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Willkommen auf dem Brusti ob Attinhausen

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Surenenkarte

Der Stierenbach

Urner Seilbahnführer

Brüsti - Waldnacht - Angistock - Brüsti

Ab der Seilbahnstation Brüsti 1525m, hinunter zur Waldnacht, durch Alpweiden nach Eifrutt und hinauf zum Angistock. Inmitten einer üppigen Alpenflora genießen wir die einzigartige Bergwelt und eine herrliche Rundsicht auf den Urner Talboden und hinauf zum Surenenpass. Der Abstieg führt zum Gratgädemli, vorbei an der Familienfeuerstelle Nossenboden und zum Berggasthaus Z'GRAGGEN, wo wir freundlich bewirtet werden. Die Seilbahnstation ist jetzt noch ca, 5 Minuten entfernt.

Wanderzeit ab Brüsti           3  1/4 Std.

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Spannorthütte- Surenenpass - Ski-und Berggasthaus Z'GRAGGEN, Brusti

Der Abstieg von der Spannorthütte zur Alp Stäfeli folgt den Wegkehren des schmalen, grasbewachsenen Geissrückens, mal links vom Grat, mal rechts davon. Beim Stäfeli überquert der Weg den jungen Stierenbach und nimmt  eine erste Steilstufe Richtung Blackenalp in Angriff. Hier, wo der  Sage nach das Greiss von Surenen vor einer Jungfrau kapitulieren musste, verweilen wir gerne bei den Urner Älplern und geniessen in der gastlichen Hütte einen unverfälschten Urner Kaffee. Der Weiterweg neben den Felswänden des Blacken- und Brunnistocks  wird nun steiler und erreicht nach einer kleinen Schutzhütte den Surenenpass (2291 m). Doch eigentlich ist dies falsch, denn bei den Urnern geht man: „Uber d’Eggä“. Der Abstieg über die noch vorhandenen Schneefelder geht zügig voran. Vorbei am Angistock gelangen wir zum Nussfrutli (1953 m) und über den Geissrüggen auf gut gesichertem Grat gegen das floristisch interessante Gebiet des felsigen Chraienhöreli. Nach dem Grat folgen wir dem Alpweg und steigen durch lichten Bergwald mitten durch das Pflanzenschutzgebiet zum Ski- und Berggasthaus Z'GRAGGEN ab.

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Ski- und Berggasthaus Z'GRAGGEN ÄlpligriessKröntenhütte

Vom Berggasthaus Z'GRAGGEN steigen wir zuerst zum tiefer gelegenen Stausee des EW- Erstfeld  in die Waldnacht ab und wandern dann 2  km lang durch die Alpweiden des Waldnachterbodens bis zum Sennenstein. Unmittelbar nach der Überquerung des Angibaches (1463 m) beginnen in südwestlicher Richtung die weiss-blau-weissen Markierungen gegen das Guggital, wo wir auf 1560 m wiederum über den Bach queren. Dann folgen wir den Wegspuren gegen das Stäfeli und suchen durch Blacken und hohes Gras den Weiterweg bis auf die Höhe von ca.1800 m. Bei vorhandenen Schneezungen im Guggitaler Schnee kann man direkt gegen das hintere Angi ansteigen, sonst folgt man eher etwas rechts den Markierungen Richtung Landeggen. Oberhalb vom hinteren Angi ist das Gelände wieder weniger steil, dann steigen wir über Schneefelder hinauf bis auf ca. 2400 m. Eine grössere Markierung im Fels und ein Steinmann weisen den Weg in felsiges Gelände. Es folgen in südöstlicher Richtung mehrere leicht begehbare Felspassagen. Immer den Markierungen und den Steinmännern folgend, gelangen wir zwischen dem Älplistock und dem Vorder Schloss in die Senke der Älplilücke (2531 m). Ein grandioses Panorama öffnet sich und obwohl wir auf der gegenüberliegenden Talseite bereits die Fahne der Kröntenhütte über dem Fulensee sichten, steht die steilste Partie noch bevor. Ca. 100 m östlich des tiefsten Punktes beginnt in südöstlicher Richtung bei einem markanten Steinmann der Abstieg über feinsplittriges Geröll hinunter in den Grund des Erstfeldertales. Über Felspartien und Geröll gelangt man bei 2400 m auf eine Grasnase zum Einstieg gegen die Älpliplatte. Mehrere Ketten und Stahlseile führen auf einen Geröllrücken hinunter, der meistens noch mit Altschneeresten hinterfüllt ist. In der Falllinie steigen wir hinunter bis zum Punkt 2219, wo ein Felsriegel mit Hilfe von Drahtseilen überwunden wird. Darunter geht’s in westlicher Richtung dem Band entlang, das wiederum mit mehreren Seilen gesichert, ist bis zur Rampe, die bei Pt. 2130 m zum ausgedehnten Schuttkegel des Älpli weiterleitet. Die Markierungen über Geröll und Grasbänder führen zum Pt. 1912 m, dann verlassen wir das Grasband in westlicher Richtung und erreichen südwestwärts drehend den Hoch Biel. Die Talsohle „uff den Gründen“ ist im Abstieg östlich der Schlosslauwi schnell erreicht. Wenn die Schneebrücken nicht mehr vorhanden sind, hilft eine Brücke über den milchigen Grundbach. Dann folgen wir den dem Hüttenweg, drehen in den felsigen Fulfad ab und erreichen auf 1706 m das Hochmoorgebiet des Fulensees. Nach einer Erfrischung im herrlich warmen See nehmen wir neu motiviert die letzten 200 Höhenmeter in Angriff und erreichen nach dem Zusammenschluss mit dem Geissfad, auf 1903 m die Kröntenhütte.

