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1834

Im Oktober  1834 wird mitgeteilt, dass "ein gewisser Josef Maria Lussmann von Silenen und ein gewisser Johann Baptist Berther auf der Strasse über das Krüzli erfroren seien".


1898

Seit 1895 wurde der Zürcher Polytechniker, Julius Franellich vermisst. 1898 wurde er  in Isenthal,  im sogenannten " kleinen Schlossberg", von Präs. Infanger,  sowie Johann Gasser und Gemeindeschreiber Bissig,  tot aufgefunden.
Am 6. August verunglückte in der Zahndlücke in der Göscheneralp beim Kristallsuchen ( Strahlnen)  Korporationsrat Johann Gamma, geb. 1841.


1901 

1901 fiel  die 26-jährige Engländern Miss  Jrafford auf dem Schlossbergletscher in eine tiefe Gletscherspalte und wurde dabei getötet. Zusammen mit ihrer Schwester weilte sie  in Engelberg und wollten nun führerlos über die Schlossberglücke nach Erstfeld und gleichentags wieder über den Surenenpass nach Engelberg marschieren.

1902
Am 28. September 1902 kehrte  der 1835 geborene Johann Josef Tresch, der " Felli- Tresch" nicht mehr vom Bristenstock zurück. Seine Gebeine wurden erst 21 Jahre später über dem Etzlichlüser gefunden.


1906

An einer steilen Halde " in der Stösse" am Rophaien stürzte der Silener Johann Josef Tresch tödlich ab.


1907

Am 21. März 1907  wurde der meteorologische Beobachter des Gotthardhospiz, der 43- jährige Altdorfer Franz Herger bei der Lucendrobrücke erfroren aufgefunden. Auch sein Vorgänger, Richard Fink schied 1904 durch Unglücksfall aus dem Leben. UW


1910
Im Januar 1910 erreichten zwei Deutsche, Walter Spohr aus Leipzig und Ernst Koslan aus Lausitz, beide am Polytechnikum in Zürich, auf  Skiern von der Claridenhütte kommend, die  Hüfihütte. Schwere Sturmwetter verhinderte ein Weiterkommen, sie waren in der Hüfihütte blockiert.
Nach verschiedenen fehlgeschlagenen Versuchen ins Tal abzusteigen, zogen sie nach  fünf Tagen Richtung Hüfigletscher um über den Claridenpass heimzukehren, wo sie nie eintrafen. Emotionale, handschriftliche Einträge im alten Hüttenbuch der zweiten Hüfihütte geben Aufschluss über die kritische Lage. Trotz intensiver Suche der verschiedenen Rettungsstationen blieben die zwei verschollen. 65 Jahre verstrichen, bis der Bergführer Sepp Zgraggen 1974 auf der Jagd unter dem Hälsifirn die  übriggebliebenen Utensilien der beiden Vermissten fand.  Die beiden hatten sich damals nicht getrennt,  sie gerieten in keine  Lawine, sie hatten sich auch nicht  verirrt. Sie hatten keine Kraft mehr und starben gemeinsam auf dem Hüfigletscher.


1910

3. August. An der Winterlücke (Göschenental) verunglückte der etwa 40- jährige Bankier Rud. Blendinger-Hirzel aus Basel, als er mit einem etwa 10jährigen Sohn und einem Freund und dessen Frau ohne Führer, aber angeseilt, auf der Seite der Göscheneralp abstieg. Er brachte durch Ausschlipfen die andern zu Fall, riß sie etwa 200 m weit mit sich hinab bis zu einem Felsvorsprung, wo er aus dem Seil glitt und noch weitere 1500 m hinab zu Tode stürzte. Alp. 1910,

8. August. Am Gotthard ist der in Gesellschaft gehende Maler Steinhäuser aus Stuttgart durch Absturz von Fels ums Leben gekommen

Am 18. September 1910  verunglückt eine Seilschaft von vier Gotthärdlern am Dammastock, wobei Zugführer Laurenz Vogt aus Erstfeld umkommt.

