Abstecher. Der Abstiegsweg
führt vom Grätli an den
Lawinenverbauungen oberhalb
Sidenplagg vorbei gegen die
Obere Gisleralp (1837m) und
weiter zur Strasse bei Obflüe
(1710 m). Nun steigen wir zum
Berggasthaus Ratzi ab, um
unseren beträchtlichen Durst zu
stillen, denn auf der ganzen
Route stand kein Wasser zur
Verfügung. Gut beraten ist, wer
genügend Flüssigkeit im
Rucksack mitnimmt. Für diese
Tour sind Bergschuhe
erforderlich. Die
Scharfkantigkeit der Kalkfelsen
sollte nicht unterschätzt
werden. Bei schlechtem Wetter
und Nebel ist von dieser Tour
abzuraten, bei gutem
Herbstwetter aber ist die
Umrundung des Gamperstockes ein
wahrer Leckerbissen.
Wanderzeit:
Biel - Geissgrätli
-
Ratzi
5 Std. Alpine
Route
|
Auf
einer Höhe von 1520 m ü.
M. liegt am Sonnenhang das
Schächentales, zwischen der
Passhöhe des Klausenpasses
und den Eggbergen, das
ideale Wander-und Skigebiet
RATZI mit dem gleichnamigen
Berggasthaus.
Von
Spiringen an der
Klausenstrasse, mit
reichlichen Parkplätzen,
ist es mit einer Seilbahn
gut erschlossen.
Fahrt
mit der Luftseilbahn von
Spiringen auf die
Sonnenterrasse Ratzi 1520 m
ü.M.
Aufstieg:
Ratzi - Biegliberg - Älpli
- Siedenplangg - Obere
Gisleralp - Grätli -
Gamperstock.
Auf
dem Gamperstock wird der
Aufstieg mit einer
herrlichen Rundsicht
belohnt.
Abstieg:
Chinzig Chulm - Rietlig -
Ratzi - oder Biel - Talfahrt
mit der Luftseilbahn.
Wanderzeit:
4 bis 5 Stunden, Urner
Wanderkarte, Blatt Schächental
|
Aufstieg:
Biel 1637m ü.M. - Richtung
Kapelle Wissenboden - Chinzig
Chulm 2073 m ü.M. Abstieg:
Richtung Spiringen, obere
Gisleralp - Obflüe -
Biel. Unterwegs zur Chinzig
Chulm können sie bei ruhigem
Verhalten Murmeltiere
beobachten. Wanderzeit
ca. 2 1/2 Stunden, Urner
Wanderkarte, Blatt Schächental
Von
den Eggbergen wandern zum
Fleschsee. Hier verlassen wir den
breiten Wanderweg und steigen über Ober
Ochsenbiel zum Schön Chulm, 2035 m,
hinauf. Weiter geht es durch den
Einschnitt zwischen Siwfass und
Hagelstock zum Spilauer See und von hier
über Schrofen zum Spilauer Grätli, ca.
2270 m. Der Abstieg führt uns über die
steilen Fruttstägen hinunter nach der
Alp Biel ( Berggrestaurant). Mit der
Luftseilbahn gelangen wir nach Bürglen
hinunter und fahren mit dem Bus nach
Flüelen zurück. Wanderzeit
ca. 5 Stunden
Urner Wanderkarte, Blatt Schächental
Nach
der Fahrt mit der Seilbahn wartet auf
dem Biel neben der Bahnstation das Berggasthaus
Biel mit einer
grossen Sonnenterrasse und einem
kleinen, aber feinen Kinderspielplatz.
