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Gitschenhöreli

In der Zeitung " Urner Wochenblatt" erschienen 1887 die Mitteilungen von der Erstbesteigung des Gitschenhöreli durch den Altdorfer Apotheker Franz Huber mit seinem Führer J. Tresch, dem "roten Tresch" (Josef Tresch - Jauch 1836 - 1916) von Bristen. Die Begehung wurde angezweifelt und erst 1916 anerkannt, als im Sattel zwischen Brunnistock und Gitschenhöreli eine aufgefundene Flasche mit Inschrift die Besteigung der Seilschaft Huber- Tresch erhärtete. Schon bei der Namensgebung der Nadel war man unterschiedlicher Meinung. Obwohl sie dem Brunnistock vorgelagert ist, vertrat die Landestopographie die volkstümliche Version und bezeichnete sie als Gitschenhöreli. Eine ca. 20 Meter hohe Eisenleiter, lanciert 1951, sollte die Ersteigung von der Surenenseite her erleichtern. Als jedoch eine ganze Schulklasse samt Lehrer aus dieser steilen Felsstufe gerettet werden musste, wurde die Leiter wieder entfernt.