Auf dem Nepali- Highway       

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Vom Furkapass bis zur Sidelenhütte ist die Route rot-weiss, ab der Sidelenhütte als alpiner Bergweg blau- weiss markiert.
Vom Furkapass zur Albert- Heim -  Hütte sind ca. 4 Stunden einzurechnen.

Nicht immer braucht es eine Nationalstrasse, damit man von einem Highway sprechen kann.  Es genügt, vom Furkapass  zur Sidelenhütte und von dort auf der wohl  schmalsten Überholspur der Zentralschweiz, auf dem Nepali- Highway weiter zur Albert- Heim Hütte zu wandern.  Geprägt von bizarren Türmen und schrägstehenden Plattenfluchten ist auch die alpine Nomenklatur.  Am Turm des Hannibal sind Kletterfreaks  am Werk,  die untere Bielenlücke wird  von zwei okkulten Türmen, dem Großen und Kleinen Kamel bewacht,  derweil  am  Schildkröten Grat des Chli Bielenhorns Newcomer die Kunst des Senkrechten anpeilen bevor sie später im  Tiefenbach  Kalorien nachschieben können.

Nicht genug, auf dem Weiterweg des Nepali Highways, dessen Namen vom einem, damals beim Bergführer Samuel Abegglen auf dem Furkapass im Refuge tätigen Nepali stammt, passiert die Route über dem Felsaufschwung noch das Chräiennest.

Route
Auf dem Furkapass  beim Barackendorf  vom Galenbödmen zieht der Wanderweg zuerst nur leicht  ansteigend nordwärts bis zum Sidelenbach,  den man auf eine kleinen Brücke überquert. Dann steigt die Route etwas steiler auf dem Moränenkamm weiter und erreicht auf  2708m die Sidelenhütte der Alpinen Sportschule Gotthard Andermatt.

Ab der  Sidelenhütte beginnt  die weiß-blau-weiße Wegmarkierung der anspruchvollen und abwechslungsreichen Verbindungsroute des  Nepali- Highways  zur Albert- Heim- Hütte.  Eingeleitet wird der Durchgang mit einem Abstieg bis 2589, dann bleibt die Route am Fuße des Chli Bielenhorns  stets auf einer Höhe von ca. 2600 m. Später senkt sich der Weg etwas ab und quert auf der Höhe von 2540 m westlich am kleinen See vorbei, der den zurückziehende Tiefengletscher auf der Höhe vom 2496 m zurückgelassen hat, und gewinnt nordwärts das Vorfeld des Tiefengletschers links vom P. 2594.  Der Weiterweg über dem Chräiennest ist geprägt vom Schutt bedecktem Eis, bis wir am Fuße der Gletscherzuge über einige Wildbäche in einem kleinen Bogen  kurz vor der Hütte auf die Route zur Albert- Heim Hütte (2543 m)  treffen.