Der Wanderweg beginnt gleich hinter dem
Haus und führt zuerst bergwärts an
Ferienhäusern und später an der
Bergkapelle 'Bruder Klaus' vorbei. Nach
wenigen Minuten mündet er in den
berühmten Schächentaler Höhenweg, der
vom Klausenpass bis zu unserem Ziel,
Eggberge, führt. Dank den vielen
Wegweisern ist jeder Irrtum
ausgeschlossen - nach Eggberge gehts
Richtung Westen. Vorbei am Restaurant
Skihaus Edelweiss
und einigen Ferienhäusern geht es
auf breitem, gut ausgebautem Weg über
Alpwiesen, die nach der Schneeschmelze
langsam ergrünen. Zwischen dem zarten
Grün erfreut immer wieder eine
vielseitige Alpenflora das Auge. Vor
allem Blauer Enzian,
Schlüsselblümchen und Butterblumen
säumen den Weg. Die gesamte Wegstrecke
bis Eggberge nimmt rund zweieinhalb
Stunden in Anspruch. Dazwischen gibt es
einen schönen Picknickplatz am kleinen
Fläschsee ganz in der Nähe des
höchsten Punktes der Wanderroute - aber
kein Berggasthaus. Den vorzeitig
Ermatteten oder den Hungerleidenden
bietet sich aber auf etwa halber
Wegstrecke eine effiziente
Rückzugmöglichkeit an. Die Seilbahn,
die ebenfalls von Brügg aus etwas mehr
westlich als die Biel-Kinzig-Bahn
bergwärts nach Ruogig fährt und deren
zweite Sektion schliesslich gleich beim
Wanderweg endet. Die kleine Gondel,
setzt sich immer fünf Minuten nach
jeder vollen oder nach jeder halben
Stunde in Bewegung. Und sehr oft wird
sie von Kletterern benutzt die in der
näheren Umgebung jede Menge neue
Herausforderungen an idealen Felswänden
finden. Der höchste Punkt der Wanderung
heisst Hüenderegg, liegt auf 1874
m.ü.M. und bietet vom kleinen Platz mit
dem Gipfelkreuz aus, eine prächtige
Rundumsicht. Im Nordosten die schroffen
Felskragen der Bergkette mit dem 2461
Meter hohen Rossstock, im Osten die
sanft abfallende Sonnenterrasse des eben
durchquerten Wandergebietes, im Süden
den Blick über das Urner Reusstal und
im Westen die markanten Gipfel des 2928
Meter hohen Uri Rotstocks und des 2952
Meter hohen
Brunnistocks. Richtung Norden
runden Ober- und Niederbauen das
Panorama ab. Über weiche Matten geht es
zum dichten Tannenwald oberhalb Eggberge
hinunter. Dieser stille Wald mit seinem
verborgenen Winkeln und den braunen
Moortümpeln allein ist schon einen
Ausflug wert. Die Wanderung von der
Hüenderegg bis zur Bergstation der
Seilbahn von Flüelen nach Eggberge auf
1500 m.ü.M. hinunter, nimmt rund 45
Minuten in Anspruch und führt nach dem
Tannenwald über weite offene Matten und
später durch Ferienhaus-Siedlungen.
Bevor wir mit der Seilbahn zu Tal
schweben, bieten sich zwei
Berggasthäuser zur Rast an: Birchweid
oder Seeblick.
Wanderzeit:
Alp Biel -
Eggberge
2 1/2 Stunden
|
Eggbergen - Angelingen - Fleschseeli
- Hüenderegg - Ober Eggberg -
Bittleten - Bannwald - Moosbad -
Flüelen
|
Von
der Bergstation der Eggbergbahn
marschieren wir zwischen Matten und
Chalets hinauf zum Berggut Angelingen.
Beim Skilift treffen wir auf die
Wegmarkierungen und folgen diesen durch
den lockeren Bergwald im Bogen nach
Osten hinauf zum romantischen
Fleschseeli. Auf den Geländestufen
hinter dem versteckt zwischen Hügeln
gelegenen Bergsee lässt es sich
gemütlich rasten und die Ruhe geniessen.
Wir lassen den tollen Rundblick auf
unsere Gemüter wirken, der blaue See
tief unter uns, gegenüber Ober- und
Niderbauen, das wohlgeformte Massiv des
Urirotstockes mit seinen Gipfeln und
dahinter der Titlis. Beim Fleschseeli
verzweigen sich die Wege. Einer führt
zum Mättental und zu den Gisleralpen.
Ein anderer verläuft zackig hinauf zur
Alp Schön Chulm, ein dritter führt
etwas südöstlich unter der Krete in
Südrichtung zur Hüenderegg und um
diese herum zurück ins Gebiet der
Eggberge. Wir behalten unsere Höhe bei
und wandern auf diesem Weg weiter.
