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Schwierigkeit
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weiss-rot-weiss
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Höchster Punkt
2227 m
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Karte 1:
25'000 1191 Engelberg
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Wanderkarte Uri Blatt
Schächental
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Wanderzeit
1 ½ Std.
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Der
enge, V-förmige Gebirgseinschnitt südöstlich der Kröntenhütte
zwischen dem Mäntliser und dem Sunnig, heisst Steinchälenfurggi oder
Ruchpass. Kurz nach dem Verlassen der Hütte steigen wir östlich vom
Obersee zwischen engen Felsen neben den Päuggenstöckli recht steil
hinauf in eine ausgeprägte Moränensenke. Grosse Felsblöcke,
Blockschutt, Geröll und eine eindrückliche Felslandschaft sind die
Merkmale des folgenden Aufstiegs und bei jedem Schritt wird deutlicher,
warum dieser Taleinschnitt Steinchälen heisst. Neben den Rot Stock wird
im Westen der Hängegletscher des Krönten sichtbar, dann windet sich
die Route steil hinauf in’s enge Felsentor und überquert auf 2657 m
das Steinchälenfurggi. Der wiederum stotzige Abstieg Richtung
Leutschachtal erfordert bei vorhandenen Schneefeldern Vorsicht. Eine
Schutt- und Grashalde leitet hinab zu einer Geländeterrasse und einige
Wegkehren tiefer ist unser Ziel in Sicht. Durch die grasdurchsetzte
Flanke folgen wir dem Bergwanderweg und erreichen in östlicher Richtung
über dem tiefblauen Niedersee die 2208 m hoch gelegene Leutschachhütte
der Sektion Zimmerberg SAC.
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Schwierigkeit
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Alpine
Route
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Höchster Punkt
2657 m
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Karte 1:
25'000
1191 Engelberg
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1192 Schächental
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Wanderkarte Uri
Blatt
Maderanertal
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Wanderzeit
3 ½ bis 4 Std.
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Panramaweg
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Die
weiss-blau-weiss
markierte Verbindungsroute zur Leutschachhütte
heisst "Panoramaweg". Anstieg
über den Rücken des runden "Päuggen", anschliessend durch
wilden "Hundtschingel"- teils mit Drahtseil und Ketten
gesichert - und über das nicht mehr bestossene Älpli hinauf zum
geheimnisumwitterten, tiefschwarzen Leidsee, dann weiter zu den
Gratzacken zum Leidseepass 2329m. Abstieg hoch über dem Leutschachtal -
wieder zum Teil mit Drahtseil gesichert- durch die stotzige, gras- und
felsdurchsetzte Flanke der "Chapferplanggen" zur schon lange
"gesichteten" Leutschachhütte,
2208m, der Sektion Zimmerberg SAC. Die Route geizt nicht mit
landschaftlichen Reizen und Aussichten, etwas kraxlige Stellen bringen
Abwechslung. Falls der Panoramaweg infolge viel Altschnee Probleme
aufweist, nehmen wir den etwas weniger ausgesetzten Weg über das
Steinchelenfurggi ( Ruchpass ) 2657m. Für konditionsstarke
Alpinwanderer steht von der Leutschachhütte auf der linken
Talseite des Leutschachtales unter den Glatt Planggen Richtung
Sunniggrathütte- Arni eine zusätzliche Route in den Urner Alpen zur
Verfügung.
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Schwierigkeit
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Alpine Route
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Höchster Punkt 2329 m
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Karte
1:
25'000
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1191 Engelberg
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1192 Schächental
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Wanderkarte Uri Blatt
Maderanertal
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Wanderzeit
3h45 bis bis 4 Std.
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Leutschachhütte-
Leidseepass- Kröntenhütte
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Von der Leutschachhütte der Sektion Zimmerberg SAC
führt der teils gesicherte Anstieg unter dem Ruchen zum Felsausläufer
des Chapferplanggenstockes. Dann erleichtern Halteseile den Weiterweg,
der durch felsdurchsetzte Grashänge und eingeschnittene Felsrunsen zum Grat
westlich der tiefsten Einsattelung (2400 m) weiterleitet. Eine
ausgeprägte Gebirgslandschaft entschädigt hier für die
Schweisstropfen des Aufstiegs. Über den leichten Verbindungsgrat führt
die Route oberhalb vom dunklen Leidsee weiter zum Leidseepass (2329 m)
hinunter. Nach dem Znünihalt am Ufer des geheimnisvollen Sees zieht der
Weg am Fusse des Jakobigers entlang zum Riedfurggi. Nun wenden wir uns
westwärts, gelangen in einigen Wegkehren hinunter bis gegen das Unter
Älpli (Pt. 1926 m) und steigen dort westlich links hoch in die steil
geneigte Nordostflanke des Hundtschingels. Nach dem Durchqueren dieser
Flanke, die an zwei Stellen mit Ketten und Drahtseilen gesichert ist,
mündet der Panoramaweg bei Pt. 1940 in den markierten Winterweg, der
von den Bodenbergen über das Päuggenegg zur Kröntenhütte führt.
