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Relief Strengmatt
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| Haldi
- Kapelle Sodberg - Böschberg - Sunntigsboden - Talberg - Riedertaler
Chappelen - Obrieden - Schattdorf |
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Wir
fahren von Schattdorf mit der Luftseilbahn aufs Haldi (1078 m Berggasthaus
direkt neben der Bergstation) und
marschieren auf dem Strässchen bis zur Kapelle am Sodberg und dann nach
wenigen Minuten gegen die Liegenschaft von Angelingen. Beim Böschberg
gehen wir gegen den Waldrand über dem Riedertal zum Punkt 1405. Nun
wandern wir zurück in nördlicher Richtung auf dem Pfad immer knapp der
Geländekante entlang zum Sunntigsboden. Auf dieser Höhenroute hat es
hübsche Plätzchen für eine Rast, wo wir die Aussicht über die
Urner Bergwelt geniessen können. Auf dem Säumli bietet das Skihaus
Oberfeld Touristenlager an. Auf dem Weg zum Sunntigsboden treffen wir
auf einen Wegweiser, der uns den Weg hinunter ins Riedertal weist.
Zuerst geht es recht steil über etliche Kehren den Hang hinab.
Unterhalb Talberg erreichen wir den Grund. Auf dem Talweg gehen wir nun
nach Nordwesten und erreichen relativ schnell die Riedertaler Chappelen.
Die alte Kapelle mit den mittelalterlichen Fresken gehört zu den
ältesten Wallfahrtskapellen des Kantons Uri. Wir wandern weiter durch
das unbekannte Riedertal und nach Obrieden folgen wir dem Strässchen
über die Felder bis Schattdorf. |
Wanderzeit:
4.15 h, Höchster Punkt: 1405 m, Kartenmaterial: Landeskarte :
1:25 000 Blatt 1192 Schächental
Clubhaus
Oberfeld SAC, Haldi ob Schattdorf, Telefon 041 870 03 87,
Koordinaten 695.340 / 190. 340
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| Haldi
- Skihaus Oberfeld - Bälmetergrätli - Öfeli - Ronen - Schwandi |
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Eine
moderne Luftseilbahn verbindet Schattdorf mit der Sonnenterrasse Haldi. Dort stehen kleine Rundwege, einfache
Tageswanderungen, Passübergänge und Gipfeltouren mit fantastischen
Tiefblicken zur Auswahl. Auf leicht angelegtem Wanderweg gelangt man von
der Bergstation der Haldi- Luftseilbahn
(Berggasthaus direkt neben der Bergstation) durch den Studenbergliwald über
den Sunntigsboden- Säumli in ¾ Std. zum Skihaus Oberfeld der Sektion
Gotthard-SAC. Wandergruppen die am Vorabend anreisen und Bergsteiger aus
nah und fern können dort im Touristenlager übernachten. Vom Skihaus
Oberfeld folgt man dem Weg über den hinteren Talkessel bis zur
Abzweigung Pfaffenwald (1460 m). Hier beginnt der steile Aufstieg über
den Stafel zum Butzenboden und Bödmer, begleitet von der einmaligen
Fernsicht weit über den Urnersee. Weiter geht der Pfad unter dem Hoch
Fulen aufwärts bis in den Sattel zum Bälmetergrätli (2252 m). Hier
treffen sich verschiedene Routen. Eine führt ins Griesstal hinunter
Richtung Sittlisalp- Brunnital. Die zweite Variante leitet um den
Rinderstock mit nochmaliger Aufstiegsrampe zum Stich und dann hinab in
die Mulde zum tiefblauen Seewlisee. Eine andere steigt weiter bis auf
den Gipfel des Bälmeten. Unser Weg führt nun im weiten Bogen bergab in
Richtung unteres Reusstal über eingemuldete Steinhalden in die Alp
Öfeli (1754 m) und dann weiter über die Waldgrenze hinunter nach der
Alp Ronen (1538 m) hinunter zur Bergstation der LSB Oberschwandi-
Erstfeld.
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Wanderzeit
Bergstation Haldi - Oberschwandi
6 ½ Std.
Schwierigkeit
weiss-rot
weiss
Karten 1:25'000 1192 Schächental,
Wanderkarte Uri
Blatt Maderanertal
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| Erstfeld-
Schwandi - Bälmeten - Haldi - Schattdorf
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Wanderzeit: 5 1/4
Stunden: Schwandi Bergstation
1113m , Plattenbach (tal)1233 m, Ronen 1538m, Öfeli 1754m,
Bälmeten 2414m, Butzenboden 1900m, Pfaffenwald 1460m ,
Haldi Bergstation 1078. |
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Von
der Bergstation der Luftseillbahn Schwandi führt ein sehr
guter Wanderweg bis zum Plattental, wo unsere Route zum Bälmeten
abzweigt. Links neben dem Plattental und dem gleichnamigen Bach
steigt man durch den Gebirgswald hoch und überquert den
Bach mit ein wenig Vorsicht (glitschige Steine zum Übersteigen).