Zwischen Hüenderegg und Höch Egg gehen
wir dem Waldrand entlang durch die
Rossgrueben zum Ober Eggberg und dann im
Bogen südlich zum Schnapf. Unter dem
Hubel durch gelangen wir auf dem alten
Saumweg hinunter zur Waldenen und durch
dass offene Gelände zu den
Liegenschaften von Bittleten. Von dort
wandern wir auf einem prachtvollen, auf
gleicher Höhe verlaufenden Weg über
dem Kapuzinerkloster durch den Bannwald
und in etlichen Kehren zum Strässchen
gegen das Moosbad. Die letzte
Viertelstunde Weg marschieren wir auf
der Strasse Flüelen-Altdorf zurück zur
Talstation der Eggbergbahn.
Wanderzeit
5 Stunden
Landeskarte : 1:25 000 Blätter 1172
Muotatal und 1192
Schächental /
Wanderkarte Uri: Blatt Urnersee
Das
Fleschseeli
ist nur 0,3
ha gross und liegt 1800 m hoch. Man
erreicht den kleinen See entweder von
der Bergstation der Seilbahn Eggberge
oder von Ruogig, Seilbahn
Brügg-Eierschwand, Bürglen. Die
Bezeichnung auf der Landeskarte lautet
«Gross Flesch». Etwas unterhalb liegt
noch ein kleiner Tümpel. Der Grund des
Fleschseelis ist, natürlich bedingt,
sehr verschlammt. Deshalb konnten sich
die in früheren Jahren eingesetzten
Namaycush nicht vermehren. Das im Sommer
recht warme Wasser lädt ein zum Baden
in Gesellschaft der Regenbogenforellen.
(Amt
für Umweltschutz Uri)
Eine Panoramaroute mit vielen
Höhepunkten und nur wenige Höhenunterschied ist der Wanderklassiker von
den Eggbergen auf der Sonnenseite des Schächentals bis zum Klausenpass.
Ausgangspunkt ist die Bergstation der Seilbahn Flüelen - Eggberge auf 1445 m
ü.M. (Bergrestaurants) Während der einzige größere Aufstieg im Wald
erfolgt, verläuft die weitere Wanderung, die insgesamt gut sechs Stunden
dauert, praktisch immer im baumlosen Sonnenhang, "sonnenhalb". Das
ist nicht nur eine Aussage über das Klima, denn "sonnenhalb" liegt
das intensiv bewirtschaftete Land der
Bergbauern, die Hütten und die
Streusiedlungen des Schächentals.
Die gegenüberliegende Talseite, "schattenhalb",
ist wenig bewohnt, dicht bewaldet,
steile Felsbänder und Runsen
durchziehen sie und erst in der Höhe
finden sich die Sommeralpen.
Wandert man Richtung Klausenpass, so hat
man ständig ein grossartiges Panorama
vor sich: Die unglaublich steile
Kette: Gross Windgällen,
Gross Ruchen, Griesstock, Schärhorn mit
seinen zwei Spitzen, im Hintergrund der
Clariden. Über dem Erstfeldertal
grüsst inmitten des Gletschers die
wildverzackte Spannortgruppe und der
Blick zurück zeigt in Grossaufnahme
über der Gitschen - Brunnistockkette
den Urirotstock. Nicht vergessen:
ausreichend Sonnenschutz und Getränke.

Dieser
Weg führt zwar nicht auf den Clariden, trotzdem spüren Sie die Grösse
dieses Massivs und kalten Hauch der Gletscherregion. Vom Fisetenpass ( Seilbahn
Urnerboden - Fisentengrat) gehts westwärts mit einem kurzen Aufstieg auf Ober
Orthalten, gemütlich weiter zum Hasentrittli und dann abwärts zum
Gemsfairenhüttli auf 1951 Meter (1 Stunde / 3 Kilometer). Von hier ist die
Postautohaltestelle "Klus" über ein Strässchen in 3/4 Stunden
erreichbar. Unser Höhenweg führt uns aber weiter unter die Nordwand des
Clariden, das heisst über die Follen zu den Wasserfassungen des Kraftwerkes
Linth-Limmern, weiter durchs Firenband mit kühnen Tiefenblick in die Klus und
übers Clariden-Bödemli zum Klausenpass, wo Sie wiederum das Postauto erreichen
können (4 1/2 Kilometer, 200 Meter Höhendifferenz Aufstieg, 2 Stunden) Gesamtaufwand
ab Fisetenpass: 3 bis 4 Stunden. Dieser Weg ist erst ab Mitte/Ende Juni
empfohlen. (Schneeschmelze abwarten!) Seilbahn Fisetengrat: Talstation:
unterhalb des Restaurantes Urnerboden, Bergstation: östlich des Fisetenpasses
auf 2010 m.