Beim grossen Holzkreuz geniessen wir eine traumhafte Kulisse. Imposant
wirken die massigen Steilwände der Schlossbergkette, vergletschert
zeigt sich hinter dem Glatt Firn die Spannortgruppe und wir staunen
über die weite Aussicht durchs Erstfeldertal hinaus Richtung
Schächental, Haldi und Strengmatt. Der Abstieg führt uns neben
reizenden Moorflächen, kleinen Tümpeln und zwischen kolossalen
Gneisblöcken am gut eingerichteten Klettergarten vorbei zur gastlichen
Kröntenhütte.
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Schwierigkeit
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Alpine Route
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Höchster Punkt 2400 m
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Karte 1: 25'000 1191
Engelberg
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Wanderkarte Uri
Blatt Maderanertal
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Wanderzeit
4 ½ bis 5
Std.
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Achtung Altschneefelder |
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Hoch über der sonnigen
Geländeterrasse von Arni liegt unter dem aussichtsreichen Sunniggrat
(2033 m) die private Sunniggrathütte. Der gut markierte Zugang steigt
westlich vom idyllischen Arnisee vorerst in vielen Wegkehren recht
steil durch schattigen Gebirgswald an und erreicht auf 1778 m den
flachen Riedboden. Herrliche Tiefblicke zum Arnisee und eine
faszinierende aber auch geschützte Landschaft prägen den
Aufstieg, Legföhren mit ihren kleinen Zapfen, Riedgras und
Moorweiher säumen den Hüttenweg und in einer Mulde lädt ein kleiner
Bergsee zum Baden ein. Noch ein kurzer Anstieg, und vor uns liegt nach
rund zwei Stunden Aufstieg, die prächtig gelegene Sunniggrathütte
(1978 m). Nicht verpassen darf man den Aufstieg ( 15 Minuten) zum
weithin sichtbaren Gipfelkreuz vom Sunniggrat. Punkto Aussicht steht
dem vorgelagerten Gipfel nichts mehr im Weg. |
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Schwierigkeit
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Bergwanderweg
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Karten
1: 25'000 1212 Amsteg
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1192 Schächental
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Wanderzeit
1½
bis 2
Std.
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Herrliche
Ausblicke begleiten uns von der Sunniggrathütte über den Grat westwärts in den wildromantischen
Taleinschnitt Stockgruben. Steiler wird der Einstieg gegen den Ruchälplistock,wo
fixe Seile die Kletterei zum Gipfel erleichtern (2476m). Belohnt
wird der auf beiden Seiten abfallende Weiterweg gegen das
Gipfelkreuz des Jakobigers ( 2505 m ) mit einer traumhaften Rundsicht
vom Gotthardgebiet über die markanten Windgällen bis weit über den
Urnersee. Dort entscheiden wir bei gemütlicher Gipfelrast über den
Weiterweg. Steigen wir hinunter zum Leidseepass am pechschwarzen
Leidsee vorbei, gelangen wir in drei Stunden zur Kröntenhütte. Nach
dem dunklen Leidsee geht der Abstieg weiter gegen das Unter Älpeli
(1926 m) und dann westlich links ansteigend in die steil geneigte
Nordostflanke des Hundtschingels. Nach dem Durchqueren dieser Flanke,
die an zwei Stellen mit Drahtseilen und Ketten gesichert ist, mündet
die Route auf den Rücken zum aussichtsreichen Päuggenegg. Dort
folgen wir der grünen Kuppe des Oberseemandli und wandern über
ausgedehnte Moorflächen und zwischen grossen Felsbrocken unter dem
nördlichen Päuggenstöckli vorbei hinab zur gastlichen Krötenhütte
(1903 m).
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Schwierigkeit
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Alpine Route
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Höchster Punkt
2505 m
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Karten
1: 25'000
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1212 Amsteg
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1192 Schächental
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Alpine Route mit leichter Kletterei am Ruchälplistock
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Wanderzeit:
Arni – Sunniggrathütte 2 Std.
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Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich |
Achtung auf
Altschneefelder.
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Sunniggrathütte
- Kröntenhütte
6 bis
6 ½ Std.
