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Seewlistock
hiess die Kleine Windgälle einst. Sie trug den Namen seines darunter liegenden Sees. (Seewlisee Nebelbank) Gottlieb
Studer aus Bern war es, der den Berg 1831 mit Melchior Tresch, erstmals von
Norden her (touristisch) erstieg. Für die einheimischen Jäger und Strahler war
die Gipfelregion schon früher kein Neuland. Seewlisee,
2028m. Er
ist mit 9 ha der grösste und mit 20 m der tiefste aller natürlichen Bergseen
im Kanton Uri. Die Chronik zeigt, dass er als erster im Kanton aktiv
bewirtschaftet worden ist. Grosse kanadische Seeforellen mit über 10 Pfund
Gewicht wurden hier schon gefangen. Name:
starke "Gälle, gellen" , heulen, schrill tönen, pfeifen, (beim
Wind) dem Wind ausgesetzte Stelle. 1853:..."
Sein Name soll daher entstanden seyn, dass die Winde, namentlich der Nordwind
mit furchtbarer Gewalt an die schroffen Felswände stossen und oft grosse
Steinplatten in die Luft hinaus tragen". Naturereignisse Mit
dem Bergsturz vom Pfaffenturm anno 1875 ging der Vorstafel "Evital
" zur Alp
Seewli für immer verloren. Nur noch der Name oberer und unterer Alpweg,
der den Chilcherberg mit dem Evital verbindet, erinnert an diese Zeit. Am
10. August 1936 ereignete sich an der Südwestwand der Kleinen Windgälle ein
grösserer Bergsturz. Felsmassen von 150'000 Kubikmeter lösten sich und verschütteten im
Silener Gemeindegebiet den darunter liegenden Alpstafel Ribiboden und ein
Teil der Liegenschaften Chieliger, Stock und Ländiberg. Seit dieser Zeit
werden die Felsmassen an der Kleinen Windgälle periodisch vermessen und
überprüft. Nachweis: UNB Bd. I - VI,
Hofmann, Berg und Gletscherfahrten, Aufzeichnungen Hans Murer, alt
Gemeindepräsident Silenen |