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Das Gebiet des  2415 m hohe Erzstock in Gorneren im Kanton Uri gelegen, war ebenfalls Abbaustelle zur Gewinnung von Eisenerz.

" Der Erzstock zwischen Intschialp und Leutschachtal, Gemeinde Gurtnellen, habe seinen Namen daher, weil man darin Silbererz oder überhaupt  Erze gegraben habe. Ein Stollen sei noch vorhanden, der fast den ganzen Berg durchquere. Auf Tierhäuten habe man die gewonnenen Erze zur Schmelzi beim Graggertal hinunter befördert. Ob dem Hohnegg sei am Kilchweg eine Schmiede und bei Breitensteg eine Kohlenbrennerei gewesen". ( Müller, Sagen aus Uri)

Aus der Abhandlung Lavaters (1748) und aufgrund eigener Begehungen ergibt sich, dass die ältesten Abbaustellen für Silber- Kupfer- oder Bleierze vor allem 3 Orte in Frage kommen:

1. Die Grube am Erzstock auf dem Siglisfadgrätli in ca. 2200 Metern Höhe, zwischen Inschialp und Gornerental.

2. Der Erzstollen auf der oberen Stube an der Westseite des Bristenstocks in ca. 2000 Meter Höhe.

3. Die Schmitten ebenfalls am Westhang des Bristenstocks auf ca. 1950 MeternHöhe am Ausgang des Langlauitals. ( L. Lussmann)

1834: " Man findet innert dem Bereich dieses Urgebirges mehrere Spuren von Bergbau auf Allaun, Bley, Kupfererze, welcher Bergbau auf der Stube im Teuftal am Bristen und gegenüber in Intschialp im Jahre 1626 in vollen Gange war und 1629 infolge der großen Pest wieder einging". (Lusser, Geschichte).