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Von der
Bergstation der LSB Attinghausen- Brüsti (1534 m ), steigen wir
zuerst zum 140 m tiefer gelegenen Stausee in die Waldnacht ab und
wandern dann zwei km lang durch die Alpweiden des Waldnachterbodens bis
zum Sennenstein. Unmittelbar nach der Überquerung des Angibaches
(1463 m) beginnen in südwestlicher Richtung die weiss-blau-weisssen
Markierungen gegen das Guggital, wo wir auf 1560 m wiederum über den
Bach queren. Dann folgen wir den Wegspuren gegen das Stäfeli und
suchen durch Blacken und hohes Gras den Weiterweg bis auf die Höhe
von ca.1800 m. Bei vorhandenen Schneezungen im Guggitaler Schnee kann
man direkt gegen das hintere Angi ansteigen, sonst folgt man eher
etwas rechts den Markierungen Richtung Landeggen. Oberhalb vom
hinteren Angi ist das Gelände wieder weniger steil, dann steigen wir
über Schneefelder hinauf bis auf ca. 2400 m. Eine grössere
Markierung im Fels und ein Steinmann weisen den Weg in felsiges
Gelände. Es folgen in südöstlicher Richtung mehrere leicht
begehbare Felspassagen. Immer den Markierungen und den Steinmännern
folgend, gelangen wir zwischen dem Älplistock und dem Vorder Schloss
in die Senke der Älplilücke (2531 m). Ein grandioses Panorama
öffnet sich und obwohl wir auf der gegenüberliegenden Talseite
bereits die Fahne der Kröntenhütte über dem Fulensee sichten, steht
die steilste Partie noch bevor. Ca. 100 m östlich des tiefsten
Punktes beginnt in südöstlicher Richtung bei einem markanten
Steinmann der Abstieg über feinsplittriges Geröll hinunter in den
Grund des Erstfeldertales. Über Felspartien und Geröll gelangt man
bei 2400 m auf eine Grasnase zum Einstieg gegen die Älpliplatte.
Mehrere Ketten und Stahlseile führen auf einen Geröllrücken
hinunter, der meistens noch mit Altschneeresten hinterfüllt ist. In
der Falllinie steigen wir hinunter bis zum Punkt 2219, wo ein
Felsriegel mit Hilfe von Drahtseilen überwunden wird. Darunter geht’s
in westlicher Richtung dem Band entlang, das wiederum mit mehreren
Seilen gesichert, ist bis zur Rampe, die bei Pt. 2130 m zum
ausgedehnten Schuttkegel des Älpli weiterleitet. Die Markierungen
über Geröll und Grasbänder führen zum Pt. 1912 m, dann verlassen
wir das Grasband in westlicher Richtung und erreichen südwestwärts
drehend den Hoch Biel. Die Talsohle „uff den Gründen“ ist im
Abstieg östlich der Schlosslauwi schnell erreicht. Wenn die
Schneebrücken nicht mehr vorhanden sind, hilft eine Brücke über den
milchigen Grundbach. Dann folgen wir den dem Hüttenweg, drehen in den
felsigen Fulfad ab und erreichen auf 1706 m das Hochmoorgebiet des
Fulensees. Nach einem erfrischenden Bad im herrlich warmen See nehmen
wir neu motiviert die letzten 200 Höhenmeter in Angriff und erreichen
nach dem Zusammenschluss mit dem Geissfad, auf 1903 m ü. M. die
Kröntenhütte.
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Schwierigkeit
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Alpine Route
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Höchster Punkt
2531m
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Karte 1:
25'000
1191 Engelberg
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Wanderkarte Uri Blatt Schächental
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Wanderzeit: Brüsti- Älplilücke
4 Std.
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Ausgesetzter Abstieg über die Kalkplatten
der Älpliplatte.
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Älplilücke- Kröntenhütte
2 ½ Std.
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Trotz Fixseilen und Wegmarkierungen ist absolute Trittsicherheit
erforderlich.
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Variante
Von der
Bergstation der LSB Hofstetten- Wilerli folgt man der Naturstrasse
Richtung Oberwiler bis zum Wegweiser Waldnacht- Surenen. Der Aufstieg
über den gut angelegten Surenenweg neben dem tief eingeschnittenen
Bockitobel ist geprägt von der unglaublich steilen Bockiflue. Beim
Stausee des Erstfelder Kraftwerkes in der Waldnacht trifft man auf die
obige Route und folgt ihr durch die Alpenweiden im Waldnachterboden
bis zum Sennenstein.
