Von der Leutschachhütte führt der Anstieg unter dem Ruchen zum Felsausläufer
des Chapferplanggenstockes. Dann erleichtern
Halteseile den Weiterweg, der durch
felsdurchsetzte Grashänge und eingeschnittene
Felsrunsen zum Grat westlich der tiefsten
Einsattelung (2400 m) weiterleitet. Eine
faszinierende Sicht in die von der Alpenfaltung
geprägte Gebirgslandschaft entschädigt uns für
die Schweisstropfen des Aufstiegs. Über den
leichten Verbindungsgrat führt die Route
oberhalb vom dunklen, sagenumwobenen Leidsee
weiter zum Leidseepass (2329 m) hinunter. Nach
dem Znünihalt am Ufer des geheimnisvollen Sees
zieht der Weg am Fusse des Jakobiges entlang zum
Riedfurggi. Nun wenden wir uns westwärts und
gelangen in einigen Wegkehren hinunter bis gegen
das Unter Älpli (Pt. 1926 m) und steigen dort
westlich links hoch in die steil geneigte
Nordostflanke des Hundtschingel. Nach dem
Durchqueren dieser Flanke, die an zwei Stellen
mit Ketten und Drahtseilen gesichert ist, mündet
der Panoramaweg bei
Pt. 1940 in den markierten Winterweg, der von
den Bodenbergen über das Päuggenegg zur Kröntenhütte
führt. Beim grossen Holzkreuz geniessen wir
eine traumhafte Kulisse. Imposant wirken die
massigen Steilwände der Schlossbergkette,
vergletschert zeigt sich hinter dem Glatt Firn
die Spannortgruppe und wir staunen über die
weite Aussicht durchs Erstfeldertal hinaus
Richtung Schächental, Haldi und Strengmatt. Der
Abstieg führt uns über ausgedehnte Moorflächen
zwischen kolossalen Gneisblöcken am gut
eingerichteten Klettergarten vorbei zur
gastlichen Kröntenhütte (1903 m). Die
kürzere Variante führt zwischen Sunnig
und Mäntliser durch eine wilde Felslandschaft
hinauf in das schmale Felsentor des
Steinchelenfurggi (Ruchpass).