Geschichte
Im
Frühjahr 1799 hatten sich
Engländer, Österreicher und Russen
verbündet, um der von Napoleon
ausgerufenen Helvetischen Republik ein
Ende zu bereiten. Je ein
österreichisches und ein russisches
Heer griffen im Mittelland an, während
der russische Feldmarschall und Haudegen
Graf Alexander Wassilitsch
Suworow-Rymnikskij von Italien aus dem
Feind über den Gotthard in die Flanke
fallen sollte. Die 21.284 Mann der
russischen Streitmacht trafen mit ihren
5000 Pferden und Maultieren und 25
zerlegbaren Feldgeschützen verspätet
auf dem Gotthardpass ein. Nach harten
Kämpfen in der Schöllenen erreichte er
zwei Tage später den Urner Hauptort
Altdorf. Dort aber gab es kein
Weiterkommen, da die Franzosen alle
Schiffe von Flüelen hatten wegbringen
lassen. Aus diesem Grund befahl der
General am 27. September 1799 seinen
Truppen den Abmarsch nach Bürglen und
weiter über den Chinzigpass Richtung
Muotathal. Das über 20'000-Mann
starke Heer kroch wie eine ungeheure
Raupe bei Regen und Schnee auf die 2073m
hohe Chinzig Chulm.
Die erschöpften Soldaten mussten vom
Muotathal noch weiter über den Pragel-
und Panixerpass marschieren, da der Weg
nach Zürich auch hier abgeschnitten
war. Die Truppen mit lediglich 14'000
Überlebenden verliessen am 11. Oktober
1799 auf dem Weg über Chur, zur
österreichischen Grenze, die Schweiz.
Diese Route ist auch als "Suworow
Wanderung" markiert. Aber nicht
nur die Geschichte macht diesen Weg
attraktiv. Weil die Wanderung weg von
touristischen Rummel verläuft, ist
speziell der Teil Chinzig-Seenalpsee
still und friedlich. Die
Route von Suworow

Der
Wanderweg von der Chinzig
Chulm
zur Rindermatt und weiter
Richtung Matten, Galtenebnet und
Schwarzenbach im Bisistal ist
auf der ganzen Strecke neu
markiert und zum grossen Teil
neu beschildert worden, versehen
mit den den entsprechenden
Zeitangaben. Von der Chinzig
Chulm erreicht man Schwarzenbach
in 5 Stunden und 45 Minuten,
umgekehrt in in 6 1/4
Stunden. Der
Verbindungsweg von der
Rindermatt zur Alp Wängi und
weiter nach Liplisbüel ist
ebenfalls neu markiert und
beschildert. Herrliche Ausblicke
begleiten den Wanderer, sich
verpflegen kann man auf
der Alp Galtenebnet.
Öffentliche Verkehrsmittel
stehen in beiden Talschaften zur
Verfügung ebenso Luftseilbahnen
auf der Urner Seite:Eggberge,
Ruogig, Biel und Ratzi.
Verschiedene Berggasthäuser
sind dort Anlaufstelle
für Hunger und Durst und bieten
ideale
Beherbergungsmöglichkeiten.
Bild:
Route
| Biel
- Chinzigpass - Seenalp-
Liplisbüel - Hintertal |
Die LSB Biel - Kinzig hat zwei
Sektionen und bringt uns von der
Talstation "Brügg" oberhalb
Bürglen rasch hinauf in eine
wunderschöne, aussichtsreiche
Bergregion, hoch über dem Urner
Schächental. Von der Bergstation der
Alp Biel (1637m) mit dem Berggasthaus
Biel, führt der Pfad stetig
ansteigend hinauf zur hübsch
geschmückten Bergkapelle Bruder Klaus.
In der Nähe befindet sich das Restaurant
/Skihaus Edelweiss mit
Zimmer und Massenlager. Nach knapp einer
Stunde erreichen wir ob dem hinteren
Wyssenboden die steilen Flanken der
Bergkette Rosstock- Fulen mit einer
deutlich sichtbaren Wegroute
und steigen gleichmässig weiter
hinauf zum
Chinzig Chulm (2073
m). Auf
dem Pass mit der kleinen Kapelle und
einer Gedenktafel in Erinnerung an
General Suworow geniessen wir die
herrliche Aussicht in die
vergletscherten Urner Berge und hinunter
ins tief eingeschnittene untere Reusstal.