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Wanderzeit
LSB Wilerli- Waldnacht
1 ½ Std
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Kröntenhütte
- Aelpeligriess - Brusti
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Von der
Kröntenhütte steigt man auf dem Hüttenweg hinab zum Fulensee
und weiter durch den Fulfad bis in den Talgrund „uff den
Gründen“ ab. Dort verlässt man den Hüttenweg und steigt
östlich der Schlosslauwi im Zickzack entlang der
weiss-blau-weissen Markierungen bis ca. 1860 m zum Hoch Biel auf.
Ein gut sichtbares Band ermöglicht den Zugang von Osten her über
Pt. 1912 zum Geröllfeld des Älpli. Durch dieses steigt man
rechts haltend (evtl. Schneereste) hinauf bis zu einer Rampe (2130
m) und folgt den Fixseilen Richtung Älpliplatte. Das ansteigende
Band führt am Fusse eines Felsriegels ostwärts und ist mit
mehreren Fixseilen abgesichert. So erreicht man Pt. 2219 und
steigt auf einer Grasnase in der Falllinie wiederum gesichert bis
ca. 2400 m auf. Hier dreht man nach Nordwesten ab und zielt mehr
oder weniger in direkter Linie auf den Sattel der Älplilücke.
Felsige Passagen und feinsplittriges Geröll aus Kalkschiefer
leiten hinauf zum gut sichtbaren Steinmann ca. 40 m östlich des
tiefsten Punktes in die Älplilücke (2531m). Der Abstieg NNW -
Richtung Guggital ist weiss-blau-weiss markiert (Vorsicht bei
Schneefeldern). Auf der Höhe von ca 2400 m steigt man durch eine
offene und nur mässig steile Flanke über mehrere Felspassagen
hinab gegen Landeggen zum Hinter Angi (ca.2050 m). Die
geschützten Edelweiss lassen wir stehen und folgen dem Weg durch
das Guggital, queren auf ca. 1560 m den Bach und erreichen
mühelos den hinteren Waldnachterboden. Nach dem langen Weg durch
die die ebenen Alpweiden entscheiden wir in der Nähe des Stausees
Waldnacht beim Bachhüttli über den Weiterweg. Um die Seilbahn
Brusti- Attinghausen zu erreichen, sind rund 150 Höhenmeter
Aufstieg zu überwinden. Wir können auch den Abstieg durch den
Viehweg nach dem Oberwiler unter die Füsse nehmen und weiter zur
Bergstation der Wilerli Seilbahn wandern. Wer noch nicht genug
hat, dem steht der Abstieg durch die Waldungen des „Titschi“
nach dem Erstfeldertal als Dessert zur Verfügung.
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Schwierigkeit
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Alpine Route
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Höchster Punkt 2531 m
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Wanderkarte Uri
Blatt Schächental
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Wanderzeit Kröntenhütte- Älplilücke
3 ½ Std.
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Ausgesetzter Aufstieg
über die Kalkplatten der
Älpliplatte.
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Trotz Fixseilen und guten Wegmarkierungen ist Trittsicherheit absolut
erforderlich.
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Älplilücke-
Waldnacht - Brusti
2 ½ Std.
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Erstfeld
- LSB Wilerli - Alp Matt - Hoch Biel - Älplilücke 2531m -
Guggital - Waldnacht- LSB Wilerli - Erstfeld
Die Älplilücke liegt in der Kette der Sunnigen Stöcke, welche sich
nördlich des Erstfeldertals zum Schlossberg hinzieht und den Zugang
zum Guggital ermöglicht. Diese Kette zu umrunden ist eine Alpine
Route in grandioser Gebirgslandschaft. DieTour beginnt auf der
Bergliegenschaft Wilerli (1065m). Sie wird mit einer luftigen LSB
erreicht. Von Wilerli geht's berauf bis zum Bogli und dann auf dem
Höhenweg im Auf und Ab, hoch über dem Erstfeldertal zur Alp-Matt bis
nach Hoch Biel (1815m), östlich von Schlosslaui. Diesen Punkt
erreicht man in 2 1/2 -3 Std. Ab Hoch Biel geht es dann ziemlich steil
aufwärts, vorerst im Geröll, später über Kalkplatten, Bänder und
feinsplittriges Geröll in ca. 21/2 Std. zur Älplilücke (2531m). Die
Aussicht auf die wilde Umgebung des Schlossbergs-Krönten-Jakobiger
ist traumhaft. Nach gebührender Rast steigen wir ab ins Guggital. Auf
dem Guggitalfirn geht es dann zügig hinunter bis in den Talboden der
Alp Waldnacht. Von der Waldnacht geht der Weg auf dem alten Surenenweg
hinab bis zur Abzweigung Richtung bis Bergstation Wilerli. LSB.
