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Alpine Routen im Gotthardgebiet Nebst den Bergwanderwegen gehören die beschriebenen Wanderungen in die Kategorie: Alpinwandern und Alpine Routen. Man bedenke, dass diese Routen, mit Ausnahme des Weges von Realp, durch eine hochalpine Gegend führen und nur zum Teil markiert sind. Eine zweckmässige Ausrüstung mit guten Schuhen, Regen- und Sonnenschutz, Karte und Kompass ist deshalb sehr empfohlen. Eine Anfrage in der Hütte für die aktuellen Verhältnisse ist sehr empfohlen.
Von Realp zur Rotondohütte, einfachster Weg Von Realp (1538 m) zum Teil auf einem guten Wanderweg, zum Teil auf einer Militärstrasse Richtung Oberstafel. Beim Punkt 2155, in Gehrichtung rechts, auf einem gut ausgetretenen Weg um das Helig Egg zur Hütte. 3 bis 3 1/2 Stunden. Die Militärzentrale Andermatt erteilt unentgeltlich Bewilligung um die Militärstrasse bis Oberstafel (2220.5 m) zu befahren. Die Bewilligungen können schriftlich bei der Militärzentrale bestellt (Tel 041 888 81 11) werden oder in Andermatt persönlich direkt abgeholt werden. Von Oberstafel in auf gutem Weg in knapp einer Stunde zur Hütte. CSS-Wandertipp für Familien: Rotondohütte SAC Gesamt-Wanderzeit 4,75 oder 7 Std., auch für kleinere Kinder geeignet. Im Gotthard-Massiv sind tatsächlich Steinadler zu Hause. Wer scharfe Augen hat und sich hie und da eine Pause gönnt, entdeckt vielleicht einen der edlen Vögel beim Kreise ziehen oder wie er ohne Flügelschlag den Berghängen entlanggleitet.Gestartet wird der Aufstieg in Realp. Bis dahin führt Sie die Bahn. Mit dem Taxi können Sie sich den Aufstieg auf 1,25 Stunden verkürzen. Ansonsten dauert die Wanderung 3,5 Stunden. Sie führt erst das Tal hinan und zieht dann kurz vor Ende der befahrbaren Strasse rechts hinauf. Ab hier sind noch 400 Höhenmeter zu bezwingen. Erst einmal bei der Hütte, die 2569 Meter über Meer liegt, angelangt, erwartet Sie eine kürzlich umgebaute Hütte, die auch für Familien attraktiv ist. Kristallklare Seen, grosse Steinblöcke zum Kraxeln, Kletterrouten und vieles mehr laden zum Erkunden der Umgebung ein. Wer will, kann sich auch den nahen Witenwasserngletscher zeigen lassen. Mit grösseren Kindern können Sie eine anspruchsvollere Variante zum Absteigen wählen. Dieser Weg führt zuerst über den Rottälligrat auf den Stelliboden hinunter zur Oberen Chäseren und schliesslich wieder nach Realp. Sie werden dafür etwa 3,5 Stunden unterwegs sein. Mit kleinen Kindern marschieren Sie am besten die Aufstiegsroute wieder zurück. Rotondohütte SAC, bewartet von Anfang Juli bis Ende September, 92 Schlafplätze, Tel. 041 887 16 16. Wanderkarte 1:50000, Nr. 265 /Wanderkarte Uri: Blatt Urserental Vom Gotthardpass zur Rotondohütte, einfachere Variante
(EB) Lohnende Wanderung durch eine ständig wechselnde Umgebung. 5 Stunden von der Galleria Banchi. Kombination der Routen 504, 499 und 496 des SAC Clubführers Gotthard (1995). Von der Galleria Banchi (Postautohaltestelle) auf gutem Weg zum Punkt 2045, unter dem Pizzo di Fieud durch zur Posso di dentro (Punkt 2090). Beim Punkt 2063 steigt der Weg an Richtung Punkt 2454 und von dort im Zickzack zum Cavannapass (2613 m). Vom Cavannapass auf dem ausgeprägten Weg auf dem Grat Richtung Westen, bis sich der Grat verschmälert, wo man fast waagrecht in die Nordabdachung quert und schliesslich mit etwas Gefälle den Hüenersattel (Pt. 2695 m) erreicht. Vom Hüenersattel in weitem Bogen unter dem Witenwassernstock hindurch zur Hütte. Vom Gotthardpass zur Hütte, anspruchsvollere Variante