Zwei Wege führen nun ins schwyzerische
Muotathal. Derjenige zur Rechten folgt
dem Chinzig Tal. Wir wählen denjenigen
zur Linken, übers Seenalpseeli. Nach
etwa 200 m kommen wir an der Alphütte
Chinzig vorbei. Auf Felsbrocken im
Boden wird die weitere Richtung
angegeben: entlang den felsigen
Abhängen der steilen Bergkette zu
unserer Linken mit Fulen, Chaiserstock,
Blüemberg. Der schöne Pfad führt
über bunte Alpweiden mit den vielen
Felsbrocken die überall sichtbar sind.
Vom See wird der Abstieg zur Seenalp
etwas steiler. Bei der Seenalp werden
"Mutschli" angeboten, das sind
kleine Käse in der Form von
Torten.
Von der Seenalp hinunter ins enge
Hürital führt eine gute Kiesstrasse.
Vielleicht ziehen Sie diese dem steilen
Wanderweg vor. Nahe dem Talboden
vereinigen sich die beiden Strassen vom
Chinzertal und der Seenalp. Beim
Hüribach benutzen wir den Pfad links
vom Bach (nicht markiert). Die neue
Strasse verläuft auf der rechten Seite.
Bald treffen wir auf einen Wegweiser,
der zur Seenalp hinauf weist. Nach
Ueberqueren der Brücke (die Gegend wird
als Parkplatz benutzt) führt der Weg
zunächst der Asphaltstrasse entlang.
Bald treffen wir auf einen Pfad der
links hinunter durch den Wald führt.
Später treffen wir wiederum auf die
Asphaltstrasse, aber wiederum werden wir
nach kurzer Distanz auf einen Wanderweg
treffen. Bei Liplisbüel (Restaurant 1194
m)
beginnt der Wanderweg rechts vom
Restaurant. Der letzte Teil oberhalb
Hinterthal ist recht steil und verläuft
direkt dem wilden Bach entlang. Er hat
tiefe Schluchten und Höhlen
herausgeschnitten, ein sehr
beeindruckendes Wegstück, als finale
furioso. Die nächste Haltestelle ist
Hinterthal (624m).
Wanderzeit Total ca. 5.5 Std.

|
Von
Muotathal/Hinterthal (624m) wandern wir
zuerst stark steigend ins enge Hürital,
teilweise auf dem Fahrsträsschen und
oft wieder auf einem schmalen Fussweg
nach Liplisbüel (Restaurant 1194 m).
Das Rauschen des Hüribaches ist unsere
ständige Begleitmusik auf dem sonst
einsamen Weg. Nach den wenigen Häusern
des kleinen Dörflein erreichen wir bald
die Urner Kantonsgrenze und auch die
Wegscheide, rechts über die Seenalp und
links durchs Wängi- und Chinzertal. (Wängi
1455 m). Auf 1719 m liegt
der Seenalpsee. Er liegt
ideal, unberührt von Lawinen und
inmitten saftiger Alpweiden. Ein kleiner
Bach speist den 3,75 ha grossen und 13 m
tiefen See. Er gehört zu den
beliebtesten Bergseen und wird
dementsprechend intensiv befischt. Wir
wählen die letztere Wegroute zum Chinzig-Chulm
und so bleibt uns der Hüribach noch
weiterhin treuer Begleiter. Der lange
mühsame Aufstieg zum 2073 m hohen
Chinzigpass muss redlich verdient
werden, umso größer die Freude wenn
man die kleine Kapelle erreicht und der
Aufstieg geschafft ist. Der Abstieg
über den Wyssenboden bis zur Alp Biel
ist nicht allzu lange. Für Hunger
und Durst stehen oberhalb der
Luftseilbahn, die uns in den
Talboden zurückbringt, zwei
Berggasthäuser zur Verfügung. (Bildmitte
Aelpler Tor, links Schächentaler
Windgällen)
Wanderzeit
5 1/2 Std., Aufstieg:1450
Höhenmeter
|

| Variante:
Durch die Schächentaler
Windgällen, Älpler Tor- Ratzi
(Im
Quellgebie der Mouta)
Alpiner
Bergweg
|
Vom
Bisistal (Sali), auf der
Naturstrasse hinauf zur Ruosalp,
weiter auf der neu angelegten
Alpstrasse bis auf ca. 1740m
Höhe. Zu Fuss auf dem aus den
Felsen herausgesprengten Weg zur
„Alplen“ (Ober Stafel auf
1888m). In der neu ausgebauten
und erweiterten Alphütte gibt's
Massenlager. Weiter geht
die Wanderung über
Rossboden, vorbei am Alplersee
zum Alpler Tor (2448m), Lücke
zwischen Schwarzstock/
Schächentaler Windgällen.
