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Touristisch hat das Maderanertal eine vielfältige Kulturlandschaft und eine wildromantische Gebirgslandschaft mit hervorragenden Möglichkeiten für Wanderer und Bergsteiger zu bieten. Dazu ein halbes Dutzend Berghütten, viele Berggasthäuser und ein nostalgisches Hotel. 

Geprägt durch seine wilde Schönheit ist das tief eingeschnittene Tal eines der ursprünglichsten und intaktesten Bergtäler der Schweizer Alpen und die markanten Gipfel von Gross Windgälle, Grosse Düssi und Oberalpstock  bilden die Eckpfeiler eines grandiosen Panoramas. Den Duft der Alpenrosen einatmen, an einem Bergbach spielen, über die Schönheiten der Landschaften staunen, sich in intakter Natur entspannen. Der Anblick des wilden Gletscherabbruch vom Hüfifirn sowie die Überquerung des Brunnifirns bieten  unvergessliche Erlebnisse in der Gletscherwelt.  

Nicht markiert ist der geologische Höhenweg von der Windgällenhütte dem Stäfelbach entlang bis zum Beginn des Stäfelfirns (2320 m). Dafür erlaubt er einen hochinteressanten Einblick in ein Kapitel Alpengeschichte. Trotz der guten Bergwanderwege empfiehlt sich eine seriöse Wandervorbereitung.

Bergstation Golzernseilbahn - Golzern - Windgällenhütte AACZ - Trittweg - Talstation Golzernseilbahn

Eine leicht anstrengende, aber sehr lohnende Bergwanderung. Die ersten 20 Minuten wandern wir nach der Bergstation LSB Golzern  auf einem eben angelegten  Natursträsschen über Sewen zur heimeligen Häusergruppe Golzern. Das beliebte Ausflugsziel hat zwei Gasthäuser und eine Kapelle und setzt sich zusammen aus den Hüttengruppen Seewen, Hüserern, Egg, Halten, Siblen, Hofstetten und Glausen und dem  Golzernsee auf 1409 m und  und  5,7 ha Ausdehnung, das wärmste Gewässer der grossen Gemeinde Silenen. Dann folgen wir dem  Bergweg über farbenprächtige Bergwiesen und hübschen Rückblicken  durch einen licht bewaldeten  Berghang hinauf zu einem markanten Steinmann und weiter über den flachen Oertliboden zur schon länger gesichteten  Windgällenhütte  des AACZ (2032m). Nach einer kurzen Stärkung in der gastlichen Hütte unter dem trutzig- imposanten Massiv seines Hausbergs,  führt uns der Rückweg  über den Trittweg vorbei an rauschenden Bergbächen und imposanten Wasserfällen hinab zum alterwürdigen Hotel Maderanertal, das heute im Sommer als Gastwirtschaftsbetrieb den Erholungssuchenden, Touristen und Wanderern wieder zur Verfügung steht. Talauswärts wandern wir im tief eingeschnitteten Tal  dem wilden Kärstelenbach entlang über eine Naturstrasse bis zum Restaurant  Legni  und gestärkt  weiter  zum Ausgangspunkt, der Talstation der Golzern Luftseilbahn.  

Marschzeit ca. 5 Stunden     

 Bild:copyright  www.edlibaer.ch

Die auf 2032 m über Meer gelegene Windgällenhütte lockt nicht nur mit ihrem modernisierten Innenleben: Auch die Umgebung der auf einer kleinen  Grasterrasse des Oertlibodens gelegenen Hütte imponiert. Während im Norden die imposante Windgällengruppe das Tal abschliesst, lockt das Hochplateau zu gemütlichen Wanderungen. Den Abschluss des Tales bildet der Gross Düssi, über dessen Nordschulter die Zunge des Hüfigletschers wie eine Stola ins Tal hängt und den noch jungen  Chärstelenbach speist. Ein gut eingerichteter Klettergarten, ein gletschernaher Gesteinslehrpfad, eine ungefährliche Umgebung sowie ein aufgestelltes Hüttenteam mit Bergführer Hans Jauch  und seiner Frau Agnes, machen die Windgällenhütte auch für Wanderer und Familien zur «Erlebnishütte». Die anspruchsvolleren Klettertouren in Hüttennähe (nachzulesen im Klubführer SAC: «Urner Alpen Ost» von Toni Fullin) sind seit je ein beliebtes Tourenziel für Unterländer. 

