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Alpentaxi : Tel. 041 885 19 09 Wanderrouten im Fellital Der Name der Hütte

Treschhütte

Fellilücke - Oberalppass Volkskundliches
Botanischer Rundgang Treschh.-  Etzlihütte Sagen aus dem  Urnerland
Das Fellital Maderaner - Rundtour Alpenkranz Uri
Felli- Tresch Römische Münze: Fellilücke Fellital Relief
Alpgebiet Fellital    Kreuz auf dem Taghorn  Karte Fellital
Fellibach   Lawine Fellital Fedenstock

Das abgeschiedene Urner Fellital  mit den kleinen Nebenästen Chlüser- Börtli - und Wicheltal, öffnet sich bogenförmig zwischen 'Meitschligen' und Gurtnellen und erstreckt sich in südlicher Richtung zwischen dem Rienzenstock und der Crispaltgruppe hinauf zur Fellilücke, die zum Oberalppass weiterleitet.  

    Karte 

Das nahezu unberührte Felllital wurde im Jahr 1936 vorerst mit einer Größe von 12, 2 km2  zum eidgenössischen Jagdbanngebiet erklärt und 1941 erweitert. Die gesamte Fläche umfasst heute rund 29 km2. 1947 beschloss die Urner Regierung, das Tal vorläufig 50 Jahre auch als Pflanzenschutzgebiet zu erklären. Damit wurde das Fellital ein großartiges Naturschutzgebiet, das für den Kanton Uri gleichsam die Bedeutung eines Nationalparks gewonnen hat. 

 Es bildet eine topographische Einheit und ist vom Massentourismus bis heute glücklicherweise weitgehend verschont geblieben. Das Schongebiet verfolgt den Schutz der Pflanzen, der Natur und Wiederaufbau eines gesunden Wildbestandes. Besonders lohnend ist ein botanischer Rundgang durch das Fellital.

 

Der Zugang erfolgt von der Fellibrücke steil hinauf durch den Wald zu den Hütten 'Felliberg' und dann sanfter ansteigend zum Rhonastutz (1370 m) und weiter zur  Treschhütte (1475 m)  Ein guter Pfad  führt durch das Fellital weiter nach Süden über Vorder- und Hinter Waldi  hinauf zur Alp  Obermatt, der letzten grünen Alpweide. 

Danke Franco  für die Bilder: http://giacomello.ch/

 

Oben: Alte Hütte in Fellital 1905

Unten;  Treschhütte 2007  im Fellital, 1475 m

Bild aus .http://www.sac-albis.ch/huetten/treschhuette-sac/
 
 

Blick zurück

Bild: www.edlibaer.ch

 Bild Obermatt im Fellital  www.edlibaer.ch  Bild unten: www.edlibaer.ch 

Bild: www.edlibaer.ch

 

Nach der nächsten Steilstufe, bei Murmetsbüel, dringt der Pfad endgültig in eine steinerne Welt ein. Rauer werdend, aber durchwegs markiert, steigt er durch eine schuttgefüllte, im Frühsommer oft schneebedeckte Mulde zur Fellilücke an; 2478 m, 3 h15'. Der Hüttenwart gibt gerne Auskunft über die momentanen Schneeverhältnisse, aber auf jeden Fall sind Wanderstöcke sehr zu empfehlen. 

              Bilder:  www.edlibaer.ch 

Müde Wanderer können von hier aus in rund einer Stunde den Oberalppass gewinnen und dort den Zug besteigen. Lohnend  ist, die Wanderung von der Fellilücke bis zum Nätschen ob Andermatt fortzusetzen. Hoch über dem Oberalpsee durch führt der Weg fast horizontal um den Schneehüenerstock herum. Am kleinen, glasklaren Lutersee vorbei, immer nur wenig absteigend, weitet sich der Blick ins  liebliche Urserental. 

http://giacomello.ch/Foto/touren/2005/

Blick Richtung Maighelstal  und Richtung Oberalppass

http://giacomello.ch/Foto/touren/2005/
 

Bild Lutersee:   www.edlibaer.ch

Nach dem Stöckli wird der Weg zum Strässchen und führt hinunter zum Nätschen; 1841 m, Station der Furka - Oberalp - Bahn.  Wer die Tour verlängern will, wählt bei Stöckli - Nätschen die markierte Route durch den Bannwald hinunter zum Bahnhof Andermatt.