(18. September. Am Dammastock wurden vier Bahnbeamte aus Erstfeld (Kanton Uri) beim Anstieg über die Ostwand von der Göscheneralp aus durch eine Neuschneelawine beim Anseilen überrascht, und drei von ihnen, Walter Heß, Emil Hammer und Lorenz Vogt, kamen in einer Schneerinne ins Rollen, wobei Vogt, der 400—500 m weit gefallen war, sogleich getötet, Heß leicht und Hammer schwerer verwundet wurden. Alp. 1910,)

16. Mai. Beim Aufstieg zum Oberalpstock verunglückte der 26jährige Kaufmann Fritz Heidecke, in Zürich wohnhaft, der in Gesellschaft von vier mit Skiern, Schneereifen und Steigeisen ausgerüsteten Kameraden eine Pfingsttour unternahm, indem er, von der übrigen Kolonne getrennt marschierend, in einem Lawinenzug oberhalb Guferen zu Falle kam, 200 m tief abstürzte und von seinen Kameraden als Leiche aufgehoben wurde. 

Alp. 1910, pag. 118.

 

 


1911

20. August. Beim Abstieg vom Bristenstock verlor der alleingehende Tourist Zachmann aus Burgdorf auf dem Gletscher oberhalb des Bristenseelis das Leben durch Absturz in eine Gletscherspalte. Alp. 1911,

24. August. Am Pizzo Rotondo (Gotthardgebiet) glitt der in Baden (Kanton Aargau) konditionierende 27 Jahre alte Apotheker Konstantin Knöringer aus Neckarteilfingen bei dem entgegen dem Rate seines einzigen Gefährten unternommenen Versuch, in einem steilen, vereisten Schneecouloir der Nordseite stehend abzufahren, aus und wurde auf den Gerengletscher hinuntergeschleudert, wo er tot liegen blieb. Alp. 1911,

 

 

Am 30. Juli 1916

verunglückte beim Abstieg vom Krönte ins Gornerental ein Geschwisterpaar Friedrich aus Zofingen, indem sie nicht die richtige Route trafen und an steilem Hang abstürzten.

 

Am 27. Sept. 1917
 ereignete sich am Chly Spannort ein schwerer Bergunfall. Der damals bekannte  Zürcher Alpinist, Karl Seelig mit Urner Bergführerdiplom, stürzte zusammen mit Walter Hurter, Zürich, und Fräulein Cabanis aus Berlin in eine tiefe Randspalte. Die Bergung der drei Leichen aus der tiefen Kluft gelang erst einige Tage später und der Abtransport forderte einen Grosseinsatz aller Rettungsleute.


1919
Am Chli Schärhorn vermisst man heute noch zwei Berggänger.  1919 kehrte der Luzerner Gustav Baumann nicht mehr zurück und am Grießgletscher gilt seit über  50 Jahren der Unterschächner Anton Arnold als verschollen. 


9. September 1934
Basler Totentafel vom 1. Oktober 1933 bis 30. September 1934.  (Basler Jahrbuch 1935).
Rudolf Vögeli-Wenger (47jährig), Abwart des Dewetteschulhauses, Leonhard Tiehm-Kussmaul (59jährig). Abwart bei Goth & Co., und Hans Lehmann-Burgholter (28jährig) verunglücken bei einer Tour am Galenstock tödlich.  
Gleichentags werden ein Opfer der Berge die hier wohnhaften Emil Schmutz-Kreider (38jährig) und Wilhelm Sauter-Schatzmann (33jährig); ihre Leichen werden erst vier Tage später am Gletschhorn aufgefunden.


1935 

Am 20. Dezember 1935 löste sich am Westhang des Rophaien die gefürchtete Lauital- Franzenlawine. Das Schneebrett überraschte drei Holzer, Meinrad Arnold, Balz Ziegler und Bernhard Ziegler, die dort im Lauital beim Rüsten von Trämel beschäftig waren. Sie wurden samt den Baumstämmen erfasst und ca. 40 Meter weit getragen. Bernhard Ziegler gelang es dennoch zu alarmieren. Die kurz darauf eintreffende Hilfe fand die beiden anderen Holzer, Meinrad Arnold und Balz Ziegler schwer verletzt und tot. Die beiden Leichen lagen 1.80 m unter Schnee und zwischen Holz. Eine Stunde später, ging von der Nordseite des gleichen Berges, um 10. 30 Uhr, vom Buggigrat, die Fallzuglawine ob Sisikon gegen das Riemenstaldental nieder. Das Schicksal wollte es, auch hier waren drei Holzer an der Arbeit: Josef Maria Planzer- Zwyer, und dessen Sohn sowie Bannwart Franz Zurfluh. Zurfluh konnte aus dem Lawinental springen. J. M.Planzer - Zwyer und sein Sohn wurden in die Tiefe gerissen und konnten - durch das Aufschlagen auf den Felsabsätzen - stark verletzt, nur noch tot geborgen werden.