Steckbrief  Windgällenhütte

Das Massiv der Windgällen im östlichen Kanton Uri war bereits in den ersten Jahrzehnten nach der Gründung des AACZ 1896 ein bevorzugtes Tourengebiet von Zürcher Alpinisten. Nicht zuletzt deshalb wurde bereits Anfang des letzten Jahrhunderts am Rande der Hochebene vom AACZ eine Klubhütte errichtet. Die im August 1906 eingeweihte Unterkunft wurde jedoch schon wenige Monate später durch eine Staublawine vollständig zerstört. Nur zwei Jahre später wurde eine neue, von einem starken Lawinendamm geschützte Hütte eingeweiht. In den folgenden Jahrzehnten wurde an der Windgällenhütte wenig verändert.  51 Jahre wurde sie vom der Familie des  Bergführers Gottfried Epp bewartet. Erst im Sommer 1970 wurde ein kleiner Ausbau vorgenommen, bevor dann 1987 und erneut 2001 ein vollständiger Umbau realisiert  werden konnte. Die neue Windgällenhütte ist von Juni bis Mitte Oktober bewartet und verfügt auch über einen Winterraum. Sie ist von der Bergstation der Seilbahn Bristen-Golzern (1400 m) in weniger als zwei Stunden auf einem guten Fussweg erreichbar. Lohnenswert ist auch der Abstieg über  Balmenegg zum Hotel Maderanertal oder der Wechsel zur wunderschön über dem Hüfigletscher gelegenen Hüfihütte (2334 m) auf der anderen Talseite.

Bergstation Golzernseilbahn - Graspelenweg - Stössialp - Legni - Talstation Golzernseilbahn

Von der Bergstation gelangt man auf dem breiten Weg  mühelos zur Häusergruppe von Golzern und kurz danach zum attraktivsten Gewässer in der Gemeinde Silenen, zum Golzernsee (1409 m). Im beliebten Badesee, der in einer von Gletschern geformten Mulde zwischen Rundhöckern und einer kleinen Endmoräne liegt, ist eine Abkühlung angesagt. Am rechten Ufer vorbei führt der Bergweg über eine Steilstufe hinunter durch den Wald in den Talgrund nach der Stössialp. Hier folgt man der Bergstrasse talauswärts, entlang dem schäumenden Kärstelenbach, über Legni zurück nach der Talstation der Luftseilbahn.

Marschzeit:  3 Stunden

Bristen - Hotel Maderanertal - Blindensee - Gufernalp - Niederkäsern - Stössialp - Legni - Bristen

Eine ansprechende Rundwanderung durch das malerische Maderanertal. Von Bristen führt das Talsträsschen entlang dem wildrauschenden Kärstelenbach, vorbei an Bergwiesen, durch Waldpartien über die Legni zum Hotel Maderanertal. Von dort führt ein Bergweg, nochmals leicht ansteigend nach Saas (1465 m), dann hinunter nach Blindensee und ab hier wieder talauswärts. Bei der Gufernalp treffen Sie auf das Fahrsträsschen, das zurück nach Bristen führt.