(Bild Oben) Ab hier steiler
Abstieg zum Unter-Band (leichte
Kletterstelle) über die Alp
Mettener Butzli (1966m). Der
weitere Abstieg zur Alp
Mettenen (1749m) hinab
Richtung
Berggasthaus Ratzi,
1520m, bietet keine
Schwierigkeiten. Das
Berggasthaus ist unmittelbar
neben neben der LSB, die nach
Spiringen hinunterführt.
Der
Alplersee liegt 2050 m hoch, er
ist 1,6 ha gross und nur drei m
tief. Ein guter Weg, teilweise
spektakulär in den Fels
gehauen, führt von der Ruosalp
über Oberstafel dorthin. Die
Marschzeit beträgt etwas über
zwei Stunden. Obwohl das
Gelände nach Süden offen ist,
liegt dort nach strengen Wintern
oft noch viel Lawinenschnee.

Direkt
beim Hotel Klausenpasshöhe beginnt der
Aufstieg zum Balmergrätli (2218) das
man in einer guten Stunde erreicht.
Über den Grat wandert man weitere 30
Minuten bis zum Tagesziel, der Ruosalper
Chulm. Anschaulich zeigen sich hier
verschiedenste Geländeformen und der
Blick schweift nicht nur auf das
Claridenmassiv sondern ebenso nach
Norden auf die weitläufige Ruossalp und
hinüber zu den Karstfeldern rund um den
Glattalpsee.
Ende
September 2004 wurde dieses
Wanderweg-Teilstück nördlich vom
Klausenpass neu eröffnet. Der neue
Panorama-Wanderweg führt vom Balmer
Grätli zur Ruosalper Chulm. Die rund
1.5 km wurden in teils sehr
anspruchsvollem Gelände, auf einer
durchschnittlichen Höhe von 2200 M.ü.M.,
unter der Leitung von Tourismus
Unterschächen/Klausenpass realisiert.
Bei der Routenwahl wurde darauf
geachtet, dass der Weg im Frühling
möglichst rasch schneefrei wird. Die
Route ist größtenteils auf dem Grat
geführt, so dass die Bergwelt Richtung
Schächental mit Clariden, Schärhorn
über Gross Windgällen und bis zum Uri
Rotstock als auch Richtung Norden mit
einem weiten Einblick ins Muotathal
bewundert werden kann. Mit der
Fertigstellung dieses Abschnittes
eröffnet sich dem Wanderer ein
wunderbarer Rundweg: Wenn man das Hotel
Klausenpass als Ausgangspunkt nimmt, so
erreicht man in einer Stunde und einem
Aufstieg von 400 Höhenmetern das Balmer
Grätli. Weiter in Richtung Westen
erreicht man in 30 Minuten über den
neuen Panoramaweg die Ruosalper Chulm.
Der Rundweg endet mit dem Abstieg auf
die Balm und zurück zum Hotel
Klausenpass und dauert total 2
Stunden.
Ruosalper
Chulm
Route:
Bisisthal Rest. 853 m, Feldmoos 1335 m,
Vorder Hütten 1330 m, Waldisee 1430 m,
Ruosalp 1424m, Rossplatten, Ruosalp
Chulm 2178 m, Balm Klausenpasstrasse,
1800 m.
Wanderzeit
ca. 6 Std.

Vom
Berggasthaus Biel
(Bildnachweis) geht unsere
Wanderung gegen das Gadenstettli und
höher hinauf zur Bergkapelle Bruder
Klaus. Beim Punkt 1720, an dem
sich die Wege scheiden, treffen wir auf
den Passzugang zum Chinzigpass. Wir
folgen ihm im Aufstieg über die Alp
Wissenboden. Bei der Stelli zweigt ein
oberer Weg zur Fruttstäge ab. Er führt
direkt auf den Felsriegel hinauf. Wir
halten uns an den Saumweg, der im Bogen
die Alp Wissenboden umgeht und dann
steil in die Passmulde hinaufführt. Eine kleine
Kapelle und eine Erinnerungstafel
an General Suworow, der im September
1799 mit russischen Truppen hier den
Übergang ins Muotathal genommen hat,
weisen auf die Bedeutung des Passes hin.