1940
Die Einweihung der erweiterten Kröntenhütte wurde von einem tragischen Unfall überschattet. Drei Mitglieder der Sektion Gotthard, Eugen Hedinger, Heinrich Spoerrer und Dr. Burckhard mit  seinem kleinen Töchterchen wollten am Tag der Einweihung von der Leutschachhütte über das Steinchälenfurggi zur Kröntenhütte gelangen. Dabei verfehlten sie die Abstiegsroute. Dr. Burckhard stieg mit seinem Töchterchen zurück, während die beiden anderen den falschen Abstieg fortsetzten. Dabei rutschte Eugen Hediger auf einem Schneefeld aus und fand dabei den Bergtod. Die Notsignale wurden von der Kröntenhütte her beobachtet, der Verunglückte lag an einer schwer zugänglichen Stelle in der Nordwand des Krönten. Die Leiche des Verunfallten konnte erst am Montag geborgen werden.    


1942
Unterhalb der Rossbodenalp, am Eingang des Unteralptales,  warf der weiße Tod den kalten Mantel über Josef Bonetti aus Andermatt.


1943
Nach der vielversprechenden Eröffnung der Bergsteigerschule Göscheneralp, verunglückt am Salbiten dessen Initiant, Bergführer Hermann Liechti.


1950
Bei der Fruttlauwi  im Maderanertal stürzte  1950 ein Zürcher über eine Fluhrampe zu Tode und eine  Stunde später ein Luzerner, sodass am selben Tag zwei Leichen  auf Schlitten talauswärts gezogen wurden.


1954   Menschliche Tragödie am Clariden


1958
Am 31. Juli verliert  Hans Rothenfluh in der Fulen - Westwand bei einen Absturz sein Leben.


1964
 Im Herbst diese Jahres verbrachten im Herbst zwei Personen über 50 Stunden in schweren Stürmen auf dem Bristenstock. Das Fräulein starb an Kälte und Entbehrungen, der Begleiter konnte durch den Hubschrauber gerettet werden.


Ein dunkler Schicksalsschlag war der 12. April 1964. Auf einer Clubskitour im Fellital fanden vier Mitglieder, zwei Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 26- und 33 Jahren auf tragische Weise den Lawinentod. Diese unergründliche Fügung Gottes bleibt als dunkler Schatten über der Clubgeschichte des Schwyzer Skiclubs Küssnacht haften.


1966
am 13. Februar tötet eine Lawine im Chinziggebiet das junge Leben des Bergführers Max Arnold  (Lehmattli- Max).


1966
Beim Versuch einer Erstbegeher- Route in den senkrecht sich aufbäumenden Felswänden des Rinderstocks stürzte am 1. Mai 1966 der  Bruder des Spitzen Bergläufers Colombo Tramonti, der 18-jährige Mario Tramonti, auf dem gefrorenen Einstiegsschneefeld zu Tode.


1970
Bei einer Bergtour im Wallis verunglückte am 24. April 1970  der 1947 geborene Franz Xaver Herger (Simigers) vom Rusli, Silenen.  Während  der Jungendjahre bewartete sein Vater die Leutschachütte. Sein Bruder, Bergführer Alois Herger ist Wildhüter im Eidgenössischen Jagbanngebiet Fellital.


1971 
am 21. November  findet Sepp Huwyler am Bälmeten in einem Schneebrett den Lawinentod.


1974
Nach dem Absturz aus der Rinne des Dammastocks in der Göscheneralp in eine Gletscher Randspalte, war der 18. August 1974 für die beiden verheirateten Erstfelder Bergsteiger der Sektion Gotthard SAC, Josef  Beeler, Schreinermeister und Josef Zgraggen, SBB Angestellter,  die letzte Bergfahrt.


1975
Im Oktober 1975 suchten drei Knaben einer Schulklasse in der Nähe der Etzlihütte nach Kristallen. Einer kehrte nicht zurück.  Erst im nächsten Jahr konnte die umfangreiche Suchaktion als beendet erklärt werden. Eine Lawine hatte die Leiche des Knaben beim Hinteren Etzliboden heruntergebracht. Der Zehnjährige musste sich verstiegen haben und abgestürzt sein.


1979
Auf der Ostseite des Pazolastockes gegen das Maighelstal,  geriet am 1. Januar 1979  der Andermatter Bergführer Ernst Renner mit einem englischen Ehepaar und dessen Kind in eine Lawine. Die vier alpintechnisch versierten Skitourenfahrer konnten nur noch tot geborgen werden.