Marschzeit ca. 5 ½ Std

 

Bristen - Legni -Stössialp - Gufernalp - Blindensee - Hüfihütte SAC

Steckbrief Hüfihütte
Die erste Hütte, mit Kosten von Fr. 842.-- wurde 1873 an einen Block geschmiegt, auf Hüfialpli  erbaut. Neubauten entstanden 1899 und schliesslich 1937 unter dem Walliser Baumeister Camille Brantschen und den Luzerner Architeckten W. Dolder auf Hüfistöckli die dritte Hütte.  Maultiere trugen die Last von 40 Tonnen durch den ausgebesserten Rimenenweg, darunter Steinbrecher und schwere Holzbalken.  Sie steht  zuhinterst im Maderanertal unter dem Gross Düssi in prächtiger Lage am Hüfifirn gelegen. 70 Schlafplätze (davon 12 Plätze Winterraum) stehen den Alpinisten und Hüttenbesuchern zur Verfügung. Die Zugänge zur Hütte sind zwar lang, aber sehr lohnenswert. Von Bristen über Balmenschachen, Blindensee - Rimenen 5 Stunden. Diese Strecke kann zwei Stunden abgekürzt werden, wenn die Fahrgelegenheit Bristen - Guferen (Telefon 041 883 14 80) benützt wird. Im Winter ist der Zugang vom Maderanertal her wegen Lawinengefahr ungünstig. Der Winteranstieg führt vom Klausenpass über Griessfirn - Chammlilücke - Hüfifirn (Spaltengefahr).

Sommerweg: Von Bristen führt das Talsträsschen entlang dem rauschenden Kärstelenbach, vorbei an Bergwiesen und durch wildromantische Waldpartien, über Legni und Stössialp nach der Gufernalp. Weiter geht es auf dem gut markierten Bergweg nach Blindensee mit Blick auf den rauschenden Stäuberfall und die allgegenwärtige Alpenflora. Bald überquert der Weg den noch jungen aber bereits wilden Kärstelenbach das letzte Mal. Jetzt beginnt an der Berglehne der eigentliche Hüttenanstieg, der am Morgen noch lange im Schatten liegt. Unterwegs gibts' für einen kurzen Moment  Sicht auf den Gletschersee des Hüfifirns. Nach dem Hüfiälpeli und  einigen Windungen des Hüttenweges begegnen wir dem Hüfigletscher wieder in der Nähe der auf 2450 m gelegenen Hüfihütte. Für Wanderer ohne Alpinerfahrung ist vom Begehen des Hüfigletschers zur Planurahütte abzuraten. 

Da helfen ihnen unsere Partner weiter.

Marschzeit Hinweg    ca. 5 - 5 ½ Std.   
Marschzeit Rückweg ca. 3 ½ - 4 Std.

 

Bristen - Legni - Stössialp - Gufernalp - Blindensee - Hinterbalmhütte

Das einsame Brunnital mit der stattlichen Steinbockkolonie, den stiebenden Wasserfällen, der unberührten Flora mit den verschiedenen Orchideen - und Lilienarten ist ein noch unbekanntes Tal. Ein Tal voller Naturschönheiten, ein Tal, das es zu entdecken gilt.
Wandern: Gemäss obigem  Wandervorschlags bis nach Blindensee wandern. Hier biegt der Aufstieg ins rechts wenig begangene Brunnital ab. Über eine vorerst bewaldete und später mit Büschen und Gras durchsetzte Steilstufe steigen Sie hoch bis zu den heimeligen Hütten von Hinterbalm, zu Resi und Ernst Jauch. (1837m).

 

Schafweg     

Als lohnender Abstecher (45 Min.) empfiehlt sich ein Gang entlang der Flanke des Düssistockes zum Düssiseeli. Für trittsichere und schwindelfreie Berggänger führt eine alpine Route über den mit Felsen und Bändern durchsetzten Schafweg hinunter zum Bergweg nach der Hüfihütte.

Marschzeit Hinweg    ca. 4 - 4 ½ Std.    
Marschzeit Rückweg ca. 3 - 3 ½ Std.

