Bälmeten,  2414m       * Karte Bälmeten

Der steil über Erstfeld aufragende Berg, ein gegen das Reusstal vorgeschobener Kalkklotz, erhielt seinen Namen wohl wegen seinen "Balmen", deren höhlenartige Felsformen an diesen Berg besonders ausgeprägt sind. Die einstigen Alphütten der 'Bälmeter Balmen' sind zerfallen. Die ersten Erwähnungen nennen ihn "Belmistock". In seinem südlichen Einhang liegen die kleinen Alpweiden Oefeli und Ronen über die man das Bälmeter Grätli erreicht.

Name: "Balmita" ist die Verkleinerung zu 'balm' das ist die Höhle einer Zufluchstätte der Tiere. Im Rätoromanischen wurden sie 'balmitas' genannt, und romanische Hirten haben diese Weide vor 1000 Jahren so getauft. Also ist der Name wieder ein verkappter Rätoromane". (Raab, Hochfaulengebiet).

Balm: Geschützter Raum unter Felsen, Höhle, Felsenhöhle, mittelhochdeutsch 'balma'.

Lawinenereignisse:

Am 28. Mai 1782 ging von der Nordflanke des Hoch Faulen - Bälmeten eine schwere Lawine nieder, durchfuhr an Ende den ganzen Süessbergkessel, zerstörte Wald und zwei Wohnhäuser und einige Gäden. Menschen kamen dabei glücklicherweise keine ums Leben.

Gipfelkreuz auf dem Bälmeten mit Spannort im Hintergrund

Bälmeten (links) und Schwarzgrat (rechts)

Blick vom der Chli Windgällen über den Seewlisee gegen den Rinderstock, Bälmeten und Schwarzgrat.