Die Ronenalp ist bereits über der Waldgrenze. Zuerst über
Alpenwiesen und dann immer steiniger treffen wir nach dem Öfeli
auf der Höhe von 2252 m auf den Sattel Bälmetergrätli. Auf dem
Gipfel des Bälmeten (2414m) mit seiner wunderbaren Sicht auf die
Urner Gebirgswelt stehen wir 40 Minuten später. Mit
einer grandiosen Fernsicht über den Urnersee geht der Abstieg
über den Butzenboden weiter durch den Pfaffenwald und den
Bergheimet der Haldiberge auf einem Kiesweg zur Bergstation der
Luftseilbahn - Schattdtorf- Haldi. (Berggassthaus
Haldi direkt neben der Bergstation). |
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Bild:
Charly
Bürgi
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Strengmatt
- Golzern - Windgällenhütte
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Die
landschaftlich abwechslungsreiche Route führt bogenförmig um den Chli
Windgällen. Von der Strengmatt über die Orgelpfeifen der einsamen
Paffentürme bis zum Golzernsee durchziehen tief eingeschnittene Ribi-
und Lawinentäler den Verbindungsweg. Längst sind die Erzgruben der
kleinen Windgälle verlassen und nur noch die Namensgeschichte verweist
darauf, dass der Berg früher Seewlistock hieß. Durch steile Bergwiesen
wandern wir von der Strengmatt zum markanten Einschnitt vom Öfital und
durchqueren unter den bizarren Pfaffentürmen eine Blockschutthalde.
Runsen und Täler prägen den Weiterweg zu den Chilcherbergen
(Luftseilbahn). Dann folgen wir der Hanglehne bis kurz vor Geisnossen
und steigen durch den schützenden Riggwald hinauf
zur Wegkreuzung (1400 m) Waldiberg-Golzern (Luftseilbahn). Dann
durchzieht der weitere Routenverlauf den teilweise steil geneigten und
bewaldeten Sonnenhang bis gegen die LSB Golzern und steigt dann hinauf zur neuen
Bergstation. Auf dem breiten Weg gelangen wir mühelos zur Häusergruppe
von Golzern und erreichen kurz dannach auf 1409 m, das attraktivste
Gewässer in der Gemeinde Silenen, den Golzernsee. Im beliebten Badesee,
der in einer von Gletschern geformten Mulde zwischen Rundhöckern und
einer kleinen Endmoräne liegt, ist eine Abkühlung angesagt. Neu
motiviert folgen wir auf der Nordseite des tiefblauen Sees dem
Hüttenweg, der sich über saftige Bergwiesen durch teils leicht
bewaldeten Berghang zum gut sichtbaren Steinmannli (1919 m) hinaufwindet.
Nach einer guten halben Stunde Wanderzeit erreichen wir über der
eindrucksvollen Schwemmebene des ausgedehnten Örtlibodens die
Windgällenhütte (2032 m). Naturkundlicher Höhenweg Maderanertal. Der
nicht markierte geologische Höhenweg von der Windgällenhütte dem
Stäfelbach entlang bis zum Beginn des Stäfelfirns (2320 m) erlaubt
einen hochinteressanten Einblick in ein Kapitel Alpengeschichte.
Wanderzeit
Strengmatt- Golzern 4 ½ Std.
Golzern - Windgällenhütte 2
½ Std
Schwierigkeit
weiss-rot
weiss
Karte 1: 25'000 1192 Schächental,
1212 Amsteg
Wanderkarte Uri: Blatt Maderanertal
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Windgällenhütte
Akademischer Alpenclub Zürich
Telefon Hütte
041 885 10 88
Koordinaten
700. 570 / 182. 960
www.aacz.ch/club/huts/windgalle
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Unterschächen-Sittlisalp-
Griesstal-Seewligrat-Seewlisee-Seldertal-Chilcherbergen-Strängmatt-Schwandi. |
Um
von Unterschächen nach Erstfeld oder Silenen zu wandern, stehen verschiedene Routen
zur Verfügung.
1. Vom Dorf
Unterschächen (995 m) führt der Weg durchs Brunnital zur Talstation
der Seilbahn Sittlisalp (1630 m). Von der Bergstation auf dem Vorderer
Boden durchquert man die Sittlisalp und folgt dem Weg über die Widerflüe
ins Griestal (1907 m), wo sich der Weg gabelt. Bei ruhigem
Verhalten und mit etwas Glück erspähen wir hier eine Steinbockkolonie.
