Max Gisler neuer Präsident von IG Uri-Gotthard
hochhinaus
Max Gisler ist neuer Präsident der IG Uri-Gotthard hochhinaus. Der Wirt des
Berggasthauses Biel wurde am Donnerstag, 25. November, an der
Mitgliederversammlung in Erstfeld zum Nachfolger von Irene Wyrsch gewählt. Dank
einem Beitrag des Staatssekretariats für Wirtschaft gestaltet sich die Rechnung
positiv.
Max Gisler, der neue Präsident der IG Uri-Gotthard hoch hinaus, zusammen mit
seiner Vorgängerin Irene Wyrsch, Sekretär Sepp Huber,
Marketingverantwortlicher Roman Betschart und Kassier, Martin Gnos (von links).
(Foto: Urban Camenzind)
Präsidentin Irene Wyrsch durfte im Hotel Frohsinn, Erstfeld, 14 Mitglieder und
einige Gäste zur GV begrüssen. Im Jahresbericht der Präsidentin war zu
vernehmen, welche Arbeit vor allem von ein paar wenigen geleistet wurde. «Ich
verstehe, dass nicht immer alle abkömmlich sind auf ihren Berghütten, doch ein
bisschen mehr Engagement würde der Vorstand schätzen», so Irene Wyrsch. –
Zeitaufwändig war nach den Worten der Präsidentin die Präsentation an der
Luga. Personell sei man an Grenzen gestossen, doch der Aufwand habe sich
gelohnt. Das Buch «Alpenkranz Uri» hat an der Ausstellung guten Absatz
gefunden, und das Echo von den Messebesuchern sei positiv gewesen.
Irene Wyrsch ist enttäuscht, mit welcher Arroganz in letzter Zeit einige
SAC-Sektionen mit ihren langjährigen Hüttenwartinnen und Hüttenwarte bei der
Vertragserneuerung umgehen. Nebst Ungefreutem habe aber das Positive in ihrer fünfjährigen
Amtszeit dank der Mithilfe von initiativen Mitkollegen überwogen.
Offen für neue Organisationen
Mit der Änderung der Grundsätze möchte die IG Partnerorganisationen
Gelegenheit geben, Mitglied zu werden. In dieser Angelegenheit seien mit dem
Bergführerverband Uri Kontakte gepflegt worden. Aktiven Hüttenführern, Gast-
und Partnerorganisationen aus Uri und den angrenzenden Gebieten sollen die Möglichkeit
eines Beitrittes und die Benützung der Infrastrukturen geboten werden. Dem
Vorschlag vom Vorstand wurde zugestimmt.
Kassier Martin Gnos durfte eine positive Rechnung präsentieren. Aus
Mitgliederbeiträgen und verschiedenen kleineren Beträgen schlug der Beitrag
vom Projekt «Seco» mit 42’500 Franken besonders zu Buche. In das Projekt vom
Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) steckten Roman Betschart und Sepp Huber
viel Herzblut hinein. Die grosse Arbeit wurde vom Seco mit einem Betrag in die
IG-Kasse honoriert. Das Vermögen konnte sich auf einen beruhigenden Stand erhöhen.
Im Budget 2005, welches mit einem Aufwand von rund 23’000 Franken rechnet,
sind auch 12’000 Franken für die Neuauflage des Buchs «Alpenkranz Uri»
vorgesehen.
Wechsel an der Spitze
Nach fünf Jahren reichte die Präsidentin, Irene Wyrsch, Kröntenhütte, die
Demission ein. Sie war glücklich, mit Max Gisler, Berggasthaus Biel, einen
kompetenten Nachfolger gefunden zu haben. Max Gisler wurde ehrenvoll gewählt.
Ebenfalls demissionierte Beisitzer Toni Fullin, Bergseehütte. Für diesen
Posten stellte sich Claudia Zurfluh, Leitschachhütte, zur Verfügung. – Als
Revisorinnen liessen sich Irene Wyrsch und Christine Betschart wählen. Sepp
Huber, verantwortlich für das Sekretariat und den Internetauftritt, konnte darüber
berichten, dass die Homepage der IG im vergangenen Jahr rund 25 000-mal
angeklickt worden sei. Mit der herzlichen Ehrung der langjährigen Präsidentin
fand die GV ihren Abschluss.