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Berggasthaus Apenblick Wandern im Leutschachtal
Berggasthaus Arnisee  
Leutschachhütte  
Sunnigrathütte  
   
Sunnig Grat:  2034 m Bergwanderung in wildromantischer Landschaft mit eindrucksvollen Ausblicken.
Aufstieg Arnisee- Sunnig Grat 2   1/2  Std.
Abstieg  1   1/2 Std
Bilder .

Eine ausdrucksvolle Gipfelgestalt ist der Sunnig Grat nicht, eher eine kleine unscheinbare Bergschulter.  Die steht aber so dicht über dem Urner Reusstal, dass man sich dort oben kaum satt sehen kann an dem frappierenden Tiefblick ins Urnerland und zum tiefblauen Urner See. Offen liegt auch das grüne, sonst so verborgene Fellital bis zu seiner Lücke gegen den Oberalppass und natürlich auch das vielgerühmte Maderanertal mit seiner gletscherreichen Hochgebirgswelt. Am besten kommt das alles im Frühherbst zur Geltung. Dann ist das Riedland ringsum bunt, die eingelagerten Seeaugen erscheinen tiefblau und die Urner Dreitausender wirken im ersten Winterkleid wie Himalaya Riesen. Der Sunnig Grat eignet sich auch für Familien mit bereits wandertüchtigen Kindern. Seilbahnen verkürzen den Talaufstieg, der nahezu gefahrlose Bergwanderweg ist überaus abwechslungsreich und außerdem steht am Fuße des Gipfels eine kleine, und im Sommer meist bewirtschaftete Berghütte. Von Intschi im Reusstal, das man über die Urner Kantonsstrasse mit Ausfahrt der "N2" bei Amsteg erreicht,  führt eine Seilbahn hinauf zum hübsch in der Landschaft eingebetteten Arnisee. Dieser  wurde in den Jahren 1908 bis 1912 künstlich aufgestaut und dient seither zur Energiegewinnung. Die Anreise ist auch über den ÖeV,  mit der  Auto AG Uri gesichert,  zudem bietet die  Luftseilbahn Amsteg- Arni eine zusätzliche Variante.

Die erste Etappe zieht dicht am bewaldeten, malerischen Ufer des Arni- Sees entlang. Exorbitant steil ragen im Osten scheinbar direkt hinter dem See der Bristen, der Oberalpstock und die Windgällen auf. Ein beeindruckendes Bild, das immer wieder zum Verweilen einlädt. Später verschwindet der Weg links im Wald und windet sich in etlichen Kehren empor zum Rietboden (1778m). Herrlich duften die kleinen Zapfen der niedergedrückten Legföhren, weiter geht der Weg  zwischen dichten Heidelbeersträuchern nochmals eine Hangstufe hinauf  nach der Grossgand mit seinen versteckten kleinen Seelein. Bis zum Ziel der Wanderung ist es nicht mehr weit, die Route holt jedoch noch etwas nach Westen aus und  führt zunächst zur Sunniggrätli- Hütte (1977m). Hier beginnt der eigentliche "Gipfelanstieg", der diese Bezeichnung im alpinistischen Sinne allerdings kaum verdient. Dafür verläuft das letzte Teilstück bis zum Gipfelkreuz durch ein wahres Labyrinth vielfältig geformter Granitblöcke, wo die jungendlichen Kinder unter Anleitung ihrer bergtüchtigen  Erwachsenen spielerisch ihre Geschicklichkeit im Fels trainieren können.