Schwierigkeit           Alpine Route     
Wanderzeit                                  Brüsti- Älplilücke                  4 Std.
  Älplilücke- Kröntenhütte      2 ½  Std.
Höchster Punkt                                 2531m
Karte     1: 25'000     1191 Engelberg 
Wanderkarte Uri      Blatt Schächental
-  Ausgesetzter Abstieg über die Kalkplatten der Älpliplatte.
- Trotz  Fixseilen und Wegmarkierungen ist absolute Trittsicherheit erforderlich. 

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Surenensage

Viele hundert Jahre sind vergangen, seit ein Knabe in der Alp Surenen die Schafe hütete. Damals gehörte die Alp den Engelbergern. Der Knabe, wenn es ihm an Speise gebrach, schlachtete er ein Schaf, und als er dann mehrere Häute beisammen hatte, trug er sie in der Nacht nach Ursern zum Vertausch um Käse und Zieger. Eben war dies geschehen, als eine Truppe Lämmer und Schafe aus dem Welschland her anlangte. Die gefielen ihm ungemein viel mehr als die seinigen. In seiner ganzen Hirte besass er keine solche, noch hatte er je dergleichen gesehen. Er begann um ein junges Lamm inständig zu bitten und flehen. Man hielt ihm vor, er habe ja kein Geld zu bezahlen und sei nur ein Bettelbub. Aber der Surenenhirt gab nicht nach, sondern bettelte fort. Endlich verhiessen sie ihm das Lämmchen, wenn er kniend einen Rosenkranz beten wolle. Denselben habe er von der Mutter gelernt, aber wenig geübt, gab er zur Antwort, erfüllte dann diese Bedingung und erhielt den Lohn. Im Jubel kehrte der Knabe über die Surenenecke in seine Alp zurück. Seine Liebe zu dem erworbenen Tierlein war über alle Massen gross. Es musste mit ihm essen, schlafen und immer um ihn sein. Endlich dachte er, es sollte auch getauft werden, er sei es ja auch. Er ging deshalb über die Surenenecke hinab nach Attinghausen in die Kirche, wo er den Taufstein aufbrach und Taufwasser nahm. Auf dem gleichen Wege heimgekehrt, taufte er das Lamm nach dem christlichen Glauben. O hätte er das doch um Gottes Willen nicht gefrevelt! Kaum war es geschehen, erbrauste ein furchtbarer Sturm in den Lüften, das lieblichste niedliche Lamm verwandelte sich in ein furchtbares Ungeheuer, das sogleich seinem Meister, dem Hirtenbub, durch ein grauenvolles Ungewitter die Hütte zerschmetterte, dann über ihn her stürzend die Sakramentenschändung in seinem Blute rächte. Weder Menschen noch Vieh verschonte und duldete das Gespenst mehr auf Surenen. Die Leute nannten den schrecklichen Unhold fortan "das Greiss". 
Den Engelbergern verleidete die Alp, und sie gaben sie den Urnern wohlfeil um ein Viertel Bemsch, will sagen Zweischilliger, hin. Den Urnern tat sie ebenso wenig gut, und sie waren übelfeil daran wie die früheren Besitzer. Einmal nun, als der wohlweise Rat von Uri beisammen sass im Wirtshaus zum Löwen, welches, nebenbei erwähnt, das älteste sei im Dorfe, und sie von der Surenen-Geschichte erzählten, da lauschte ein fremdes Männlein zu. Selbiges mischte sich bald auch in die Sache und sprach, es könne ihnen helfen, wenn sie ihm seinen kleinen Becher zweimal mit Wein füllten. Gerne stillten sie ihm den Durst. Das Männlein riet alsdann, ein silberweisses Stierkalb sieben Jahre lang und jedes Jahr an einer Kuh mehr als im vorigen Jahr säugen zu lassen, bis