Hinterbalm - Cavardirashütte SAC

Von Hinterbalm führt ein guter Weg über  Waltersfire bis Liegegg weiter ins tief eingeschnitte  Brunnital hinein. Die Vegetation wird immer karger, dafür können Sie mit etwas Glück an den Berghängen Steinwild beobachten. Entlang dem wilden Brunnibach erreicht der Bergweg am  Bocki vorbei den Brunniboden und die  Ruinen von Brunnistafel und über  Ochsenplanggen und Griess den Bündner Biel. Nun beginnt der Weg auch immer mehr anzusteigen.  Über mehrere Felsstufen und mit Hilfe von Halteketten gelangt man zur großen Markierung (2483 m ). Neu leitet  der Weg nun südwärts zu einem gut sichtbaren Steinmann. Dann zwängt sich die Route zwischen dem Ende des Brunnifirns zur Furcla da Cavardiras. Wir  tauchen ein in eine Welt aus Eis und Stein und bewältigen die leicht  leicht ansteigende Route zur  2649 m über Meer gelegenen Cavardirashütte der Sektion Winterthur SAC.

Marschzeit Hinweg    ca. 3 ½ Std.    
Marschzeit Rückweg ca. 3 Std.

 Bristen - Etzlihütte SAC - Chrüzlipass - Sedrun

 Etzli, das westlichste der Seitentäler. Seit Jahrhunderten bekannter und gern begangener Übergang , alter Säumer- und  Pilgerweg, vom Urner Maderanertal ins bündernische  Tavetsch/GR. Ein Talsträsschen führt von Bristen über Herrenlimi entlang dem Etzlibach und vorbei an saftigen Alpweiden nach dem hinteren Etzliboden. Von hier aus geht es auf einem gut erhaltenen Bergweg über mehrere Steilstufen hoch zur Etzlihütte (2052 m). Weiter führt dann der Weg über Chrüzlipass (2347 m) nach Sedrun.
Marschzeit ca. 7 bis 8 Stunden          
(bequem in zwei Tagen)

CSS-Wandertipp für Familien: Etzlihütte SAC  Im Eldorado für kleine Kristallsammler 
Gesamt-Wanderzeit 5,5 bis 7,5 Std., auch für kleinere Kinder geeignet. 
Rauchquarz und klare Kristalle sammeln Strahler an abgelegenen Orten, die nur sie kennen. Für kleine Fans gibt’s mit Geduld aber auch am Wegrand Glitzersteine mit Spitzchen zu finden. Und wer leer ausgeht, der wird in der Hütte oben schöne Exemplare bestaunen können. Wer eine schöne Wanderung unternehmen will, startet in Bristen, zweigt ausgangs Dorf rechts ab und überquert den Bach. Nach einem ersten Anstieg führt der Weg durch angenehm schattigen Wald bis zum Vorder Etzliboden. Auf dem Hinter Etzliboden lädt eine Milchbar zum Umtrunk ein. Ihre Spezialität sind die hausgemachten Joghurts. Bis zu dieser Hütte kann auch per Alpentaxi gelangt werden, was den Aufstieg um zwei Stunden verkürzt. Ab hier führt dann der Weg über den Gulmenstutz auf die Müllersmatt hinauf. Frisches Quellwasser gurgelt hier über die Matte und zwischen Steinblöcken hindurch. Sind sie erst in der gastlichen Hütte (2052 Meter über Meer) angelangt, bietet sich ein kleiner Ausflug zum Spillauisee an, der zum frischen Bad lockt. Der schönste Rückweg führt dem alten Pilgerpfad entlang, über den knapp 2400 Meter hohen Chrüzlipass hinunter nach Sedrun im Kanton Graubünden. Für diesen Weg müssen sie etwa 3,5 Stunden einrechnen. 
Etzlihütte SAC, bewartet von Anfang Juni bis Ende Oktober, 75 Schlafplätze, Tel. 041 820 22 88. Wanderkarte 1:50000, Nr. 256. Für weitere Wanderungen und Wandertipps bestellen Sie die kostenlose Broschüre HÖHENFLÜGE unter Tel. 041 368 22 40 oder unter www.css.ch/hoehenfluege

 

Bristen - Etzlihütte SAC - Pörtlilücke - Treschhütte SAC - Felliberg - Gotthardstrasse Gurtnellen

