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Der Stierenbach

Die sagenumwobene Alp Surenen, Ursprung des Urner Wappentieres, wird durch den Stieren Bach durchflossen. Dieser vollständig natürliche und unverbaute Bergbach gliedert sich auf den rund fünf fischereilich interessanten Kilometern in drei Abschnitte. Einige hundert Meter oberhalb dem «Blackenchappeli» sind die ersten Forellen anzutreffen. Nach dem Brücklein bei der Blackenalp bachabwärts nimmt der Bestand rasch zu. Kleinere und grössere Wasserfälle und Gefällstufen wechseln mit eher flachen Strecken ab. Im Seitenbach, der vom Blackenboden einmündet, waren die Besatzbemühungen wenig erfolgreich. Im unteren Teil der Blackenalp, man kann sich das an der Geländeform leicht vorstellen, bestand vor Jahren ein Stauseeprojekt. Die Gemeinde Engelberg wehrte sich erfolgreich dagegen. Auf einer Höhenkote von 1630 m setzt der Stäuberfall die erste markante Zäsur. Das Wasser stürzt in Kaskaden rund 130 Meter in die Tiefe. Dann folgt eine durch Felsbrocken stark strukturierte Strecke mit einigen Lawinenzügen am Stäfeli vorbei über eine grössere Geländestufe. Der letzte Kilometer bis zur Grenze zwischen Uri und Obwalden, beim Restaurant Alpenrösli, wird oft durch Murgänge beeinträchtigt und gilt als eher fischarm.