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36.    Tag: Leutschachhütte - Kröntenhütte

Von der Leutschachhütte führt der Anstieg unter dem Ruchen zum Felsausläufer des Chapferplanggenstockes. Dann erleichtern Halteseile den Weiterweg, der durch felsdurchsetzte Grashänge und eingeschnittene Felsrunsen zum Grat westlich der tiefsten Einsattelung (2400 m) weiterleitet. Eine faszinierende Sicht in die von der Alpenfaltung geprägte Gebirgslandschaft entschädigt uns für die Schweisstropfen des Aufstiegs. Über den leichten Verbindungsgrat führt die Route oberhalb vom dunklen, sagenumwobenen Leidsee weiter zum Leidseepass (2329 m) hinunter. Nach dem Znünihalt am Ufer des geheimnisvollen Sees zieht der Weg am Fusse des Jakobiges entlang zum Riedfurggi. Nun wenden wir uns westwärts und gelangen in einigen Wegkehren hinunter bis gegen das Unter Älpli (Pt. 1926 m) und steigen dort westlich links hoch in die steil geneigte Nordostflanke des Hundtschingel. Nach dem Durchqueren dieser Flanke, die an zwei Stellen mit Ketten und Drahtseilen gesichert ist, mündet der Panoramaweg  bei Pt. 1940 in den markierten Winterweg, der von den Bodenbergen über das Päuggenegg zur Kröntenhütte führt. Beim grossen Holzkreuz geniessen wir eine traumhafte Kulisse. Imposant wirken die massigen Steilwände der Schlossbergkette, vergletschert zeigt sich hinter dem Glatt Firn die Spannortgruppe und wir staunen über die weite Aussicht durchs Erstfeldertal hinaus Richtung Schächental, Haldi und Strengmatt. Der Abstieg führt uns über ausgedehnte Moorflächen zwischen kolossalen Gneisblöcken am gut eingerichteten Klettergarten vorbei zur gastlichen Kröntenhütte (1903 m). Die kürzere Variante führt zwischen Sunnig und Mäntliser durch eine wilde Felslandschaft hinauf in das schmale Felsentor des Steinchelenfurggi (Ruchpass).

 

● Wanderzeit:     4 ½  - 5 Std. 

● Schwierigkeit:: T3,  Markierung        

 


  Hinweise zum Wandern

Bilder

  Karte: Route Nr.36

  Urner Wanderkarten

  Leutschachhütte

Kröntenhütte