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Bildernachweis  Danke Chris + Antonella

Blick ins Maderaner - Brunnital

Das einsame Brunnital mit der stattlichen Steinbockkolonie, den stiebenden Wasserfällen, der unberührten Flora mit den verschiedenen Orchideen - und Lilienarten ist ein noch unbekanntes Tal. Ein Tal voller Naturschönheiten, ein Tal, das es zu entdecken gilt.

Ausgangshütten: 

Hinterbalmhütte

Cavardirashütte

Karte Brunnital 

Hinterbalmhütte im Maderaner- Brunnital

1817 m.ü.M
Bristen

Kontakt
Tel. Hütte     041 883 19 39
Privat            041 883 15 58
Mobile          079 235 54 20
Geöffnet/ Bewartet
Juni bis Oktober durchgehend, übrige Zeit auf Anfrage.

Plätze
45 Schlafplätze.

Zugang
1. Mit dem Auto oder öffentlichem Bus bis zum Parkplatz der Luftseilbahn Golzern (Bristen), von dort bis zur Hütte, ca. 3- 3,5 Std.
2. Von Gufern (Taximöglichkeit von der Talstation Luftseilbahn Golzern bis Gufern, Auskunft beim Hüttenwart), ca. 1,5 Std.
3. Von der Hüfihütte ca. 1,5 Std.
4. Von der Cavardirashütte ca. 3- 3.5 Std.

Die Hinterbalmhütte liegt auf 1817 m ü. M. eingangs des Brunnitals im Maderanertal.
Sie wurde ca. 1864 zum ersten Mal bewohnt.
Dazumal diente sie vor allem als Wildheuer- und Schäferunterkunft.
Bis in die 70er-Jahre gab es nur Heulager. Heute ist sie mit dem üblichen Hüttenkomfort
ausgerüstet und bietet ca. 45 Besucherinnen und Besuchern in drei behaglichen
Massenlagern guten Platz. Sie verfügt im Sommer und Winter über gutes Quellwasser

Ab Hinterbalm führt ein guter Weg über Waltersfire bis Liegegg weiter ins Brunnital hinein. Die Vegetation wird immer karger, dafür können Sie mit etwas Glück an den Berghängen Steinwild beobachten.

Entlang dem wilden Brunnibach erreicht der Bergweg am Bocki vorbei den Brunniboden und die Ruinen von Brunnistafel und über Ochsenplanggen und Griess den Bündner Biel. Nun beginnt der Weg auch immer mehr anzusteigen. Über mehrere Felsstufen und mit Hilfe von Halteketten gelangt man zur großen Markierung (2483 m ). 

Bild: Brunnistafel

Neu leitet der Weg nun südwärts zu einem gut sichtbaren Steinmann. Dann zwängt sich die Route zwischen dem Ende des Brunnifirns zur Furcla da Cavardiras. Wir tauchen ein in eine Welt aus Eis und Stein und bewältigen die leicht leicht ansteigende Route zur 2649 m über Meer gelegenen Cavardirashütte der Sektion Winterthur SAC.Marschzeit

Hinweg ca. 3 ½ Std.

Marschzeit Rückweg ca. 3 Std.

 

 

Bild: Schwemmebene im Brunniboden
mit Chli Düssi im Hintergund

Naturparadies

Das einsame Brunnital mit der stattlichen Steinbockkolonie, den stiebenden Wasserfällen, der unberührten Flora mit den verschiedenen Orchideen - und Lilienarten ist ein noch unbekanntes Tal. Ein Tal voller Naturschönheiten, ein Tal, das es zu entdecken gilt.

Cavardirashütte

Lage, Beschrieb  Die Cavardiras Hütte liegt etwas östlich der Fuorcla da Cavardiras auf einem Felskopf auf 2649 m. ü. M.. Eingebettet in eine Hochgebirgswelt fern von Strassen und Touristenrummel ist sie Ausgangspunkt für Touren in einer intakten, unberührten Berglandschaft. Im Osten, wo die Sonne über dem Piz Cavistrau auf geht, erhebt sich mächtig die Tödi Westwand. Gegen Westen die hochalpine Gletscherwelt des Brunnifirns an dessen Ende sich der Oberalpstock erhebt, mit 3327 m der höchste Berg der Umgebung. Steinböcke, Gemse, Adler und Schneehühner aber auch Schneehasen und Füchse sowie zahlreiche Blumen und Gräser zeugen von der Vielfalt von Fauna und Flora dieser hochgelegenen Regionen.

 http://www.cavardiras.ch/

Oberalpstock 3327m 

Wohl der schönste Aussichtsberg der Region. Das Panorama umspannt den ganzen Alpenbogen von Ortler und Bernina im Osten über die Berner- und Walliser-4000er bis hin zum Mont Blanc im Westen. Der Oberalpstock galt lange Zeit als unzugänglich, es war Placidus a Spescha der 1797 mit diesem Ruf aufräumte. Knapp hundert Jahre später, am 5. Januar 1896 wurde er als erster Hochgipfel der Alpen mit Skiern bestiegen. Ausgangspunkt Cavardirashütte 

Zeit Aufstieg 2.5  bis 3 Std. Abstieg 1 bis 1.5  Std. Schwierigkeit leichte Gletschertour Ausrüstung Gletscherausrüstung, ab August auch Steigeisen LK Amsteg 1:25'000 Disentis 1:50'000

Bild: Brunnigrätli

Weg von Golzern bis Cavardiras

Die Talstation der Golzernbahn, ca. 1.5 km östlich von Bristen ist Endstation der Postautoverbindung Amsteg–Bristen. Hier beginnt der eindrückliche, lange Aufstieg. Durch das romantische Maderanertal entlang dem wilden Chärstelenbach bis zur Alp Guferen. Der Wegweiser weist uns auf die andere Bachseite wo wir zum Abzweiger Blindensee 1375m gelangen. Erneut den Bach überquerend steigt der Weg steil an zum Hinterbalm (Übernachtungsmöglichkeit). Man erreicht den Brunniboden und wechselt danach auf die linke Bachseite um über Bündner Biel die letzte Steilstufe zu erreichen. Unter dem Eindruck der Eismassen des Brunnifirns steigen wir ein mit Ketten gesicherte Wegstück hoch zum sogenannten Seezeichen, von da dem Hang entlang und auf dem neuen Wegstück (die alte kettengesicherte Passage umgehend) dem Brunnifirn entgegen. Am Gletscherrand 2619m wenden wir uns nach Osten zur Cavardirashütte.

Bild: Brunnipass

Zugang von Disentis
Im oberen Dorfteil von Disentis befindet sich die Talstation mit Parkplätzen der Luftseilbahn zur Caischavedra. Von der Bergstation auf 1860m dem markierten Wanderweg folgend zum Lag Serein 2072m. Weiter dem Weg folgend die Val da Lag Serein hoch, vorbei an P 2432 und immer den weiss-blau-weissen Markierungen folgend zu P 2586 unter das Brunnigrätli. Durch Geröll zum Fusse einer Kehle, (grosse Markierung) diese hinauf zum Brunnipass 2793m. Von der Passhöhe hält man sich zuerst westlich um nach ca. 250m auf den fast spaltenfreien Gletscher abzusteigen. In NE Richtung zu P 2619 und in kurzem Gegenanstieg zur Hütte 2649m. Während der Bewartungszeit ist der Weg über den Gletscher markiert und allfällige Spaltenübergänge gesichert.

Markierte alpine Wanderung mit Wegsicherungen

 Zeit  3.5 bis 4.5 Std