also sieben Kühe seien und das Stierkalb sieben Jahre alt. Dann sei es fähig das Greiss zu töten. Jetzt hatten sie Not, ein solches zu bekommen. Endlich fanden sie eines bei einem Schächentaler, dem sie es gut bezahlen wollten; jedoch verlangte er nichts dafür. So gut genährt, wurde das junge Tier zum Erstaunen stark und gross. Wie es vierjährig war, durfte niemand mehr bei und mit ihm sein wegen seiner Wildheit und Unbändigkeit. Sie schafften darum den Stier nach der Alp Waldnacht gegen die Surenen hin. Noch immer nennt man diesen Stall den "Stierengaden", wo die sieben Jahre voll wurden. Nun sollte nach des weisen Männleins Rat ihn eine reine Jungfrau, die edelste des Landes, von da dem Greiss entgegenführen. Sie waren wieder übel dran, bis die rechte in Attinghausen gefunden war. Sie wollte es wagen, reinigte sich vorher im Kloster zu Seedorf und rüstete sich auf den Tod. Von der Kirche zu Attinghausen ging in Prozession viel Volk mit der Jungfrau, die weissgekleidet war, bis zum Stierengaden. Hier musste die reine Magd den wilden Stier an ihre Haarbänder knüpfen und dann über die Egge nach Surenen lenken. Sonst unbezähmt, fügte er sich ohne Widerstreben. Der Jungfrau wurde nach des Männleins Bedeuten weiter gesagt: Der Stier, in die Nähe des Greiss gekommen, werde dasselbe wittern und ihr davon ein merkbares Zeichen geben, worauf er loszubinden sei. Schnellen Fusses habe sie, wenn dies geschehen, den Rückzug zu betreten und dürfe unter keinen Umständen umschauen, sie möge hören, was sie wolle. Alles, der letzte Punkt ausgenommen, verlief in dieser Weise. Von der nötigen Ferne her schaute das Volk höchst gespannt nach jener Gegend, wo man den Kampfplatz vermutete, und wartete den Ausgang ab. Schreckliches Gebrülle wurde vernommen, und eine die Sonne verfinsternde Rauchsäule stieg auf, dann sah man die weissen Gewande an einem Felsen herumfliegen. Danach herrschte tiefe Stille, während der Rauch schwand. Da sprachen sie: "Jetzt ist der Kampf aus, wir wollen hin und schauen, was geschehen ist." Von der Jungfrau sahen sie nichts mehr. Das Greiss, übel zugerichtet, war getötet. Der sieghafte Riesenstier lag ebenfalls tot im Alpbache da, wohl deshalb, weil er nach der Kampfeshitze allzugierig aus demselben getrunken hatte. Seither wird das Wasser Stierenbach genannt. An einem Felsen zeigt man seine Fussspuren, die er im Streite geschlagen. Vom Greiss war die Gegend befreit. Von diesem Stier habe man das berühmte, seit den italienischen Kriegen verlorene Schlachthorn, den "Uristier", hergehabt.  
Literatur: Arbeitsgruppe Naturkundliche Höhenwege Uri, Verlag Gisler, 6460 Altdorf  / Alpenkranz Uri www.top-of-uri.ch / Fischerei Uri:  www.fischerei-uri.ch/  Naturkundkliches Brauchtum Attinghausen,  Müller, Sagen aus  Uri.
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Neu: Evolutionspfad    Entdecken Sie unsere Erdgeschichte von der Entstehung des Sonnensystems bis heute. Auf rund 1 km Wanderweg entführen Sie 14 Informationstafeln und einige Erlebnisposten in wichtige Zeitabschnitte unserer Erdgeschichte. Dieser Erlebnisweg der besonderen Art wurde von der Primarschule Attinghausen für jung und alt entwickelt. Restaurants und Picknickplatz sind in unmittelbarer Nähe des Rundwegs.