Bis zur Etzlihütte gemäss vorangegangener Wandervorschlag. Dann hoch zur Senke vom Spillauisee und weiter über Schutthalden und grosse Steinblöcke und eine letzte Steilstufe hinauf  zur Pörtlilücke (2506 m). Hier haben Sie den höchsten Punkt erreicht, nun geht es nur noch hinunter in  die Ebene von Hinter- Pörtlistäfeli und eine Stufe tiefer zu  den Alpruinen von Pörtlistäfeli.  Bis zur Treschhütte sind es stolze 1000 Höhenmeter. Von hier aus wandern Sie dem rauschenden Fellibach entlang talauswärts, durch kürzere Waldstücke und über Alpweiden zum Felliberg. Nun folgen Sie dem Natursträsschen, das in mehreren Kehren hinunter zur Gotthardstrasse führt, wo sich auch die Haltestelle der Auto AG Uri befindet. Das ganze Fellital ist Natur- und Pflanzenschutz- sowie Eidg. Jagdbanngebiet. Als Variante können Sie von der Treschhütte über die Alpen Waldi, Obermatt und Murmetsbüehl zur Fellilücke (2478 m) und weiter zum Oberalppass wandern. 

Marschzeit ca. 9 - 10 Stunden     
(Tour in zwei Etappen )   

( Der Zeitbedarf ab der Treschhütte beträgt ca. 3 ½  Stunden).

 

3-tägige Wandertour Bristen - Etzlihütte-Chrüzlipass - Sedrun - Oberalp - Cadlimohütte - Lukmanierpass

Val Maighels

Von Bristen aus fuhrt die gemütliche Wanderroute in ca. 4 Std. zur Etzlihütte auf 2052 m, wo die erste Nacht verbracht wird. 
Am 2. Tag geht es ostwarts durch das Chrüzlital über den Chrüzlipass (2347m) ins Val Strem und schliesslich nach Sedrun, ca. 3 1/2 Std. Am hinteren- bzw. Nord-Ende des Val Strem ragt der wunderbare, 3327 Meter hohe Oberalpstock in den Himmel. Von Sedrun aus geht es dann fast stündlich mit der FOB in 20- bis 30-minütiger Fahrt auf den Oberalppass (2044 m). In ca. 2 Stunden gelangt man vom Oberalppass südwarts zur Maighelshütte (2309 m), wo man sich einen Erholungstrunk genehmigen kann. Die Hütte kann aber problemlos auch links liegen gelassen werden, denn der Wanderweg geht eigentlich direkt geradeaus weiter durch das Val Maighels Richtung Bornengo- Pass (2631 m). Immer wieder verführen Wollgrasfelder zum fotografieren. Inmitten einer Steinmannkolonie suchen wir Schutz vor dem kalten Wind für eine Rast. Jetzt wird der Weg etwas steiler und schließlich hüpfen wir von Felsbrocken zu Felsbrocken über ein Steinmeer. Je nach Monat ist es möglich, dass um den Pass herum etwas Schnee liegt, wo dann Wanderstöcke ihren guten Dienst tun können. Das Tagesziel heisst Cadlimohütte (2570 m), die vom Pass aus per Luftlinie sehr schnell zu erreichen wäre. Doch der Wanderroute folgend muss zuerst ein steiler Abstieg von zweihundert Metern und dann ein ähnlicher Wiederaufstieg bis zur Hütte in Kauf genommen werden. 

Wanderzeit:  Maighels- Cadlimo-Hütte ca. 3 Std. 

Am 3. Tag gibt es zwei Möglichkeiten, um zum Lukmanierpass zu gelangen: Entweder durch das Val Cadlimo in ungefähr 3 1/2 Std., oder aber südwarts am Lago di Taneda und Lago di Tom, dann erst ostwärts am Lago Cadagno und an der Cadagnohutte (1987 m) vorbei über den Passo dell Uomo (2218 m), von da durch das Val Termine. Diese zweite Route braucht etwas mehr Zeit. (Variante: Vom Lago di Tom Richtung Ritomsee und von da aus ins Tessin, Airolo oder Piotta). Vom Lukmanierpass aus fährt das Postauto nach Disentis oder Biasca, wo wieder der Zug Richtung Innerschweiz bestiegen werden kann.