(EB) Lohnende Wanderung durch eine ständig wechselnde Umgebung. 6 Stunden vom Gotthardhospiz. Kombination der Routen 571, 503, 499 und 496 des SAC Clubführers Gotthard (1995). Das Stück vom Passo di Lucendro über die Cresta del Poncionetto zur SE-Flanke des Pizzo Lucendro ist schmal und sehr exponiert. Hier ist Trittsicherheit absolut erforderlich. Vom Gotthardhospiz (2091 m, Postautohaltestelle) zum Lago di Lucendro und an dessen Nordufer zur Alpe di Lucendro (2189 m). von dort auf einem guten Weg Südwärts zum Passo di Lucendro. Dort auf dem Weg gegen Süden durch die Cresta del Poncionetto durch die SE-Flanke des Pizzo Lucendro zu einem Sättelchen knapp nördlich von Pt. 2508.6. Weiter auf dem Weg bis unterhalb des Cavannapasses und dann im Zickzack auf den Übergang (2613 m). Vom Cavannapass auf dem ausgeprägten Weg auf dem Grat Richtung Westen, bis sich der Grat verschmälert, wo man fast waagrecht in die Nordabdachung quert und schliesslich mit etwas Gefälle den Hüenersattel (Pt. 2695 m) erreicht. Vom Hüenersattel in weitem Bogen unter dem Witenwassernstock hindurch zur Hütte. Von Villa über den Passo di Cavanna zur Hütte
(EB) Route durch wildromantische Tessiner Alplandschaft. 4-41/2 Stunden von Villa, 31/2-4 Stunden von der Alpe di Fieud. Kombination der Routen 504, 499 und 496 des SAC Clubführers Gotthard (1995). Von Villa folgt man dem Weg, der in Kehren über die Traversa di Cavanna (1809.3 m) zur Cascina di Viei (2015 m) führt. Hierhin gelangt man auch von der Alpe di Fieud (ca. 2040 m) auf einem Alpsträsschen, das die Südhänge von Fibbia und Pizzo Lucendro quert. Nun steigt man westlich des Baches zur Cascina Nuova (2221 m) auf und erreicht nordwärts über Weiden den Cavannapass (2613 m). Auf dem ausgeprägten Weg auf dem Grat Richtung Westen, bis sich der Grat verschmälert, wo man fast waagrecht in die Nordabdachung quert und schliesslich mit etwas Gefälle den Hüenersattel (Pt. 2695 m) erreicht. Vom Hüenersattel in weitem Bogen unter dem Witenwassernstock hindurch zur Hütte. Von Bedretto über den Hüenersattel zur Hütte (EB) Route durch wildromantische Tessiner Alplandschaft. 31/2 Stunden von Bedretto oder Ronco. Kombination der Routen 497 und 496 des SAC Clubführers Gotthard (1995). Von Ronco (1487 m, Postautostation) oder Bedretto (1402 m, Postautostation) steigt man auf guten Wanderwegen zur Cascina dei Piani (2064 m). Von dort weiter über Weiden zum Lago dei Laboni (2315 m) und dann zum Hüenersattel (Pt. 2695 m). Vom Hüenersattel wendet man sich nordwärts und geht zum Seelein 2434 m. Von dort den Stangen des Winterweges folgend zur Hütte. Vom Furkapass zur Rotondohütte Alpine Wanderung durch wildromantische Landschaft. Besonders in Kombination mit dem Weiterweg auf den Gotthardpass interessant. 6 Stunden vom Furkapass. 1998 durchgehend von der Furka-Passhöhe markiert. Vom Furkapass (Postautohaltestelle) auf rot-weiss markiertem Wanderweg die NE-Flanke des Blaubergs über die Punkte 2552, 2621 und 2641 queren. Im Sattel zwischen den Punkten 2808 und 2745 beginnt die blau-weisse Markierung des Weges. Über die Deieren-Älpetli zur Gletscherzunge des Muttengletschers absteigen. Dort, je nach Verhältnissen, entweder den Gletscherbach oder die Gletscherzunge überqueren und wieder auf die Chrummegg (2427) aufsteigen. Von dort durch die N-Flanke des Rottällihorns (Pkte 2434, 2461.0, 2565, 2658) zum Pt. 2748.1. Nun wird der Rottälligrat für ca. 300 m nach Südwesten verfolgt, bis der Weg von diesem nach Süden zur Rotondohütte abzweigt. Von der Hütte auf den Gotthard- oder Furkapass
(EB) Die beiden Routen vom Gotthard- resp. vom Furkapass können auch in umgekehrter Richtung begangen werden. Die Überschreitung vom Furka- auf den Gotthardpass ist ebenso wie die Route in umgekehrter Richtung eine sehr lohnende Wanderung. Auf beiden Passhöhen Postautohaltestellen. |