Variante: Von der Waldnacht noch ca 20 Minuten zur Bergstation der
LSB- Brüsti aufsteigen. LSB nach Attinghausen. Einzelne Stellen zur
Älplilücke sind abgesichert, Trittsicherheit ist
Voraussetzung.
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Aufstieg: ca. 1450 Hm, Zeit ca. 5 Std
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Abstieg: ca. 1100 Hm, Zeit ca. 21/2 bis 3 Std.
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Der ebene Weg von
der Kröntenhütte zum Obersee überquert bei der Brücke dessen
Auslauf und steigt rechts gegen das Oberseemanndli an. Vor dem letzten
Aufschwung zweigt die Route links gegen den Grat, dem er bis zum
Steinmannli auf dem Graw Stock (2456 m) folgt und über
glattgeschliffene Felsen und Firnfelder das obere Graw (2570 m)
erreicht. Vor uns liegt der weite Gletscher des Glatt Firns, den wir
in nächsten zwei Stunden angeseilt durchwandern. Doch Halt! Im Kopf
prägen wir uns zuerst die spaltenärmste Variante ein. Erst dann
ziehen wir die Spur in leichtem Linksbogen gegen die westlichstenFelsrippen
des Schwarzstöckli. Eine faszinierende Hochgebirgswelt umgibt die
Route. Senkrecht fallen die Steilwände des Schlossbergs in die Tiefe
und die verwitterten Türme der versprengten Spannortgruppe vermitteln
einmaliges Bergerlebnis. Zwischen dem Schwarzstöckli und östlich vom
Gross Spannort umgeht die alpine Route das Spaltengewirr und erreicht
nach einer Gletschermulde mit kleinem Gegenanstieg das auffällig
gelblichrote Dolomitgestein der Schlossberglücke (2627 m). Wieder
festen Boden unter den Füssen steigen wir über Schneefelder und
Griessschutt neben der mächtigen Schlossberg- Südwestwand ab und
freuen uns, nach fast 700 m Abstieg auf der 1956 m hoch gelegenen
Spannorthütte Kalorien nachschieben zu können.
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Schwierigkeit
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Alpine Route
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Höchster Punkt 2780 m
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Karte 1: 25'000 1191
Engelberg |
1192 Schächental
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alpine Erfahrung
notwendig
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Wanderkarte Uri Blatt Maderanertal
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Gletscherausrüstung,
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Wanderzeit
5 ½ Std.
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In ungeheurer Steilheit
schießt aus dem Geröll über der Spannorthütte die nahezu 800 Meter
hohe und einen Kilometer breite Schlossberg- Südwestwand senkrecht in
die Höhe. Nach verschiedenen Versuchen wurde hier 1971
Klettergeschichte geschrieben. Kurt Grüter und Gerry Egloff
durchstiegen in insgesamt 12 Tagen und 7 Biwaks die bisher als
unbesteigbar geltende Wand. Der Abstieg von der Spannorthütte zur Alp
Stäfeli folgt den Wegkehren des schmalen, grasbewachsenen
Geissrückens, mal links vom Grat, mal rechts davon. Beim Stäfeli
überquert der Weg den jungen Stierenbach und nimmt eine erste
Steilstufe Richtung Blackenalp in Angriff. Hier, wo der Sage nach das
Greiss von Surenen vor einer Jungfrau kapitulieren musste, verweilen
wir gerne bei den Urner Älplern und geniessen in der gastlichen
Hütte einen unverfälschten Urner Kaffee. Der Weiterweg neben den
Felswänden des Blacken- und Brunnistocks wird nun steiler und
erreicht nach einer kleinen Schutzhütte den Surenenpass (2291 m).
Doch eigentlich ist dies falsch, denn bei den Urnern geht man: „Uber
d’Eggä“. Der Abstieg über die noch vorhandenen Schneefelder geht
zügig voran. Vorbei am Angistock gelangen wir zum Nussfrutli, (1953
m) und über den Geissrüggen auf gut gesichertem Grat gegen das
floristisch interessante Gebiet des felsigen Chraienhöreli. Nach dem
Grat folgen wir dem Alpweg und steigen durch lichten Bergwald mitten
durch das buntscheckige, farbenprächtige Pflanzenschutzgebiet
zur aussichtsreichen Sonnenterrasse des Ski-
und Berggasthaus Z'GRAGGEN im Brüsti ab.
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Karte 1: 25'000
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Höchster Punkt 2291 m
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1191 Engelberg
1192 Schächental
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Wanderkarte Uri
Blatt Urnersee
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Spannorthütte - Brüsti
6 bis
6 ½ Std.
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