1989

Beim Aufstieg zum Ruchenpass vermochte Walter Ebinger seinem Gefährten Bruno Bolliger nicht zu folgen.  Statt dessen kletterte Ebinger  in die Flanke des "Sunnig" und stürzte ab. Ebinger konnte nur noch tot geborgen werden.


1991

Unterhalb des Ruchälplers im Leutschachtal stürzte ein 82- jähriger Berggänger 300 Meter in die Tiefe. Der als vermisst gemeldete Mann wurde dabei getötet.


1994

An einem sonnigen Herbsttag  wurde für den jungen Amsteger  Strahler Bernhard Gnos in einer Kristallhöhle Sauerstoffmangel zum Verhängnis. Bernhard, der in seinem  Vater, dem Urner Berufsstrahler Xaver Gnos den wohl besten Lehrmeister der Strahlerszene hatte, finanzierte sein Universitätsstudium der Philosophie damit. Am 14. Oktober 1994 kehrte er aus dem Strahlerparadies Göscheneralp  nicht mehr zu den Lebenden zurück.


1997

Ende Juli 1997 traf ein Blitz am Grat vom Krönten vier Bergsteiger. Durch die Wucht des Einschlages stürzte  einer von ihnen über 100 Meter in die Tiefe und starb an seinen schweren Verletzungen.


2006

Am Montag, 01.05.2006 gegen 12:30 Uhr ereignete sich am Galenstock (3'583m) ein tödlicher Bergunfall. Ein Alpinist kam dabei ums Leben. Zwei Bergsteiger unternahmen von der Albert Heim Hütte aus eine Bergtour. Beim Opfer handelt es sich um einen im Kanton Zürich wohnhaften 63-jährigen Mann.


Am 10. September 2006 stürzt ein Alpinist aus dem Aargau am Mäntliser im Leutschachtal  50 Meter in die Tiefe. Obwohl angeseilt, zieht er sich beim Aufprall tödliche Verletzungen zu. 


Am 11. September stürzt ein 33-jähriger Zürcher am Ostgrat des Chli Sustenhorns ab. Er stirbt noch auf der Unfallstelle.


13. Oktober: Auf einer Gebirgswanderung im Gebiet von Bristen ist am Freitag, 13. Oktober 2006  eine Frau abgestürzt. Sie erlag den Verletzungen. Wegen schlechten Wetters musste die Leiche von einer SAC-Rettungskolonne zu Fuss geborgen werden. Gemäss Polizei-Communiqué befand sich die Frau aus Schattdorf mit ihrem Mann auf einer Wanderung Richtung Hinterbalm. Auf dem Felsweg beim so genannten Butzli stürzte die Frau und fiel über einen steilen Abhang 30 bis 40 Metern in den darunter fliessenden Bach.


17. Oktober: Am Dienstagnachmittag, 17. Oktober 2006 ist eine Luzerner Wanderin am Oberbauenstock im Kanton Uri abgestürzt und dabei tödlich verletzt worden.


12. November:  Ein 25-jähriger Mann wurde oberhalb von Isenthal tot aufgefunden. Bei der Suchaktion am Sonntagnachmittag 12. November wurde die Leiche des vermissten Mannes unterhalb der Scheidegg entdeckt. Wie die Polizei mitteilt, dürfte er im steilen Gelände gegen 200 Meter in ein Tobel gestürzt sein. Der Tote wurde durch die Rega geborgen.


2007

24. Juni
Ein 70-jähriger Mann aus dem Kanton St. Gallen ist bei einer Gebirgswanderung am Uri-Rotstock tödlich verunglückt. Er stürzte nach der Rückkehr vom Uri- Rotstock 20 m vor der Biwaldhütte über ein steil abfallendes Grasband 200 m ab und verletzte sich tödlich.


14. August. 
Bei der Vorbereitung für die kommende Jagdsaison ist am Dienstagabend der 62-jährige Urner  Kari Epp-Lim  im Gebiet der Lägend Windgällen , Gemeinde Silenen , abgestürzt. Er erlitt tödliche Verletzungen. Die Rega konnte die Leiche noch vor Einbruch der Nacht bergen.


