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Hinweise:
Der Schächentaler Höhenweg ist längst ein Geheimtipp der
Schneeschuhwanderer - nun wird ein Teil der Route auch für die
Winterwanderer ausgesteckt und gewalzt. Die sonnige Hanglage und die
sensationelle Aussicht lohnen das Vorhaben.
Anreise: Bahn nach Flüelen oder Altdorf, Bus
nach Brügg (Bürglen UR), Seilbahn nach Biel (Kinzig)
Tipp: Wer nur die Rundwanderung (1.30 h) macht,
kann an der Talstation Brügg für Fr.20.- den "Jasspass"
verlangen (Retourbillett inkl. Älplermagronen im Berggasthaus.Biel).
Ab 15 Uhr können dort auch Plätze für die Talfahrt reserviert
werden.
Neben der Bergstation Biel Kinzig lädt das gemütliche Berggasthaus Biel zu einer ersten Stärkung ein. Die Winterwanderwege sind perfekt lila markiert und beschriftet: Für den Rundweg sind 1.30 h, für den Weg nach Ratzi 2 h angegeben. Wir machen eine Kombination und folgen zunächst dem Rundweg nach links Richtung "Mättental". Sogleich sind wir abseits des Skibetriebs. Ein breiter, gewalzter Winterwanderweg führt uns am Rand der kleinen Feriensiedlung bergauf. Beim Alpeli haben wir den kleinen Aufstieg bereits hinter uns. Statt dem Rundweg zu folgen, machen wir noch den Abstecher ins Mättental. Bequem geht's der Höhenkurve entlang; Dutzende von Schneeschuhläufern begegnen uns, welche als Ziel oder Startpunkt die Eggberge haben. Wir bleiben auf dem breiten Höhenweg, der auf der Kuppe bei einem Stall endet (der tief eingeschnittene Schneeschuhtrail führt weiter Richtung Eggberge). Links führen gute Spuren zum nahen Aussichtspunkt Eggen 1957 m von wo wir eine tolle Aussicht ins Reusstal, auf die imposante Urner Alpenwelt und die Bieler Sonnenterrasse geniessen. Zurück beim Alpeli, gehen wir geradeaus weiter ins Skigebiet - hier lockt das Berggasthaus Edelweiss (ausgezeichnete Gerstensuppe). Nach der Überquerung der Skiliftspur teilen sich die Wege. Schneeschuhläufer und Skitourenfahrer zweigen links ab zum Kinzigpass, eine Route, die 1799 Suworow mit 20'000 Kriegern unternahm; es gibt auch einen direkten Abstieg zur Seilbahn. Wir aber bleiben auf dem breiten Rundweg; ebenaus und leicht abwärts geht's zum Wissenboden.
Unser Ziel ist das Ratzi, und so folgen wir dem Höhenweg, der kurz aufwärts über die Brücke führt. Am Gegenhang ist der Weg nicht mehr so hart gewalzt; am besten wandert sich's auf den Fahrspuren. Nach einem sanften Aufstieg geniessen wir die absolute Stille und den Blick auf die Schneeberge, vom Urirotstock bis zum Clariden. Winterwanderer sind kaum anzutreffen; die Route ist noch wenig bekannt. Kurz nach der Obflue, wo ein Sommerweg zum Kinzigpass abzweigt, gelangen wir ins Skigebiet von Ratzi - Gisleralp. Wir überqueren vorsichtig Skiliftspur und zwei Pisten und wandern durch ein Waldstück zum Älpeli. Darauf treffen wir auf eine breite Skipiste. Hier ist die einzige Wegunsicherheit - auf der andern Seite der Piste gibt es zwar einen lila Pfeil, er gilt aber nicht uns, sondern den Schneeschuhläufern. Wir gehen am Rand der breiten Piste entlang leicht abwärts. Nach 250 m dreht diese nach rechts, und wir halten die Richtung. Nun wieder auf sicherem Boden, wandern wir auf bequemem Weg bis zum lila Wegweiser in Feldmes.
Wir folgen dem Pfeil Richtung "Ratzi" nach rechts und gelangen ohne grosse Höhenunterschiede ins Skizentrum von Ratzi. Eine letzte Piste schräg aufwärts kreuzend, erreichen wir die Seilbahnstation mit dem Berggasthaus Ratzi nebenan. Gasthäuser
Links
Dokumentation
Aus: www.wandersite.ch (Ursi Bräm) |