Auf Chinzig - Chulm (2073m) öffnet sich
eine weite Sicht zu den Urner und
Schwyzer Alpen. An der Westseite sehen
wir die Chaiserstock - Gruppe,
Wasserberg, Höch Turm und Ortstock
erkennt man nordöstlich. Dahinter
erkennt man den Glärnisch mit seinen
Gletschern. Rechts dominiert die
wuchtige Schächentaler Windgälle.
Hinunter nach Muotathal muss man ca.
drei Stunden Marschzeit rechnen. Für
den Abstieg nehmen wir ein kurzes Stück
den Hinweg, wenden uns dann links in
Richtung Ratzi. Es ist ein prächtiger
Bergweg mit traumhafter Kulisse, der uns
hoch über der Gisleralp zuerst über
eine ausgedehnte Risi gegen die Obere
Gisleralp, dann zur Oberflüeweid und
schliesslich auf mehr oder weniger
offenem Gelände ins Rietlig und über
Wiesenwege zum Berggasthaus
Ratzi hinunter leitet. Hier folgen
wir erst ein Stück westlich der
Strasse, dann dem Locherbächli entlang
gegen Meinzig bis Spiringen oder
benützen die LSB, die uns bequem vom
Ratzi hinunter nach Spiringen
bringt.
Wanderzeit
ca. 4.25 Std./ Höchster Punkt:
2073 m / Wanderkarte Uri: Blatt
Schächental / (Kombibillette).

Im
Schnittpunkt der Kantone Uri- Schwyz liegt über
dem Urner Talboden am Südhang des Schächentals
das einzigartige Wandergebiet Lidernen- Eggberge
- Biel - Ratzi - Klausenpass. In der touristisch
interessanten und weiträumigen Kulturlandschaft
stehen leichte bis anspruchsvolle Wanderungen
sowie verschiedene Berggasthäuser und
Berghütten zur Auswahl.
Auf
den Eggbergen folgen wir dem Güterweg
hinauf bis Angelingen. Bei dieser Verzweigung
steigt der Weg aufwärts zum gut sichtbaren
Bergkreuz und leitet dann weiter durch das
leicht bewaldete Naturschutzgebiet zum
Hüenderegg (1874 m). Auch hier präsentiert
sich eine wunderbare Rundsicht, die uns auf
dieser Wanderung in verschiedenen Ansichten
begleitet. Auf leicht abfallendem Weg erreicht
man in einer Senke das beliebte Fleschseeli
(eingerichtete Feuerstelle der Schweizer
Familie) und wandert anschliessend zur
Chalberweid, wo der Weg hinauf zur Waldgrenze
ansteigt. Hier ändert das Wegprofil, denn vor
uns liegt der ziemlich steile Bergweg hinauf zur
Schön Chulm. In östlicher Richtung steigt die
Route hinauf zum Hagelstock, wo wir mit 2181 m
den höchsten Punkt unserer Wanderung erreichen.
Der Landschaftswechsel zeigt die Gegensätze
zwischen dem steil aufragenden Rossstock und der
Sanftheit der Voralpen, mit der Sicht hinunter
zum Spilauer See. Nach einer ausgiebigen
Mittagsrast wandern wir über sattgrüne
Alpweiden hinunter in die Senke zum Spilauer See
und geniessen eine halbe Stunde später in der
heimeligen Lidernenhütte (1727m) ein kühles
Getränk.
Wanderzeit 3 ½ Std.