Der Weg nach
Erstfeld (Ober Schwandi) führt in westlicher Richtung zum Einschnitt
Stich (2329 m) mit Abstieg über Bälmeten - Öfeli - Ronen - Schwandi (1123
m, Bergstation der Seilbahn nach Erstfeld).
2.
Die Route
von Unterschächen (995m) (Bergstation Luftseilbahn Sittlisalp, 1630m) nach Silenen (Chilcherbergen) führt in südwestlicher Richtung über
den Seewli Grat (2245 m) hinab zum Seewlisee (2028m), am Fusse einer der grössten Kalkwände der
Alpen, der breiten und unsäglich steilen Nordwandflucht der
Windgällen- Ruchenkette. Der Rückmarsch über die
gleiche Route beginnt aber mit einem etwa halbstündigen Aufstieg.
Der Abstieg zur Bergstation Chilcherbergen (1125 m)
erreicht man über das Riedersegg am Nord - oder Südhang des Seldertales mit
der Möglichkeit, weiter zur Strengmatt - Schwandi zu wandern. Vom
Abstieg durch den "Zigererweg", der sich exponiert durch die
sehr steilen Fels- und Rasenbänder unter dem Rinderstock durchzieht
, ist selbst bei aperen Verhältnissen ohne Alpinkenntnisse und
Schwindelfreiheit, dringend abzuraten.
LK
1192 Schächental
Marschzeit je nach Variante
7 bis 8 Std. Schwierigkeit:
Alpine Route 
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Bergstation
Seilbahn Schwandi- Ronen-Oefeli- Stich- Seewlisee
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Marschzeit
ca. 3 1/2 Stunden Ab
der Bergstation der Schwandi Seilbahn folgt man dem dem Wanderweg
Richtung Strengmatt. Kurz vor dem Berggasthaus zweigt der Bergweg in Richtung
Ronen ab und gewinnt durch den Bergwald schnell an Höhe. Auf der
Alp Ronen sind wir bereits am Rande der Waldgrenze. Legföhren
und kleine Steinhalden prägen den Aufstieg zum Oefeli.
Dann dreht der Weg in östlicher Richtung und erklimmt in steilem
Aufstieg den "Stich". Nach dieser Barriere zweigt der Weg
nach rechts und leitet über Steinhalden und Bergwiesen
hinunter in die Ebene zum Seewlisee, 2028m. Er ist mit 9 ha der
grösste und mit 20 m der tiefste aller natürlichen Bergseen im Kanton
Uri. Die Chronik zeigt, dass er als erster im Kanton aktiv
bewirtschaftet worden ist. Grosse kanadische Seeforellen (Namaycush),
mit über 10 Pfund Gewicht wurden hier schon gefangen. Vom Ertrag her
rangiert er unter den besten Seen, nicht zuletzt wegen seiner Grösse
und günstigen Lage. Eine weitere Annehmlichkeit: Die im Sommer
bestossene Alp verfügt über ein grösseres Massenlager.
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Marschzeit ab Schwandi ca. 6 Stunden
Von der Abzweigung Stich - Seewlisee sind es nur noch wenige Höhenmeter
bis zum Übergang ins Griesstal. Die Wanderung durch dieses lang gezogene Tal
talwärts mündet ins Brunnital, begleitet von den imposanten
Ansicht der Nordwände von Gross Ruchen und Gross
Windgälle. Auf der gegenüberliegende Talseite erkennt man die Alp Trogen und die extrem steile
Ruchchäle, die im Winter oft mit den Skiern begangen wird. Für den
Weiterweg haben wir die Wahl. Talwärts weiter Richtung Brunnital, wo
wir auf ein kleines Bergrestaurant treffen oder auf der linken Talseite
den flacher verlaufenden Weg zur Sittlisalp wählen, wo uns eine
Seilbahn hinunter ins tief eingeschnittene Brunnital zur Verfügung
steht.
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| Seilbahn Chilcherberge - Seewlisee |
Marschzeit Hinweg ca. 2 1/2
Stunden
Der Seewlisee auf 2028 m ü. M. ist ein sehr lohnendes Wanderziel.
Im Frühjahr zeigt sich hier eine einmalig prachtvollen
Alpenflora. Gleich bei der Bergstation beginnt der Weg anzusteigen. Über
Bergwiesen und durch einen lichten Wald gewinnt der steile Anstieg schnell an Höhe und
erreicht bald die Baumgrenze. Im Banne der Kleinen Windgälle,
dessen mächtige Felsformationen sich in unmittelbarer Nähe auftürmen
schwenkt der Weg nach dem Überwinden einer steilen Grasflanke Richtung
Osten. Nun wird der Bergweg auch flacher und nach ca. 30
weiteren Minuten stehen wir inmitten einer grossartigen Naturarena vor den
fischreichen Seewlisee.
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