Treschhütte - Pörtlilücke- Etzlihütte 

Bild: Schattig Wichel und Pörtlilücke (Seite Etzlital  Bild: http://giacomello.ch/

Von der Hütte auf dem markierten Weg nach Vorder Waldi wo ein Steg über den Fellibach führt. Der Weg steigt nun steil an, überquert den Pörtlibach am oberen Ende der Felsen auf ca. 1775m und erreicht die Ruinen von Pörtlistäfeli 1872m. Erneut den Bach querend über einen steilen Hang hoch zum ebenen Boden von Hinter Pörtlistäfeli. Vorbei an grossen Blöcken in E-Richtung, über eine weite Geröllhalde und zum Schluss durch eine Schuttrinne zur Pörtlilücke 2506m. Von hier kann der Ruchen 2812m im nicht schwieriger Felskletterei bestiegen werden (SAC Clubführer Urner Alpen Ost). Von der Lücke auf markierten Wegspuren durch grosse Blöcke und durch eine schuttige Grasrinne. Am Hubel vorbei und einen Bach querend zur Hütte von Hinter Spillaui P 2355. Auf dem Weg nördlich der Hütten von Spillaui vorbei nach Felli und weiter zur Etzlihütte 2052m.   

    


Urner Führer 1905:  "Treschhütte. Privateigentum von J.Jauch, Bristen und Führer M. Wipfli in Silenen". Der 1875 geborene Michael  Wipfli, verheiratet mit Berta Zgraggen aus dem Stamm der 'Dubel- Zgraggen' war einer ersten Skihersteller. 1911 lies er seine Erfindung bei Eidg. Amt für geistiges Eigentum patentieren. Vor der Emigration (1914) verkaufte er seinen Anteil Treschhütte und versuchte das Glück im Westen Kanadas. "Möge diesem intelligenten Führer auch das weitere glücken", schrieb damals die Urner Presse.1923 hat die im Bezirk Affoltern beheimatete SAC - Sektion "Am Albis"  von der Gemeinde Gurtnellen die frühere Behausung des J.J. Tresch erworben und ausgebaut. Anstelle der baufällig gewordenen Holzhütte wurde 1947 der heutige, massive Blocksteinbau ca. 100 m über dem früheren Standort, am Eingang zum Vorder Waldi gebaut und 1984 talseitig erweitert. Die Hütte ist ein beliebter Ausgangspunkt für Bergtouren über die Fellilücke zum Oberalppass oder nach Andermatt und über die Pörtlilücke zur Etzli-Hütte.  Bilder

Untergang vom Waldi

In Fellenen sind heute zwei Alpen. Vorder- und Hinterwaldi. Die bildeten vor Zeiten ein einziges prächtiges Berggut, Waldi genannt und war  im Besitz eines reichen Bauern. Dieser hatte drei heillos schöne Meitli. Wenn allemal zu Gurtnellen im 'grossen Haus' zur Fasnachtszeit Tanz war, sagten die Musikanten, sie fangen nicht an zu spielen, bevor die 'Waldi - Meitli da seien. Und dann holte man sie herbei. Nach vielen Jahren, als die drei Meitli schon lange verheiratet  waren, hörten die Leute im Waldi eine Stimme rufen, sie sollen fort.  So drei Abende nacheinander. Aber sie folgten nicht. Am vierten Abend brach ein ungeheures Felsstück ob der Senntenhütte im Vorderwaldi los und begrub einen grossen Teil des schönen Bodens samt den Menschen und Viehsennten. Müller, Sagen aus Uri Bd. I 

          Literatur: Das Fellital Seperatdruck Festschrift 75 Jahre Sektion Am Albis 1972