Höchster Punkt 2181 m
Karten 1: 25'000 1172 Muotathal 1192
Schächental
Wanderkarte Uri Blatt Urnersee
Luftseilbahn Chäppeliberg- Gitschen 041 820 44
48
Nur mit Reservation: Autobus Chäppeliberg-
Sisikon 041 820 32 55
Schwierigkeit T 2
weiss-rot-weiss
Bilder
Lidernengebiet

| Lidernenhütte
- Rossstock - Biel |
Alpenkranz-
Routen
Ein
gut markierter Weg steigt von der heimeligen
Lidernenhütte über sanfte Bergwiesen mit
seltener Alpenflora Richtung Schmal Stöckli in
die Senke von Ober Hüttli (Bild)- Die Route
geht nun unter dem Rossstöckli zum Sattel
Mälchbödeli und dann auf luftigen Grat
(ausgesetzt) über den grasbewachsenen Rücken
südwärts zum Gipfelkreuz des markanten
Rossstocks. Weit über die Alpennordseite sieht
man bis zum Schwarzwald und der Rundblick zeigt
die nahe Gebirgslandschaft der Zentralschweiz.
Nach der Verpflegung aus dem Rucksack und dem
obligaten Eintrag ins Gipfelbuch folgt man dem
steilen Abstieg durch eine Runse zur
Rossstocklücke, dann folgen wir der
Route zur Chinzig Chulm. Der
weitere Abstieg durchquert nach
dem weiten Kessel des Hinter Weissenboden den
vorder Weissenboden. Nach der historisch
geprägten Alpenetappe trifft man je nach
Anmeldung im Berggasthaus
Biel oder im Skihaus
Edelweiss ein. Für die leichtere Variante
benötigt man vier Stunden. Sie führt von der
Lidernenhütte vorbei am bezaubernd gelegenen
Spilauersee aufs Spilauergrätli, Fruttstägen hinab zur Alp Biel.
(Link)
Wanderzeit
5 ½ Std.
Höchster Punkt 2460 m
Karten 1: 25'000 1172 Moutathal
1192 Schächental
Wanderkarte Uri Blatt
Schächental
Unterkünfte: Lidernenhütte,
Rest. Skihaus Edelweiß,
Berggasthaus Biel. Ideales
Gelände für Schneeschuhtouren,
Schneeschuh - Vermietung im
Gasthaus Biel.
Schwierigkeit T
2
weiss-rot-weiss
Rossstock T 3 weiss-blau-weiss
Bilder:
Rosstock
Fulen
Durch
blühende Alpenrosenfelder wandern wir von der Lidernenhütte im Herdengeläut
taleinwärts: auf steinigem Weglein erst sanft, zum Schluss dann steiler
hinunter ins Tal und gleich wieder hoch am Gegenhang über eine markierte
Grasspur zum gut gesicherten Übergang beim Wannentritt. Auf der Rückseite
der Bergflanke führt ein guter Weg durch feuchte Weiden voll Purpurenzian und
vielerlei Orchideen talauswärts. Noch einmal quert die Route den Grat und
teilt sich dann nach der Alp Laubgarten in einen oberen Pfad «nur für
Berggänger» und den bequemeren Abstieg über Alpsträßchen. Mit Blick ins
Muotathal und an den markanten Gipfel des Grossen Mythen geht es nochmals
durch üppig blühende Waldwiesen zu den Ferienhäusern auf dem Stoos, die man
schon lange von ferne erblickt hat. Wer den teilweise recht steilen Abstieg
scheut, fährt mit der Drahtseilbahn zu Tal und findet so vor der Busfahrt zum
SBB-Bahnhof Schwyz noch Zeit für eine Abkühlung im Schwimmbad Schlattli.
Tüchtige Wandersleute schaffen diese Tour auch in einem Tag, vor allem in
umgekehrter Richtung mit Hilfe der Stoosbahn. Doch sie werden nie wissen,
welch gemütlichen Abend sie in der Lidernenhütte verpasst haben. Route:
Riemenstalden (1030 m)–
Alplen-SAC-Hütte Lidernen (1727 m, 2
1/2 Stunden)–Höchi (1487 m)–Wannentritt
(1596 m)– Laubgarten–Chruteren oder
Rinder–Chruteren–Stoos (1275 m, 3
1/2 Stunden)–Schlattli (569 m) oder
Morschach (485 m, 2 Stunden). Die
Route kann auch in umgekehrter
Richtung begangen werden. Lohnende
Variante: Stoos–Wannentritt–Lidernen–
Rotenbalm–Eggbergen (4 Stunden ab
Lidernen)–Luftseilbahn nach Flüelen. Karte/Führer:
Landkarte 1:50 000, Blatt 246, oder
Kümmerly & Frey, Wanderkarte 1:60
000 und Wanderführer
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