|
www.top-of-uri.ch
|
|
Anreise:
Mit der Bahn nach Flüelen, mit dem Bus
von Flüelen-Altdorf nach Attinghausen,
Talstation Seilbahn. (Verbilligte
Billette Surenenwanderung)
|

Die
eindrückliche Wanderung über den
Surenenpass ist wegen ihrer Länge recht anspruchsvoll. Von
der Reussbrücke Attinghausen folgt man
der breiten Dorfstrasse bis auf die
Höhe der Burgruine zur Talstation
der Luftseilbahn Attinghausen-Brüsti
und überwindet dann die Höhenstufe
zur Bergstation bequem mit der
8-Personen-Luftseilbahn. Wer Erstfeld
als Ausgangspunkt für die Wanderung
wählt, folge den gelben
Markierungen unter dem Bahntrassee
hindurch zur Reuss und benütze die
Fahrstrasse, dem Lauf der Reuss folgend
abwärts bis zur Abzweigung Hofstetten.
Hier beginnt der Surenenweg, der,
stellenweise durch die neue Fahrstrasse
unterbrochen, über die Güter Bocki in
den Scheidweg mündet. Etwas weiter
nördlich bietet sich die offene
Luftseilbahn "Wilerli" an. Ab
der Bergstation folgt man dem Güterweg,
der ebenfalls in den Scheidweg mündet.
|
Surenenwanderung
|
Höhe
in m
|
Hinweg
|
|
Surenenpass
|
2291
|
3 h 00 min
|
|
Alpenrösli
|
1258
|
5 h 15 min
|
|
Engelberg
|
1017
|
7 h 15 min
|
Wir
überwinden die letzte Teilstufe und
erreichen bei der Bachhütte den
Viehtriebweg Waldnacht, der zum
Surenenpass führt. Bei der Bergstation
Brüsti (1531 m) befinden wir uns mitten
im Pflanzenschutzgebiet. Der breite
Alpweg weist in westliche Richtung.
Durch lichten Bergwald steigen wir auf
gut gesichertem Pfad über
Chraienhöreli, Geissrüggen am
Angistock vorbei zu Pt. 2004 und treffen
auf den Variantenweg Brüsti-Waldnacht.
Die Gratwanderung bietet eine sehr
lohnende Aussicht über den Urner See
bis Brunnen, ins Schächental und zum
gewaltigen Wandmassiv der Grossen
Windgällen. Der Bristenstock bildet den
markanten Talabschluss im Reusstal. Auf
dem weiteren Aufstiegsweg zum
Surenenpass liegt meist bis in den
Sommer hinein Schnee. Es ist ratsam, den
markierten Pfad zu benützen, um dem
Steinschlag vom nahe liegenden
Brunnistock auszuweichen. Nach drei Std.
Marsch ist endlich der höchste Punkt
der Passwanderung erreicht - Grund
genug, um sich eine kurze Rast zu
gönnen und die herrliche Bergwelt
ringsum zu geniessen. Die schroffen,
steilen Felswände des Brunni- und
Blackenstockes hinter uns lassend,
wandern wir nun auf gutem Alpweg
talwärts nach Blacken, links an der
Kapelle vorbei, dem jungen Stieren Bach
entlang, weiter talauswärts. Bald
erblickt man rechter Hand auf einer
grossen Terrasse die Alp Äbnet, wo
während des Sommers einige hundert
Stück Grossvieh gesömmert werden. Beim
Pt. 1630 (Stäuber) überqueren wir den
wilden Bergbach und steigen über das
Stäfeli weiter ins Tal ab. Hier hat der
Wanderer auch die Möglichkeit, den
Variantenweg zu benützen, um mit der
Luftseilbahn Fürenalp-Herrenrüti den
weiten Talboden vor Engelberg zu
erreichen. Ansonst folge man dem Weg zum
Bergrestaurant Alpenrösli an der
Kantonsgrenze. Von hier zieht sich der
Weg leicht abwärts zur Herrenrüti
(Talstation Luftseilbahn), dann über
den flachen Talboden beidseits der
Engelberger Aa nach Engelberg. Für
Alpinisten steht das Gletschertrekking
von der Spannorthütte über den Glatt
Firn zur Krönten- oder Leutschachhütte
offen.
|