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Nach der
nächsten Steilstufe, bei Murmetsbüel, dringt
der Pfad endgültig in eine steinerne Welt ein.
Rauer werdend, aber durchwegs markiert, steigt
er durch eine schuttgefüllte, im Frühsommer oft
schneebedeckte Mulde zur Fellilücke an; 2478 m,
3 h15'. Der Hüttenwart gibt gerne Auskunft
über die momentanen Schneeverhältnisse, aber
auf jeden Fall sind Wanderstöcke sehr zu
empfehlen.
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Bilder: www.edlibaer.ch
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Müde Wanderer können von hier aus
in rund einer Stunde den Oberalppass gewinnen und dort
den Zug besteigen. Lohnend ist, die
Wanderung von der Fellilücke bis zum Nätschen
ob Andermatt fortzusetzen. Hoch über dem
Oberalpsee durch führt der Weg fast horizontal
um den Schneehüenerstock herum. Am kleinen, glasklaren
Lutersee vorbei, immer nur wenig absteigend,
weitet sich der Blick ins liebliche Urserental.
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Blick Richtung Maighelstal und
Richtung Oberalppass |
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Bild Lutersee: www.edlibaer.ch |
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Nach dem
Stöckli wird der Weg zum Strässchen und führt
hinunter zum Nätschen; 1841 m, Station der
Furka - Oberalp - Bahn. Wer die Tour
verlängern will, wählt bei Stöckli -
Nätschen die markierte Route durch den Bannwald
hinunter zum Bahnhof Andermatt.
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Von
der Hütte auf dem markierten Weg nach Vorder
Waldi wo ein Steg über den Fellibach führt.
Der Weg steigt nun steil an, überquert den Pörtlibach
am oberen Ende der Felsen auf ca. 1775m und
erreicht die Ruinen von Pörtlistäfeli 1872m.
Erneut den Bach querend über einen steilen Hang
hoch zum ebenen Boden von Hinter Pörtlistäfeli.
Vorbei an grossen Blöcken in E-Richtung, über
eine weite Geröllhalde und zum Schluss durch
eine Schuttrinne zur Pörtlilücke 2506m. Von
hier kann der Ruchen 2812m im nicht schwieriger
Felskletterei bestiegen werden (SAC Clubführer
Urner Alpen Ost). Von der Lücke auf markierten
Wegspuren durch grosse Blöcke und durch eine
schuttige Grasrinne. Am Hubel vorbei und einen
Bach querend zur Hütte von Hinter Spillaui P
2355. Auf dem Weg nördlich der Hütten von
Spillaui vorbei nach Felli und weiter zur Etzlihütte
2052m.
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Urner Führer 1905: "Treschhütte. Privateigentum von
J.Jauch, Bristen und Führer M. Wipfli in Silenen".
Der 1875 geborene Michael Wipfli, verheiratet
mit Berta Zgraggen aus dem Stamm der 'Dubel-
Zgraggen' war einer ersten Skihersteller. 1911
lies er seine Erfindung bei Eidg. Amt für
geistiges Eigentum patentieren. Vor der
Emigration (1914) verkaufte er seinen Anteil
Treschhütte und versuchte das Glück im Westen
Kanadas. "Möge diesem intelligenten
Führer auch das weitere glücken", schrieb
damals die Urner Presse.1923 hat die im Bezirk
Affoltern beheimatete SAC - Sektion "Am
Albis" von der Gemeinde Gurtnellen
die frühere Behausung des J.J. Tresch erworben
und ausgebaut. Anstelle der baufällig
gewordenen Holzhütte wurde 1947 der heutige,
massive Blocksteinbau ca. 100 m über dem
früheren Standort, am Eingang zum Vorder Waldi
gebaut und 1984 talseitig erweitert. Die Hütte
ist ein beliebter Ausgangspunkt für Bergtouren
über die Fellilücke zum Oberalppass oder nach
Andermatt und über die Pörtlilücke zur
Etzli-Hütte.
Bilder |
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Untergang
vom Waldi
In
Fellenen sind heute zwei Alpen. Vorder- und
Hinterwaldi. Die bildeten vor Zeiten ein
einziges prächtiges Berggut, Waldi genannt und
war im Besitz eines reichen Bauern. Dieser
hatte drei heillos schöne Meitli. Wenn allemal
zu Gurtnellen im 'grossen Haus' zur
Fasnachtszeit Tanz war, sagten die Musikanten,
sie fangen nicht an zu spielen, bevor die 'Waldi
- Meitli da seien. Und dann holte man sie
herbei. Nach vielen Jahren, als die drei Meitli
schon lange verheiratet waren, hörten die
Leute im Waldi eine Stimme rufen, sie sollen
fort. So drei Abende nacheinander. Aber
sie folgten nicht. Am vierten Abend brach ein
ungeheures Felsstück ob der Senntenhütte im
Vorderwaldi los und begrub einen grossen Teil
des schönen Bodens samt den Menschen und
Viehsennten. Müller, Sagen aus
Uri Bd. I
Literatur:
Das Fellital Seperatdruck Festschrift 75 Jahre
Sektion Am Albis 1972
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