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Intschialp Alpbericht Korporation Uri 1908 Die Intschialp ( 1500- 2100 m) liegt im gleichnamigen Tale, das sich von Osten nach Westen hinzieht. Sie umfasst die Stafel Staldi, Oberkäsern, Rödelsbalm, Wichel, Seelisegg, Wildampfern, Ampfern, Schindlachtal, Siechrut und Siglisfad. Das Terrain ist mittelsteil, es finden sich aber auch steile Planken. Die Gräser sind durchwegs schlecht, indem es fast überall nätschhaltig ist, mit Ausnahme der hinten im Tale liegenden Stäfel; die Fruchtbarkeit richtet sich nach der Lage. Das Gebiet ist mit Steinen übersät und von Alpenrosen, Bergerlen stark überwuchert, auch ist sehr viel Nätsch vorhanden. Die Wege sind überall in schlechtem Zustande. Die Stäfel Rödelsbalm, Wichel und Wildampfern sind wasserarm, an den übrigen Osten ist in dieser Hinsicht kein Mangel bemerkbar. Das in den Geissweiden gesammelte Heu wird ausschließlich zu Tale befördert, auf der Alp kommt keines zur Verfütterung. Als Brennmaterial werden Alpenrosen und Erlen verwendet, solche sind meistens in der Nähe vorhanden, mit Ausnahme zu Siglisfad, hier ist der Transport sehr beschwerlich. Zu Staldi finden sich drei Ställe, in den andern Stäfeln sind keine vorhanden. Dagegen ist an jedem Ort eine Hütte, immerhin in einfacher Verfassung. Der Besatz betrug pro 1908 19 Kühe, 7 Zeitrinder 27 Maisrinder und 14 Kälber= 44 Kuhessen. Der Ertrag darf aber zu 48 Kuhessen berechnet werden. |