2. September. 
36-jährige Frau stirbt auf Bergwanderung.  Am Sonntag unternahmen eine Frau und drei Männer eine Bergwanderung vom Erstfeldertal Richtung Leutschachhütte. Um ca. 15.10 Uhr stolperte die Frau aus ungeklärten Gründen auf dem Bergweg und stürzte rund 200 Meter in die Tiefe. Ein Begleiter, welcher zu ihr hinunter stieg und Arzt ist, konnte nur noch den Tod feststellen. Bei der verunglückten Person handelt es sich um eine 36-jährige Frau, welche aus dem Kanton Uri stammt und in Zürich wohnte. Die Frau war in Begleitung ihres Lebenspartners und ihres Vaters. Die tödlich verletzte Person wurde durch die Rega geborgen. Die Unfallstelle befindet sich auf einer Höhe von rund 2200 Meter über Meer südlich des Chapferplanggenstocks, wie die Kantonspolizei Uri mitteilt.


2008

2. August
Eine 54-jährige Frau ist am Samstagnachmittag, 2. August 2008,  in den Urner Bergen tödlich verunglückt. Sie stürzte im Voralptal bei Göschenen in einem felsdurchsetzten Wegstück rund 70 Meter in die Tiefe, wie die Kantonspolizei Uri mitteilte. Die aus dem Kanton Zug stammende Frau war mit einem Begleiter unterhalb des Fluhstafels Richtung Voralphütte unterwegs. Als sie nach einer Wegbiegung nicht nachkam, hielt der Mann Nachschau. Er musste feststellen dass seine Begleiterin zu Tode gestürzt ist. Der Leichnam wurde von der Rega geborgen.


4. August 
In der Sonntagnacht wurde bei der Kantonspolizei Uri ein 58-jähriger Urner als vermisst gemeldet. Am Montagmorgen wurde dieser im Vorderen Tüfeltal tot aufgefunden. Der Mann wollte am Sonntagmorgen via Vorderes Tüfeltal Richtung Vorderarni, Gemeindegebiet Gurtnellen, wandern. Am Mittag wollte er zu Hause sein. Während einer Suchaktion der Rega und der SAC Rettungskolonne wurde der vermisste Mann schliesslich tot aufgefunden. Er dürfte im steilen Gelände rund 100 Meter abgestürzt sein. Dabei hatte er sich tödliche Verletzungen zugezogen. Die Leiche wurde von der Rega geborgen, wie die Kantonspolizei Uri mitteilt.


30. August
Am Samstagnachmittag erkletterten zwei Bergsteiger den Gipfel des Salbitschijen. Beim Abstieg stürzte einer der beiden ab. Wie die Kantonspolizei Uri mitteilt, stürzte einer der beiden Männer beim Abstieg über den Ostgrat rund 100 Meter über die Felsen ins Couloir und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Die Leiche des 62-jährigen Mannes aus dem Kanton Zürich wurde von der Rega geborgen.


2009

26. Juli

Bergsteiger am Sustenlochspitz abgestürzt. Am Sustenlochspitz im Kanton Uri ist ein 48-jähriger Bergsteiger verunglückt. Er konnte nur noch tot geborgen werden.


7. August

Eine 61-jährige Frau ist am Gemsfairen in Spiringen rund 50 Meter in die Tiefe gestürzt. Die Frau war in einer vierköpfigen Wandergruppe unterwegs, als sie in die Tiefe stürzte und sich dabei schwer verletzte. Der Gemsfairen (2972 m.ü.M) liegt östlich des Klausenpasses auf Gemeindegebiet Spiringen. Sie wurde von der REGA geborgen und in ein auswärtiges Spital überflogen, wo sie kurz darauf an den schweren Verletzungen erlag. Die Umstände, die zum Absturz führten, sind gemäss Polizei Uri noch nicht geklärt. Der Gemsfairen (2972 m.ü.M) liegt östlich des Klausenpasses auf Gemeindegebiet Spiringen.


 27. August

Bei der Kristallsuche 150 Meter abgestürzt  Im Gebiet Winterstock ereignete sich der tödliche Unfall. Ein 66-jähriger Mann aus dem Kanton Zug ist am Winterstock, Gemeinde Göschenen, abgestürzt und ums Leben gekommen. Der Verunfallte war zusammen mit drei Kollegen im Gebiet Winterstock/ Gletschhorn am Kristallsuchen. Dabei stürzte der 66-Jährige einen kleinen Felsen und anschliessend rund 150 Meter eine steile Geröllhalde hinunter. Der 66-Jährige zog sich beim Sturz so schwere Verletzungen zu, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.